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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Alles ist möglich!" | ||||||||||||||||||
| Bereits mit „Scarsick“ haben PAIN OF SALVATION Teile ihrer Fangemeinde verprellt, bei „Road Salt One“ gesellten sich noch ein paar Abwanderungswillige hinzu. Dabei war die Scheibe beileibe nicht schlecht [wenngleich die vom Kollegen PanSe seinerzeit vergebene Höchstwertung meiner Meinung nach doch etwas zu hoch gegriffen war], sondern eben einfach nur anders. Zelebrierten die Schweden früher klassichen Prog-Metal, wandten sie sich zuletzt eher dem – nur stellenweise progressiven - Classic Rock zu. Keine Überraschung dürfte es somit darstellen, dass sie mit ihrem neuen Album „Road Salt Two“ diesen Pfad erstmal nicht verlassen. Entsprechend geht es auch zunächst im Stile der großen LED ZEPPELIN [wenn auch mit deutlich modernerem Sound] los, wenn nach dem „Road Salt Theme“-Intro das orientalisch angehauchte und mit mächtig stampfendem Rhythmus versehene „Softly She Cries“ ertönt. „Conditioned“ kommt da weitaus beschwingter daher und ist stilistisch eher sogar in den von der Beat-Musik geprägten 60ern zu verorten. Das anschließende „Healing Now“ ist von einer wundervollen Mandoline geprägt und stellt eines der Albumhighlights dar. Und auch wenn sich der Retro-Vibe nahezu durch das komplette Album zieht, klingt auch „To The Shoreline“ wieder anders, als die vorangegangenen Stücke. Hörenswert bleibt es aber allemal. Bevor mit „1979“ ein wunderschönes Kleinod mit Flöten und zauberhaftem Spieluhr-mäßigem Klaviergeklimper, allerdings etwas zu pathetischem Gesang, zu hören ist, walzt das fast siebenminütige, doomige „Eleven“ durch die Boxen. Das anfangs mit einem schönen Mellotron versehene „The Deeper Cut“ ist dann tatsächlich mal ein eher überflüssiger, weil unspektakulärer Song, danach kommt aber mit dem tollen, schon von der „Linoleum“-EP bekannten „Mortar Grind“ nicht nur eines der härtesten und dunkelsten Stücke, sondern auch ein weiteres Highlight auf „Road Salt Two“. Das bezaubernde und eher ruhige „Through The Distance“ bereitet schließlich den Boden für den längsten Track des Albums: „The Physiscs Of Gridlock“. Der Song wechselt ständig zwischen dengeligen Gitarren und entspannteren Momenten, lässt das schöne Mellotron noch einmal „zu Wort kommen“ und gipfelt in von Mastermind Daniel Gildenlöw gehauchten französischen Weisheiten. Mit den rein orchestralen „End Credits“, die verschiedene Themen des Albums noch mal aufgreifen, beschließen PAIN OF SALVATION das sich einmal mehr aus ungeheuer vielen verschiedenen Einflüssen speisende Album. Dass PAIN OF SALVATION auch auf dem Gebiet des Classic Rock eine hervorragende Figur machen, beweist „Road Salt Two“ erneut mit Nachdruck. Möglicherweise sind die Songs zwar insgesamt einen hauchdünnen Tacken schwächer als auf dem ersten Teil, die Unterschiede sind aber marginal. Und es ist zwar durchaus nachvollziehbar, dass nicht jeder alteingesessene Fan diese Entwicklung goutiert, man darf der Band aber genauso wenig den Drang absprechen, neue Ufer entdecken zu wollen. Und wer weiß, wonach den Schweden als Nächstes der Sinn steht. Hip-Hop? Techno? Oder doch die Rückkehr zum Prog-Metal? Alles ist möglich und das ist auch gut so! | ||||||||||||||||||
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