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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Palehorse - Harm Starts Here
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Cover von Palehorse -- Harm Starts Here
Band: Palehorse Homepage Palehorse bei Facebook Metalnews nach 'Palehorse' durchsuchenPalehorse
Album:Harm Starts Here
Genre:Doomcore, Experimental, Noisecore, Sludge
Label:Plastic Head
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.07.13
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"Die Apokalypse kommt ohne Gitarren"

Ein Album, so heftig wie ein schweres Sommergewitter, ohne, dass auch nur eine Gitarre vorkommt. „Geht nicht, gibt’s nicht.“ Vor allem nicht bei Palehorse.

Am Anfang war ein Bass. Ein ziemlich ruhiger, monotoner, langsamer Bass, dazu kommt nach und nach das Schlagzeug. Erstmal nur die Cymbals. Später dann die restlichen Trommeln. Leises Sprechen im Hintergrund. Man läßt sich Zeit beim ersten Stück namens „What Is Wrong With You People“. Doch wenn du dich schon in Sicherheit wähnst, und denkst, dass es wohl weiter so dahinplätschert, dann kommt der Ausbruch, aus einem Bass werden zwei (!) und aus dem ruhigen Sprechen wütendes Geschrei. Und dann weißt du zumindest schon mal ganz sicher, mit was du es hier nicht zu tun hast: Mit einer vorhersehbaren Platte.
Freunde der experimentierfreudigen Musik, die es gerne etwas härter, ach was sage ich denn, die es wirklich knallhart mögen, können sich freuen: Die Engländer Palehorse (nicht zu verwechseln mit der amerikanischen Hardcore-Band gleichen Namens!) spielen auf „Harm Starts Here“ eine sehr wilde, eigenständige Mischung aus Sludge, Doom, Drone, Hardcore, Punk, Noise und allen anderen modernen (Rock-) Genres, die ich jetzt vergessen habe.
Was das alles zusammenhält, ist eine große Portion der guten, alten, schlechten Laune. Palehorse sind keine Band für dein Sommerfest. Palehorse sind eine Band für einsame Tage, an denen man sich abreagieren muß. Und „Harm Starts Here“ ist von allen 3 Longplayern, die von Palehorse bislang erschienen sind, wohl auch noch die Beste dazu. Keine leichte Kost, und kein Album, das beim ersten Hören sofort zündet, aber, wenn man sich darauf einlässt, gibt es hier viel zu entdecken. Zorniges Gekreisch, dass sich vor keinem Grindcore-Frontmann verstecken muss, abwechselnd mit wütenden Shouts, wabernde Drone-Passagen, elektronische Einsprengsel, langsame, beständig-aggressive Drums, merkwürdige Samples, etwa von einem wütenden Prediger, und immer 2 Bässe, die auch manchmal wie Gitarren klingen. Wem das also zusagt, wer aber gleichzeitig Angst davor hat, die sechssaitige auf „Harm Starts Here“ zu vermissen, der sollte unbedingt mal hineinhören. Es fehlt hier an Nichts - wenn man sich denn eine sehr angepisste Experimentalband anhören mag. Das ist auch das einzige Manko: Palehorse werden mit Sicherheit niemals „Everybody's Darling“. Höchstens bei Denkern, die verkopfte Musik mögen, zu der man auch mal die Matte schütteln kann, und die zudem keinen Wert auf ein Album mit einer positiven Stimmung legen. Diese ist hier nicht vorhanden, wäre aber auch Fehl am Platz.

Ein paar Bandnamen, mit denen man Palehorse nun vergleichen könnte, kann ich mir nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Da gibt es wohl nicht viel. Zumal die Songs, was ja nicht oft vorkommt, auch noch live eingespielt sind, und jeder in nur einem Take. Das verstärkt die Direktheit der Stücke noch. Was ich dennoch verraten kann, auch, weil es wirklich passt wie die Faust aufs Auge, ist, dass Palehorse in ihrem Heimatland demnächst live zusammen mit ANAAL NATHRAKH spielen werden. Wer auch immer die Idee hatte: Ein apokalyptischeres Konzert ist kaum vorstellbar. Zwei der heftigsten und wütendsten Bands hintereinander, ein Traum Line-Up zum zelebrieren von Negativität. Bitte auch hier! Solange empfiehlt es sich für all jene, die jetzt hellhörig geworden sind, das Ganze schon mal als Tonträger zu genießen. Alleine für die Eigenständigkeit gibt es noch einen Punkt obendrauf-aber so toll das für Experimentalfreunde ganz sicher ist, reine Mainstream-Rock-Hörer werden nach allerhöchstens 3 Minuten die Flucht ergreifen, also sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.


Trackliste:
01. What Is Wrong With You People
02. Don't Bitch My Shit
03. Five Grown Men (Holding Hands And Staring At The Ocean)
04. Full-Power Anglo-Gambian Rinseout
05. Bird Feed
06. Charnel No. 5
07. Skin Flick
Spielzeit: 00:55:03

Line-Up:
Nikolai Grune - Vocals
John Atkins - Bass
James Bryant - Bass
Ben Dawson - Drums
Mark Dicker - Vocals, Electronics
Jessica Bausola [Teriel]
12.07.2013 | 17:39
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