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Album:Never Again
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:15.01.05
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"Spezialitäten vom Grillspieß!"

„Never Again“ ist die Debütscheibe einer griechischen Band namens OVERLOAD, die offensichtlich so geheim ist, daß sie weder eine eigene Homepage hat, noch daß man irgendwie bei Google vermerkt ist. Den Presse-Informationen zufolge existiert das Quintett bereits seit 1989, allerdings nahm die Suche nach einem geeigneten Sänger soviel Zeit in Anspruch, daß man den Erstling erst im Jahre 2005 veröffentlichen konnte! Ein Demo namens „Breaking The Silence“ aus dem Jahre 1998 existiert allerdings. Zurück zur Gegenwart! „Never Again“ offeriert uns soliden, klassisch angehauchten, melodischen Powermetal, der durchaus zu überzeugen weiß.

Auffällig sind die Wurzeln der Truppe, die offensichtlich in einer Quintessenz (haha, nicht „Quintessence“) aus ursprünglichem Blackmore-lastigem Seventies Rock und dem anfänglichen US-Powermetal á la frühen QUEENSRYCHE stecken. Nicht, daß man auch nur annähernd an die Qualität der letzteren heranreiche. Die Band um Vocalist Theodore Valavanis und Gitarrist Theodore Kostoulas hat handwerklich natürlich einiges drauf. Statt auf übermäßges Keyboard-Gefrickel und eingängige Melodien setzt man lieber auf neoklassische Einflüsse, und eine solide Metal-Instrumentierung. Da erhascht eine Nummer wie „Sirens“ dann durchaus mal einen kleinen Funken jenes Geistes, der Glanzwerke wie die „Sister Mary Suite“ ausmacht, aber nur am Rande. Und obwohl der Sound herrlich retro klingt, dennoch nichts an Fulminanz einbüßt, muß die Gyros-Fraktion hart darum kämpfen, um nicht in SKY’S SHADOW-Banalitäten abzudriften. Das Songwriting ist etwas zu schwach, um wirklich neue Maßstäbe zu setzen.

Einzig der Sänger weiß wirklich zu überzeugen! Wenn auch kein Geoff Tate, so haben die Griechen hier wenigstens einen kleinen Joern Lande ausgegraben. Keine üble Scheibe, aber wirklich zu empfehlen eigentlich nur denjenigen, die auf den klassischen Teutonen-Hardrock stehen. Denn die Bands aus diesem Sektor haben ihre Inspirationen schon vor zehn Jahren ausden genannten Quellen bezogen! Lustig ist der Song „Midnight Warriors“! Hier haben die Mannen vom Grillspieß das herrliche Titelthema aus „The Terminator“ (im Original orchestriert von Brad Fiedel) verbraten, um eine geniale Cyberschnulze über die Tücken der Neuzeit zu züchten! Dadada, dadadaaadaaa! „You are terminated!“ Das Lied selbst ergeht sich danach leider in viel zu vielen Längen, und wird aus diesem Grunde leicht unspektakulär. Zu empfehlen für Fans von ruhigem, ambienten, melodischen Powermetal.

Trackliste:
01. Intro
02. Trip To The Dreamland
03. Never Again
04. Sirens
05. Glory And Eternity
06. With Golden Wings
07. Destiny Calls
08. Midnight Warriors
09. I Change
10. It's Over


Michael Quien [AirRaids]
27.02.2005 | 22:46
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