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Band: Paddy & The Rats bei Facebook Metalnews nach 'Paddy & The Rats' durchsuchenPaddy & The Rats
Album:Rats On Board
Genre:Folk, Punk
Label:Nordic Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:05.03.10
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"Die Welt ist eine Kneipe!"

Man kriegt als Schreiberling ja so einige Kuriositäten in den Briefkasten, aber eine Handvoll Ungarn, die so tun als wären sie Iren, das hört man auch nicht alle Tage. So geschehen im Falle von PADDY AND THE RATS, die in jeder Hinsicht die irischen Punkrocker zu geben suchen, von den Pseudonymen bis zur Musik und bis zum gefälschten irischen Akzent.

Wer also meint, auf Authentizität beharren zu müssen, wird angesichts von "Rats On Board" mindestens ebenso grün anlaufen wie der Chicago River am St. Patrick's Day, das sollte von vorneherein klar sein. Auch was Ausgefallenheit angeht, machen PADDY AND THE RATS nicht gerade ein neues Fass auf, sondern liefern munteren Punkrock mit Folklore-Einflüssen durch Dudelsack, Banjo, Tin Whistle, Akkordeon und Mandoline. Und wer da sofort an, sagen wir, DROPKICK MURPHYS denkt, liegt ziemlich richtig. PADDY AND THE RATS konzentrieren sich in ihren 15 Songs, von denen zwei Stück Neubearbeitungen traditioneller Songs darstellen, auf einfache, fröhliche Abgeh-Mucke, die in erster Linie den Zweck hat, die Kneipe auf den Kopf zu stellen. Rein musikalisch machen die Ungarn dabei eine ziemlich gute Figur. Sowohl die Produktion als auch die Fähigkeiten der Musiker [die sich zugegeben nicht gerade ein Bein ausreißen um zu beeindrucken] können sich sehen lassen. Auch der Frontmann versteht sein Werk, wenngleich sein gefälschter Iren-Akzent mir persönlich vor dem zweiten Guiness gelegentlich ziemlich auf die Nerven geht. Singen kann er aber durchaus, wenngleich seine Stimme, die oft an den GREEN DAY-Vokalisten erinnert, gut etwas mehr "Dreck" vertragen könnte.

Insgesamt ist PADDY AND THE RATS mit "Rats On Board" ein gutgelauntes, einfaches Partyalbum gelungen. Beileibe keine Innovation, aber sicher für die nächste Feier gut – besonders natürlich für eine solche, die am 17. März stattfindet. Das die ganze Angelegenheit bedeutend flacher daherkommt als die Genre-Miterfinder THE POGUES, denen bei aller Feiertauglichkeit auch immer etwas Düsteres und Tragisches innewohnte, kann man durchaus veschmerzen, wenn man sich das Ziel der Band vor Augen hält: "Turn the whole world into a pub!"

Trackliste:
01. The Six Rat Rovers
02. Song Of A Leprechaun
03. Pub'n'Roll
04. Freedom
05. We Will Fight
06. Fuck You, I'm Drunk
07. Poor Ol' Jimmy Biscuit
08. Hurry Home
09. Sailor Sally
10. Bang!
11. Ungly Drunken Woman
12. Clock Strikes Midnight
13. William
14. Drunken Sailor
15. Bully In The Alley
Spielzeit: 00:47:36

Line-Up:
Paddy O'Reilly - Gesang, Akustikgitarre
Joey MacOnkay - Gitarre, Mandoline, Hintergrundgesang
Mr. Sonny Sullivan - Akkordeon, Hintergrundgesang
Sam "Father" McKenzie - Fiddle, Tin Whistle, Mandoline, Dudelsack, Hintergrundgesang
Vince Murphy - Bass, Hintergrundgesang
Seamus Connelly - Schlagzeug, Bodhran, Hintergrundgesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
17.03.2010 | 17:57
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