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Band: Paimon Homepage  Metalnews nach 'Paimon' durchsuchenPaimon
Album:Metamorphine
Genre:Melodic Death Metal
Bewertung:5 von 7
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"Verträumter Genuss statt billigen Konsumes!"

Nun also ist sie da, die zweite Scheibe aus dem Hause PAIMON! Bereits der 2001er Erstling „Terra Oblivionis“ konnte überwiegend gute Kritiken ernten, und das zu Recht! War die Scheibe zwar (noch) kein Meisterwerk, so konnte sie dennoch durchweg überzeugen. Trotz der rohen Produktion, trotz mancher Spielfehler und Aufnahmeschwächen zeichnete sich „Terra Oblivionis“ durch eine Qualität aus, die schwer zu finden ist...fantastische Melodieläufe, einfallsreiches Songwriting und eine melancholische Atmosphäre, die den Hörer beim ersten Durchlauf in ihren Bann zu ziehen wusste! Man konzentrierte sich hier nicht nur auf Pagan- und Dark-Elemente, nein! Mit „Autumn Grief“ war auch noch eine reinrassige Neofolk-Ballade vertreten. Und mit den von Fronter Voland Pister in russischer Muttersprache geschriebenen Texten des Songs „On The Black Wings Of Sorrow“ konnte man ein weiteres Stück Ideenreichtum hinzu addieren.

„Metamorphine“ hingegen wirkt beim ersten Hördurchlauf hingegen etwas weniger abwechslungsreich, doch das liegt in erster Linie an der stilistischen Kursänderung in Richtung Melodeath. Doch wenn ich sage „Melodeath“, dann meine ich in keinster Weise die ausgelutschte Göteborg-Schule mit ihren IN FLAMES und DARK TRANQUILITY-Klonen! Im Vergleich zum Vorgänger ist die Scheibe wesentlich technischer ausgefallen, die Produktion erheblich ausgefeilter und auch glatter. Dennoch, hie und da blitzen die alten Melodien wieder auf, etwas stromlinienförmiger vielleicht und in den Dienst einer dezenten Aggression gestellt. Die Frankfurter verzichten aber auf eine Kopie billiger Imitate von MAIDEN-Leads (wie sonst oft der Fall), sondern transportieren ihre ureigenen Roots in ein neues Zeitalter. Statt Pagan-lastigem Krächzgesang growlt Fronter Voland in wesentlich tieferen Lagen, und beweist sich gar in tiefem, cleanen Gesang. Auch folkiges, wie bei „Millenial Trouble“ und „Moment Of Pride“ ist enthalten, hier treten deutlich die osteuropäischen Einflüsse PAIMONS zu Tage. Tatsächlich, je öfter man die Scheibe hört, umso mehr kommt der Detail- und Facettenreichtum in Sachen Songwriting und Melodieführung zum Vorschein, verzaubert spielerisches Können, stellt sich eine Atmosphäre ein, die zu Ruhe und Nachdenklichkeit anregt! Hier steht nicht Geknüppel und Geblaste im Vordergrund, nein! PAIMON sind auch im Jahre 2005 eine Band geblieben für Genießer und Musikfreunde, statt auf den Melodeath-typischen Trend zu Konsum- und Partymucke aufzuspringen! Dies zu erkennen erfordert schon den einen oder anderen Hördurchlauf, und das ist auch gut so. Nicht nur für Freunde von melodischem Deathmetal zu empfehlen, sondern generell auch für alle, die epische, verträumte Gitarrenmusik mit baltischen Einflüssen zu schätzen wissen!

Trackliste:
01. Phobia
02. Butcher's Science
03. Misanthrope
04. Millenial Troubles
05. A Moment Of Pride
06. To A Stranger
07. Sir General Freedom
08. Don't Provoke The Death
09. Come To My Tomb
10. Madman's Revenge
11. On The Way...


Michael Quien [AirRaids]
17.05.2005 | 20:18
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