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Band: Paniczone Homepage  Metalnews nach 'Paniczone' durchsuchenPaniczone
Album:Rise Of The Damned
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:07.06.05
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"Zwanzigrädrige Todeskillerdampfwalze!"

Ei, was kommt denn da angewalzt, macht alles platt und schnaubt und brüllt vor Zerstörungslust? Ne zwanzigrädrige Todeskillerdampfwalze? Ja, ich glaube so ungefähr könnte man es beschreiben. Das Teil hört auf den Namen PANICZONE, kommt aus Heidelberg und besteht zu etwa 80% aus reinem Death Metal mit einem Sahnehäubchen Thrash obenauf.
Vier Jungmusikanten stellen sich hier vor und das wirklich sehr nachhaltig. "Rise of the Damned“ heißt deren bereits zweite Eigenproduktion und beherbergt 7 Killer in professioneller Soundquali. Hier wird hauptsächlich midtempo gefahren, aber hin und wieder rauscht das Pendel auch mal gegen Blast. Das Riffing ist dabei sehr eingängig und auf das Wesentliche konzentriert. Die Jungs frickeln nicht und lassen auch keine Minute für Experimente. Sie servieren vielmehr ein schlichtes Brett blutigen und äußerst brachialen Oldschoolgemetzels. Gerade, da zuweilen die meisten jungen Extrem-Metalband nur noch auf Blast und ultra-gutturale Voc’s setzen, sehr zum Schaden der Eigenständigkeit, können PANICZONE hier eindeutig punkten. Nummern wie der Opener "To The Death“, das leicht SUFFOCATION-mäßige "Infernal Torment“ oder "Autopsy“ schlagen sofort ein und wirken wie das gute C4 im Briefkasten.
Auch textlich zeigt man sich linientreu und singt von (Zitat Bandinfo:) "Horror und Tod“. Herrlich!
Der Fronter Christo hat dabei eine einfach nur schweinegeile Stimme. Er bellt, brüllt und keift absolut souverän ohne völlig in unverständliche Tiefen zu rutschen (hat ein bisschen was von HATE PLOW) und ohne es auch nur ein Quäntchen an Boshaftigkeit mangeln zu lassen! Respekt!
PANICZONE ist eine Band mit Potential. Das steht außer Zweifel. Jedoch sind mir hier und da noch einzelne Tracks ein bisschen zu lieblos zusammengezimmert. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht so gut, dass sie sich damit an die Spitze der Neuerscheinungen brezeln könnten. Hier fehlt noch ein kleines bisschen Ideenreichtum, um eindeutig aus der Masse herauszubrechen. Das ist zwar schade, denn ich glaube in den Jungs steckt noch weitaus mehr, als "Rise of the Damned“ hergibt, aber mit einer guten 5 haben sie für Ihren nächsten Output genug Freiraum nach oben und den werden sie brauchen.

Trackliste:
01. Mutilation
02. Rise of the Damned
03. To the Death
04. The Ravenous
05. The Blessing upon the Ashes of Life
06. Infernal Torment
07. Autopsy


Christian Treude [Trey]
17.01.2006 | 21:31
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