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Cover von Palace -- The 7th Steel
Band: Palace Homepage Palace bei Facebook Metalnews nach 'Palace' durchsuchenPalace
Album:The 7th Steel
Genre:Heavy Metal, Teutonic Metal, True Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:26.09.14
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"Mächtige Underground-Huldigung"

Soso, das neue Album der einheimischen Metaller PALACE gibt es also zum „Newcomer Price“. Während man sich über solcherlei Angebote natürlich freut, regt das doch zum Nachdenken an, denn mit einem Dienstalter von 18 Jahren sind PALACE vermutlich keine Newcomer mehr. Entsprechend veröffentlicht die Truppe dieser Tage auch ihr nunmehr siebtes Album, welches den passenden Titel „The 7th Steel“ trägt.

Bei den Mannen von PALACE gibt es Heavy Metal mit einem großen „H“. Mit „Rot In Hell“ sowie dem folgenden „Iron Horde“ findet „The 7th Steel“ einen ebenso kraftvollen wie gelungenen Einstieg. Die mächtigen, eindeutig teutonisch geprägten Riffs rufen in Verbindung mit dem Gesang von Frontmann Harald Piller rasch die Hamburger True Metaller PARAGON ins Gedächtnis und zweifelsohne streben PALACE in eine ähnliche musikalische Richtung – selten wir das deutlicher als in „Bloodshed Of The Gods“, das im Intro genau die schwermetallene Geisterbahn bietet, die man vom einheimischen Power Metal der Frühneunziger kennt und liebt. Bei dieser Beschreibung könnte man es nun eigentlich belassen, denn „The 7th Steel“ setzt sich ziemlich genau in diesem Stile fort. Ganz so einfach machen wir es uns hier aber nicht. Ähnlich wie die „großen Brüder“ von PARAGON zielen auch PALACE vornehmlich auf den Underground als Publikum ab – da passt die latent rumpelige Produktion dieses Albums natürlich wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge. Dabe verströmen die Herren in ihrem Schaffen durchaus den Charme sympathischer Underdogs, die sich in ihrer Rolle wahrhaftig pudelwohl fühlen und ebenso sehr für ihre Fans wie für sich selbst musizieren. Zudem kommt die Truppe aus Speyer mit Songs wie „Holy Black Rider“ oder „Secret Signs“ ein Stück weit primitiv und eben reichlich heavy daher – es sei jedoch auch erwähnt, dass PALACE mit einem Album wie „The 7th Steel“ zeigen, dass sie ab und an auch zu weitaus vielschichtigeren Arrangements imstande sind. Sonderlich innovativ ist das, was die Band auf ihrem neuesten Album bietet, zwangsläufig nicht, aber vermutlich geht es den Herren eher darum, die Tradition des teutonischen True Metals hochzuhalten, anstatt das Genre zu revolutionieren. Diese Mission zumindest erfüllen PALACE mit schwermetallenen Hymnen wie „Metal Company“ oder dem nicht weniger programmatisch betitelten „Teutonic Hearts“ ohne größere Schwierigkeiten.

PALACE bewegen sich mit einem Album wie „The 7th Steel“ natürlich auf vergleichsweise ausgetretenen Pfaden, überzeugen ihre Hörerschaft aber von der ersten Minute an davon, dass sie an ihrem Treiben einen Heidenspaß haben. Insbesondere auf Fans von kraftvollem Teutonenstahl dürfte dieser Funke der Begeisterung augenblicklich überspringen. „The 7th Steel“ ist eine ebenso schnörkel- wie kompromisslose Metal-Platte, die mit jedem Ton den schwermetallenen Untergrund feiert. Recht so.

Trackliste:
01. Rot In Hell
02. Iron Horde
03. Bloodshed Of Gods
04. Blades Of Devil Hunter
05. Holy Black Rider
06. Desert Revolution
07. Metal Company
08. Secret Signs
09. Teutonic Hearts
10. Under New Flag
Spielzeit: 00:46:22

Line-Up:
Harald "HP" Piller - Vocals, Guitar
Jason Mathias - Guitar
Tom Mayer - Bass
Harry Reiter - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
21.09.2014 | 16:42
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