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Cover von P.O.D. -- Murdered Love
Band: P.O.D. Homepage P.O.D. bei Facebook Metalnews nach 'P.O.D.' durchsuchenP.O.D.
Album:Murdered Love
Genre:Crossover, Nu Metal
Label:Razor And Tie
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.07.12
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"Der Zahltag ist noch weit!"

Seltsam wie man mitunter eine Band vergisst, weil sich der eigene Geschmack weiterentwickelt. Und noch seltsamer, wie überrascht man dann sein kann, wenn sich herausstellt, dass eine Band nicht nur weiterhin Bestand, sondern auch nach wie vor Erfolg hatte.

Der Höhepunkt des Erfolges von P.O.D. in Deutschland, sofern man ihn an Hitparadenplätzen festmachen mag, war definitiv „Sattelite“. Die folgenden Alben kamen nicht so weit, das 2008er „When Angels And Serpents Dance“ verfehlte den Einstieg dann komplett. Und nun sind die christlichen Nu-Metaller wieder da und legen, gut zwei Dekaden nach ihrer Gründung, „Murdered Love“ vor. Am Grundrezept hat sich dabei nicht weiter viel geändert – wie schon oft zuvor setzen die Amerikaner nicht nur auf geschmeidige, tiefergelegte Riffs, gerappte Strophen und knallige, gerne auch hymnische Refrains [„Eyez“, „Murdered Love“], sondern verarbeiten auch Reggae- und Funkeinflüsse in ihrem Soundmix. Das machen sie gut und handwerklich absolut sauber, obwohl man natürlich Kleinigkeiten kritisieren könnte – beispielsweise kommt der Trick mit dem Fade-in bei „Eyez“ [mit stimmkräftiger Hilfe durch HATEBREEDs Jamey Jasta] doch etwas plump rüber. Und natürlich ist es eher peinlich, wenn erwachsene Rockmusiker es zulassen, dass auf der Albumversion eines Stückes ein Fluch maskiert wird [„I Am“]. Und natürlich dürften ein paar Stücke, allen voran die wirklich unverschämt klebrig geratene Single-Auskopplung „Lost In Forever“, bei den heidnischen Bösewichtern der alten Welt für bedenkliches Sodbrennen sorgen.

Andererseits muss man P.O.D. neidlos zugestehen, dass sie ihr amerikanisches Nu-Metal-Unterhaltungshandwerk nicht nur verstehen, sondern auch packend und abwechslungsreich darbieten können – damals wie heute. Was sicherlich mit dafür verantwortlich ist, dass sie zwar hierzulande mittlerweile ein wenig unter dem Radar fliegen, aber von Absturz deswegen noch keine Rede sein muss. Schließlich stimmt die Bilanz andernorts nach wie vor. Ansonsten gilt: P.O.D.-Fans werden sich „Murdered Love“ ohnehin ins Regal stellen. Wer sein Glück versuchen und dazu Anspieltipps möchte, sei auf „West Coast Rock Steady“, „Babylon The Murderer“ und „Panic & Run“ verwiesen, die meines Erachtens die Höhepunkte der Scheibe darstellen.

Trackliste:
01. Eyez
02. Murdered Love
03. Higher
04. Lost In Forever
05. West Coast Rock Steady
06. Beautiful
07. Babylon The Murderer
08. On Fire
09. Bad Boy
10. Panic & Run
11. I Am
Spielzeit: 00:40:39

Line-Up:
Sonny - Gesang
Wuv- Schlagzeug
Traa - Bass
Marcos - Gitarre
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
13.08.2012 | 21:52
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