.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Cauldron - In Ruin

Cauldron
In Ruin


Heavy Metal
3.5 von 7 Punkten
"Mindestens gewöhnungsbedürftig"
CD Review: Blackwelder - Survival Of The Fittest

Blackwelder
Survival Of The Fittest


Heavy Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ralf reicht's [noch nicht]"
CD Review: Generation Kill - We're All Gonna Die

Generation Kill
We're All Gonna Die


Hardcore, Heavy Metal, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Kaum wieder zu erkennen"
CD Review: Hansen & Friends - XXX - Three Decades in Metal

Hansen & Friends
XXX - Three Decades in Metal


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"XXX-Man Hansen und seine Freunde"
CD Review: Asomvel - Knuckle Duster

Asomvel
Knuckle Duster


Heavy Metal, Punkrock, Rock'n'Roll
3 von 7 Punkten
"Der große Bruder macht es besser"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Pänzer -- Fatal Command
Band: Pänzer Homepage  Metalnews nach 'Pänzer' durchsuchenPänzer
Album:Fatal Command
Genre:Heavy Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:06.10.17
CD kaufen:'Pänzer - Fatal Command' bei amazon.de kaufen
Share:

"Angriff an allen Fronten"

Namen sind Schall und Rauch – das ist auch gut so, denn PÄNZER ist mit Sicherheit einer der flachsten Bandnamen seit Erfindung des Riffs. Hinter der kruden Aufschrift verbirgt sich allerdings eine durchaus potente Mischung, denn einst aus einer Zusammenarbeit von DESTRUCTION-Fronter Schmier und dem ehemaligen ACCEPT-Schlagzeuger Stefan Schwarzmann hervorgegangen mischen bei PÄNZER neuerlich auch HAMMERFALL-Saitenhexer Pontus Norgren sowie GURD-Gitarrist V.O. Pulver mit. In dieser Besetzung hat die Truppe ihr zweites Album „Fatal Command“ eingespielt.

Mit ihrem zweiten Album machen PÄNZER einen derart großen Schritt nach vorne, dass man meinen möchte, ihr durchwachsenes Debüt sei von einer vollkommen anderen Band eingespielt worden – in gewisser Weise eine korrekte Einschätzung, denn der Komplettaustausch der Gitarristen ist für die Besetzung einer Band gewiss kein unbedeutender Einschnitt. Die Chemie der neuen PÄNZER-Zusammensetzung muss demnach phänomenal sein, denn auf „Fatal Command“ findet sich schlicht kein einziger Aussetzer: Ab dem treibenden Opener „Satan`s Hollow“ knüppeln, rocken und solieren sich die Herren durch elf saustarke Heavy Metal-Bretter, ohne dabei auch nur an Verschnaufpausen zu denken. Dabei muss man PÄNZER attestieren, dass sie durchaus ihre eigene stilistische Nische gefunden haben. Klar, jeder Musiker bringt seine eigenen Einflüsse mit und böse Zungen mögen behaupten, dass Nummern wie der erwähnte Opener oder auch das Abschluss-Brett „Promised Land“ dank der Kombination aus kantigen Heavy-Riffs und Schmiers markantem Gesang wie „DESTRUCTION light“ klingen – ganz von der Hand zu weisen ist das auch nicht – aber dennoch gibt es auf „Fatal Command“ weitaus mehr als Thrash Metal mit angezogener Handbremse. Die Verbindung aus eindeutig von ACCEPT inspirierten Riffwänden mit aggressiven Vocals – der variabelste Sänger wird Herr Schmier sicherlich in diesem Leben nicht mehr werden – und dank der begabten Hände von Pontus Norgren nun auch endlich richtig leckeren Leadgitarren ist gerade in Nummern wie dem ebenso epischen wie harten „Scorn And Hate“ mit RAGE zu vergleichen und überhaupt sind die sicher der beste Anlaufpunkt für etwaige Ähnlichkeiten. Dennoch: PÄNZER klingen wie kaum eine andere derzeit aktive Band und beweisen auf ihrem neusten Album ein todsicheres Händchen für homogenes und doch abwechslungsreiches Songwriting. Aufbauend auf dem Grundrezept „traditionell trifft hart“ hat die Band von mitreißenden Hochgeschwindigkeits-Brettern über traditionsbewusste Stadion-Stampfer wie etwa „I`ll Bring You The Night“ bis hin zur gelungenen Verbindung von HAMMERFALL-mäßigem Riffing mit modernem Groove in „Afflicted“ auf „Fatal Command“ alles zu bieten und trifft dabei jedes Mal ins Schwarze: Riffs aus der Königsklasse gehen hier in stets eingängige Refrains zum lauten Mitsingen über und in „We Can Not Be Silenced“ wächst auch Frontmann Schmier gesanglich über sich hinaus – Heavy Metal in Reinform.

Man möchte versucht sein, PÄNZER mit HEADHUNTER zu vergleichen – passt, weil sich Schmier auch hier schon an Heavy Metal versucht hat, ansonsten haben die beiden Bands jedoch herzlich wenig miteinander zu tun. Das liegt alleine schon daran, dass HEADHUNTER in ihrer gesamten Karriere nicht so viele Hits schreiben konnten, wie PÄNZER sie auf „Fatal Command“ untergebracht haben. In ihrer neuen Zusammensetzung haben die Herren ihr auf ihrem Debüt vorgestelltes Rezept perfektioniert und so ziemlich jede Schwäche des Erstlingswerkes ausgemerzt. „Fatal Command“ ist moderner Heavy Metal par excellence.

Trackliste:
01. Satan`s Hollow
02. Fatal Command
03. We Can Not Be Silenced
04. I`ll Bring You The Night
05. Scorn And Hate
06. Afflicted
07. Skullbreaker
08. Bleeding Allies
09. The Decline [And The Downfall]
10. Mistaken
11. Promised Land
Spielzeit: 00:46:23

Line-Up:
Schmier - Vocals, Bass
Pontus Norgren - Guitar
V.O. Pulver - Guitar
Stefan Schwarzmann - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
29.09.2017 | 09:17
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin