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Cover von P.O.D. -- The Awakening
Band: P.O.D. Homepage P.O.D. bei Facebook Metalnews nach 'P.O.D.' durchsuchenP.O.D.
Album:The Awakening
Genre:Crossover, Nu Metal
Label:Universal
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:21.08.15
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"Ungewohnt raues Hörspiel"

P.O.D. Sind so lange im Geschäft, wie kaum eine andere Nu-Metal Band in der Szene. Viele haben die Jungs erst mit ihren Charterfolgen Anfang 2000 erlebt, dabei musiziert die Band bereits seit den frühen 90er Jahren. Schon auf den ersten Platten macht die Band schnell klar, dass man nicht nur nach einem Stil klingen mag. Irgendwie dreckig und zugleich sehr experimentell, so war der Sound. Um die Jahrtausendwende gelang es der Band dann mit der alten Mischung und einer ordentlichen Dosis an Hits (der Sound wurde etwas popiger und klarer) die Welt zu erobern. Mit der Zeit fiel (wie bei vielen Nu-Metal-Bands) dass Interesse der Fangemeinde und mit dem Weggang der großen Aufmerksamkeit fing die Band wieder mehr an, Musik zu machen, die nach Untergrund klingt. Zwar hat man auch in den Erfolgstagen nie seine Wurzeln (Vielseitigkeit und Glauben) ganz vergessen, allerdings doch deutlich in den Hintergrund gestellt. Gerade die letzten beiden Alben haben gezeigt, dass die Band wieder etwas roher klingt, was man durchaus begrüßen kann – oder auch nicht. Nach über 20 Jahren kommt also nun mit „The Awakening“ das neunte Studioalbum der Jungs und man darf gespannt sein, in welche Richtung es dieses Mal geht...

“Am I Awake” lässt einen erst einmal zwei Minuten warten, da es erst einmal ein politisches Hörspiel gibt, bis der Song überraschend hart - wenn auch nicht schnell - und mit sehr viel “Metal” startet. Schleppend und verdammt wuchtig knallt der Song durch die Anlage und zeigt P.O.D. In einem sehr schweren, düsteren und erwachsenen Gewand. Hier gibt es einen ganz klaren Daumen in die Höhe... Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Fast jeder Song bietet am Anfang oder am Ende ein gesprochenes Intro, was die Platte irgendwie wirklich zum Hörspiel macht und verdammt viel Dynamik raus nimmt. Ja, das Konzept auf dem Album ist den christlichen Rockern sehr wichtig, darunter leidet aber sehr stark der Hörer. Für die Norm von P.O.D. ist das Album auch erschreckend wenig experimentell. Reggae gibt es nur einmal eingeworfen und auch das Auftreten von mediterranen Gitarren ist nur einmal kurz zu vernehmen. Viel mehr betreibt man das, was man auf dem Opener noch gut gemacht hat, auf dem Rest des Albums eher weniger gut. Immer wieder kommt ein Stampfer nach dem anderen. Hitpotential = Unter 10%. Die beiden schnelleren Nummern „Speed Demon“ [Track 7] und „Revolucòn“ [Track 9] wollen sich irgendwie auch nicht ganz in das Konzept einbrennen. Zum einen, kommen die Nummern etwas zu spät, zum anderen will sich der sehr stark nach Punk klingende Sound nicht ganz in das restliche Gebilde einfügen. Selbst Maria Brink von IN THIS MOMENT kann bei einem Track wie „Criminal Conversation“ nicht ganz punkten. Zwar fängt der Track mit einem schönen Intro [nach Hörspiel] an, schleppt sich dann aber in die Langeweile und im Refrain kann Maria kaum große Akzente setzen. Zwar ist die Nummer noch eine der besseren auf der Platte, trotzdem entpuppt sie sich nicht wirklich als mitreißend.

Es ist schon schade, zu sehen, wie wenig P.O.D. ihr Potential auf „The Awakening“ ausschöpfen. Was ich immer an dieser Band geliebt habe, war ihre grenzenlose Kompromisslosigkeit und ihr Ideenreichtum. Ersteres kann man wieder einmal unterschreiben – hier geht man wieder einen eigenen Weg, mit einem eigenen Konzept, dass keine Rücksicht auf Verluste nimmt. Der Ideenreichtum der Band war allerdings schon deutlich größer. Irgendwie steht der Band dieses schwere Gewand nicht ganz und dies macht „The Awakening“ zu einen sehr schweren Brocken. Zu Heavy, zu wenig Abwechslung, zu viel Hörspiel und vor allem zu wenig Variation im Gesang machen die Platte leider eher zur schwächsten der Gruppe.

Trackliste:
01. Am I Awake
02. This Goes Out To You
03. Rise of NWO
04. Criminal Conversations (feat. Maria Brink)
05. Somebody's Trying To Kill Me
06. Get Down
07. Speed Demon
08. Want It All
09. Revolución (feat. Lou Koller)
10. The Awakening
Spielzeit: 00:45:13

Line-Up:
Paul „Sonny“ Sandoval - Vocals
Noah „Wuv“ Bernardo - Drums
Mark „Traa“ Daniels - Bass
Marcos Curiel - Guitars
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
09.09.2015 | 11:18
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