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Cover von Paganizer -- Carnage Junkie
Band: Paganizer Homepage Paganizer bei Facebook Metalnews nach 'Paganizer' durchsuchenPaganizer
Album:Carnage Junkie
Genre:Death Metal
Label:Vic Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:14.11.08
CD kaufen:'Paganizer - Carnage Junkie' bei amazon.de kaufen
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"Ausgelutscht wie ein drei Tage alter Kaugummi"

Keine Ahnung, wen PAGANIZER mit ihrem Ultra-Rumpel-Oldschool Death Metal noch begeistern wollen. Dafür, dass man es hier mit dem mittlerweile sechsten Album der Schweden zu tun hat, ist die Leistung auf „Carnage Junkie“ ja wohl mal unter aller Kanone.

Egal, welchen der 17 Tracks man ansteuert – ewig ertönen die gleichen flachen Frühneunziger-Riffs, die mit ein wenig SLAYER-Pathos aufgewertet werden sollen. So im Vorbeigehen kann man sich diese Art Musik vielleicht noch reinziehen, aber spätestens, wenn es darum geht, mal konzentriert der technischen Umsetzung zu lauschen, wird’s richtig übel. Da rumpeln die Gitarren an den Drums vorbei, da werden ständig die gleichen ausgelutschten Tonfolgen bemüht – nee Leute, so wird das nix. Bands, die diese Art Sound auch heute noch superb oder zumindest interessant klingen lassen, gibt’s ja schließlich genug: GRAVE, NOMINON, INCANTATION, PURGATORY oder HATRED seien hier mal als Referenzen ins Rund geworfen. Zu PAGANIZER kann man nur sagen: Die Aussage des Eröffnungs-Tracks trifft die Mucke hundertprozentig: „Death Plain And Simple“! Als Gütesiegel würde ich das aber nicht verstehen. Dass man auf dem Beipack-Zettel etwas von einem „Meisterwerk“ lesen muss, kann eigentlich noch kopfschüttelnd als Standard-Gefasel abgebügelt werden. Wo die Visionäre der Plattenfirma allerdings Crust- und Grind-Elemente in den altbackenen Nummern herausgehört haben wollen, ist nun wahrnehmungsmäßig wirklich völlig extraterrestisch.

Dass PAGANIZER überhaupt veröffentlichen dürfen, verdanken sie der Tatsache, dass sie mit Rogga Johansson [DEMIURG, RIBSPREADER und EDGE OF SANITY] einen Promi in ihren Reihen haben. Wäre alles halb so wild, wenn nicht so viele talentierte Bands ohne Deal von Labels ausgebremst würden, die Qualität nur an Nationalitäten oder Szenenamen messen. Überflüssig!

Trackliste:
01. Death Plain And Simple
02. Among The Unknowing Dead
03. Alone In The Morgue
04. Blunt Blade Surgery
05. Just Here Rotting
06. Grinded And Exiled
07. Heal Not Your Wounds
08. Carnage Junkie
09. Sweet Decay
10. Mummified Alive
11. The Rope Tightens
12. The Cadaverous
13. Massdeath Maniac
14. Born To Be Buried Alive
15. The Morbidly Obscene
16. Army Of Maggots
17. The Festering Of Sores
Spielzeit: 00:51:21

Line-Up:
Rogga Johansson – Vocals, Guitar
Patrik Halvarsson - Bass
Matthias Fiebig - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
25.11.2008 | 15:50
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