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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Pact -- The Infernal Hierarchies, Penetrating the Threshold of Night
Band:  Metalnews nach 'Pact' durchsuchenPact
Album:The Infernal Hierarchies, Penetrating the Threshold of Night
Genre:Black Metal
Label:Moribund Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:15.04.14
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"Kraftvolle Dunkelheit"

PACT sind eine junge Black Metal Band aus den USA, die mit ihrem zweiten Album „The Infernal Hierarchies, Penetrating the Threshold of Night“ [was für ein Titel!] die schwarzmetallische Szene erobern wollen. Das Debütalbum "The Dragon Lineage of Satan" erschien damals bei Moribund Records und so ist es auch dieses Mal.

Mit „The Infernal Hierarchies, Penetrating the Threshold of Night“ setzen PACT vor allem auf einen druck- und kraftvollen Sound, der mich mehr als einmal an die Produktion und die Gesamtatmosphäre von „Ad Majorem Sathanas Gloriam” von GORGOROTH erinnert hat. Tatsächlich erinnert auch das Organ von Sänger Hag manchmal an Herrn Gaahl, auch wenn nie auf die hohen Schreibe, welche der Norweger hin und wieder einmal ausstößt, zurückgegriffen wird. Insofern sind hier nicht die Riffs oder die Drum-Lines das ausschlaggebende Kriterium, sondern die massive Soundwand, die einem entgegen springt und den Gehörgang penetriert. Dies wirkt zunächst sehr mächtig und beeindruckend und auch aufgrund des stimmungsvollen Album-Artworks und der coolen Songtitel entsteht schnell eine okkulte Atmosphäre, die zu begeistern weiß. Mit zunehmender Albumlänge haben PACT dann allerdings das Problem, dass sie nicht genug Momente generieren, die einem wirklich im Kopf bleiben. So sind die Riffs zum Beispiel gut, aber eben nicht großartig. Und auch wenn die Songs innerhalb ihrer selbst variieren und schicke Tempowechsel aufweisen können, sind die Hooklines nicht stark genug, um sich langfristig in den Ohren des Hörers/der Hörerin festzusetzen. Positiv hingegen ist, dass PACT hin und wieder ihre massive Soundwand mit kleinen Spielereien auflockern. So hört man z.B. am Anfang des Tracks „Baal-Zebub Lord of the Flies“ passenderweise Fliegen surren. Oder bei „The Howling of Gamchicoth“ kommt es tatsächlich zu eingespielten Heulgeräuschen. Die Idee ist gut, aber man hätte das noch etwas konsequenter umsetzen beziehungsweise stärker betonen können. Nichtsdestotrotz ist es beeindruckend was für eine Power PACT auf dem gesamten Album entfesseln können und wie sie diese konsequent über die ganze Spielzeit durchziehen. Auf „The Infernal Hierarchies, Penetrating the Threshold of Night“ werden definitiv keine Gefangenen gemacht.

PACT liefern hier ein mehr als anständiges Black Metal Album ab, das vor allem aufgrund seiner Brachialität und der damit verbundenen Atmosphäre überzeugen kann. Wenn es den Herren auf ihrem dritten Album [Make It Or Break It] noch gelingen würde, ein paar kompositorische Kniffe einzubauen, ohne an Kraft und Macht einzubüßen, dann würde uns ein fantastisches Black Metal Album erwarten. So bleibt es bei 4,5 Punkten, wobei man sich eher in Richtung der 5 und nicht der 4 bewegt. Fans von GORGOROTH, MARDUK und diversen anderen brachialen BM-Bands [NICHT War BM-Bands] sollten aber auf jeden Fall einmal reinhören.

Trackliste:
01. The Hell of Supernal's
02. Baal-Zebub Lord of the Flies
03. The Great Serpent of Tehom
04. Firelord Andramelch
05. Pactmaker Lucifuge
06. Under the Eclipse of Tiphareth
07. The Witchmother of Shade's
08. Asmodeus Beast of Judgement
09. The Howling of Gamchicoth
Spielzeit: 00:46:52

Line-Up:
T - Drums
Wretch - Gitarre
Hag - Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
27.05.2014 | 21:57
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