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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Allenfalls halbgar" | ||||||||||||||||||
| Die britische Combo OZRIC TENTACLES zählt zu den Urgesteinen des Space Rock, sind sie doch mittlerweile auch schon fast 30 Jahre im Geschäft und haben in dieser Zeit einen nahezu unüberschaubaren Output an Studio-, Live- und Compilation-Alben veröffentlicht. Nach dem 2009er Werk „The Yumyum Tree“ gibt es nun mit „Paper Monkeys“ wieder gänzlich neues Material zu hören. Fraglich ist hierbei allerdings, ob das gerne im Zusammenhang mit der Band verwandte Etikett „Space Rock“ hier überhaupt noch greift, denn die Rock-Elemente sind eher spärlich zu vernehmen. Vielmehr ist das Gebotene eine Melange aus trippigen Ambient-Klängen und psychedelischen Space-Sounds, jederzeit instrumental, aber niemals wirklich auf den Punkt kommend. Und genau da liegt auch der Hase [oder um im Bild zu bleiben: der Affe] im Pfeffer bei „Paper Monkeys“: die neun Songs sind nur selten wirklich als solche auszumachen, größtenteils kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, die OZRIC TENTACLES hätten hierfür einfach das Band bei ein paar spacigen Jam-Sessions mitlaufen lassen und das unbearbeitete Ergebnis eben nun als neues Album veröffentlicht. Es klingt wie eine völlig willkürliche Aneinanderreihung von irgendwelchen Klangeffekten, die man eben mal ausprobieren wollte, ohne sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, ob und wie dies sinnvoll wäre. Auch der Kultfaktor, der die langlebige Combo umweht, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Paper Monkeys“ ein allenfalls halbgares Album geworden ist. Es gibt kaum mal ein Riff, eine Melodie, an der man sich festhalten könnte, die Musik geht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus, wie eine anspruchsvollere Art der sogenannten Fahrstuhlmusik. Möglicherweise liegt dem Endprodukt ja ein „Medikament“ bei, durch dessen Konsum das Album eine deutliche Aufwertung erfährt, bei der Promo gab es jedoch nichts dergleichen und so bleibt nur die nüchterne Erkenntnis, dass das neue OZRIC TENTACLES-Album völlig unspektakulär geraten ist und außerhalb des eingeschworenen Fan-Zirkels kaum jemand interessieren dürfte. | ||||||||||||||||||
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