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"Todesgrüße aus Schweden" | ||||||||||||||||||
| Am Ende wartet der Tod. So ist es nun mal. OVERTORTURE sehen das anders, bei ihnen wartet der Tod bereits am Anfang, auf ihrem Debüt nämlich. Schwedischer Todesmetal der alten Schule steht an, Paten für dieses neue skandinavische Produkt dürften in erster Linie GRAVE sein, DISMEMBER und VOMITORY wären ebenfalls als Anhaltspunkt zu nennen. Auch lässt es sich der Fünfer nicht nehmen, einen Blick über die Nordsee zu werfen und hier und dort mal ein paar BOLT THROWER-Einflüsse einzuarbeiten. Nebenbei erwähnt, verbirgt sich hinter OVERTORTURE ein Quartett, welches sich bestens mit der schwedischen Death Metal Tradition auskennt. Die Mitwirkenden haben bereits in Kapellen wie eben GRAVE, WITCHERY oder vor allem COLDWORKER musiziert. Der Rahmen ist also abgesteckt. Und in diesem Rahmen bewegen sich OVERTORTURE dann dementsprechend auch. Und zwar in fulminanter Art und Weise. Der Opener lässt nichts anbrennen, das folgende „Murder For The Masses“ ballert ebenso erbarmungslos wie präzise ins Herz eines jeden Genreliebhabers. Eigentlich kann jeder Song für sich genommen die Qualitätsnorm erfüllen. Gerade was den fetten Sound angeht, darf ich nichts auf „At The End The Dead Await“ kommen lassen. Gilt ebenso für das originelle Artwork. Wenn man mal eine knappe Dreiviertelstunde die Birne freikloppen möchte, ist das Debütalbum von OVERTORTURE sicherlich exakt die richtige Maßnahme. Fans oben erwähnter Bands sollten sich dessen mal annehmen, enttäuscht werden dürften sie ohnehin definitiv nicht. Mir persönlich fällt es irgendwann schwer, so nach etwa fünf Songs, am Ball zu bleiben. Irgendwie bringen OVERTORTURE auch nichts wesentlich Neues. Das Gefühl, alles bereits irgendwo schon mehrmals gehört zu haben, will nicht vollends weichen, der letzte Funke Begeisterung vermag hier nicht zu zünden. Knappe viereinhalb. | ||||||||||||||||||
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