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Cover von Ozzy Osbourne -- Scream
Band: Ozzy Osbourne Homepage Ozzy Osbourne bei Facebook Metalnews nach 'Ozzy Osbourne' durchsuchenOzzy Osbourne
Album:Scream
Genre:Heavy Metal
Label:Sony Music
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.06.10
CD kaufen:'Ozzy Osbourne - Scream' bei amazon.de kaufen
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"Ich will keine scheiß Blasen!"

Jaja, „The Osbournes“, blabla, Sharon, blabla, Kelly, blabla, brabbel, blabla – es gibt genügend Stoff, um sich über den Ozz lustig zu machen. Dabei wird aber auch gerne mal vergessen, was die Rock Musik diesem Mann schuldet. Aber es ist für die ach so kritische Metallerschaft selbstverständlich einfacher, die von den ach so verhassten Medien widergespiegelten Eindrücke mit ausgelutschten Kommentaren zu verarbeiten. Um aber bei den Tatsachen zu bleiben - „Black Rain“ und „Cover Up“ waren wirklich zahnlos, einfallslos – schlicht gesagt, richtige Grütze, die sogar den ersten richtigen Fehlgriff des Altmeisters, nämlich das quasi Comeback „Down To Earth“, schon als Goldstück da stehen ließen.

2010 hat der Mann mit der hartnäckigsten Gemahlin nun seinen langjährigen Gitarrero Zakk Wylde gegen den jungen Griechen Gus G. [FIREWIND] getauscht und auch sonst auf Verjüngung gesetzt. Zum einen klingt Ozzys Stimme längst nicht mehr zu Tode bearbeitet wie noch zuvor, erinnert von Zeit zu Zeit gar an alte Glanztaten und auch musikalisch wird hier wieder wesentlich rifforientierter zur Sache gegangen. Sehr schön! Mit dem vorab veröffentlichten „Let Me Hear You Scream“ packt man zwar schon ganz schön die Tanztempel-Keule im Stile von ROB ZOMBIEs „ Feel So Numb“ aus, aber irgendwie ist die Nummer trotzdem verdammt cool. Des Weiteren findet sich eine gelungene Mischung aus härteren Stampfern und ruhigeren Stücken, denen sowohl Ozzys geniales Organ als auch das versierte Gitarrenspiel des Neuzugangs den nötigen Wind gibt. Insgesamt vermag man natürlich nicht an Meisterwerke wie „Blizzard Of Ozz“, „Bark At The Moon“ oder „Ozzmosis“ anzuschließen – das ist vermutlich unmöglich, aber als Nachfolger letztgenannten und als Vorbote von „Down To Earth“ hätte „Scream“ eine sehr gute Figur abgegeben und macht Cover-Album sowie den schwarzen Regen zu Schnee von gestern, der bekanntlich auch irgendwann schmilzt!

Aus dem hässlichen „Soul Sucka“-Entlein [wie das Album zuerst heißen sollte] ist zwar nicht der letzte „Scream“ geworden, aber dafür eine wirklich sehr solide Scheibe, die man Mr. Osbourne nach den letzten beiden Desastern nicht mehr zugetraut hätte! Die Platte macht Spaß, stimmt Teils etwas nostalgisch und brät einem immer mal wieder eine über! Danke, Ozzy – das haben wir, das hast Du gebraucht!

Trackliste:
01. Let It Die
02. Let Me Hear You Scream
03. Soulsucker
04. Life Won't Wait
05. Diggin' Me Down
06. Crucify
07. Fearless
08. Time
09. I Won't It More
10. Latimer's Mercy
11. I Love You All
Spielzeit: 00:48:53

Line-Up:
Ozzy Osbourne - Vocals
Gus G. - Guitars
Rob "Blasko" Nicholson - Bass
Tommy Clufetos - Drums
Adam Wakeman - Keyboards
Markus Jakob [shilrak]
23.06.2010 | 01:03
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