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Album:Aurum
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Whirlwind Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:24.09.07
CD kaufen:'Pantokrator - Aurum' bei amazon.de kaufen
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"Es ist nicht alles Gold, was glänzt"

PANTOKRATOR bedeutet so viel wie Weltenherrscher oder Allherscher und bezieht sich somit schlichtweg auf Jesus Christus, denn das schwedische Quintett hat nicht nur im Jahr 2000 eine EP mit eben jenem Titel „Allhärskare“ veröffentlicht, sondern setzt auch auf christliche Texte und Lebenseinstellung. Wie dem auch sei, nach dem vor vier Jahren erschienenen „Blod“ ist es jetzt jedenfalls an der Zeit für die zweite Studioarbeit der Deather unter dem Zeichen „Aurum“, sprich ‚Gold’.

Und getreu nach dem Motto ‚Es ist nicht alles Gold, was glänzt’ enthält „Aurum“ einiges an Licht, aber ebenso viel Schatten. Prinzipiell bewegt sich die Mucke der Band aus dem Land der Zimtschnecken zwischen ARCH ENEMY, SACRIFICIUM und ein wenig AMON AMARTH. Letzteres ist hauptsächlich auf die stampfenden Mid-Tempo-Parts zurück zu führen, die sich durch das gesamte Album ziehen und gelegentlich durch treibende Doublebass-Teppiche und schnellem Thrash-Riffing abgelöst werden. Das groovt manchmal richtig gut und macht Spaß wie beispielsweise in „Where Lilith Found Her Peace“, während es an anderer Stelle eher eintönig und vorsehbar geraten ist [„Out Of The North Clothed In Gold“], was leider viel zu oft geschieht und das Material insgesamt zwar solide, aber doch etwas zahnlos erscheinen lässt. Es fehlt der letzte Schliff und vor allem der richtige Kick, was auch teilweise an der etwas lahmen Produktion liegt, die das Schlagzeug arg klinisch klingen lässt, während die Gitarren ein wenig drucklos und verwaschen abgemischt wurden. Sänger Karl Walfridsson röhrt ganz annehmbar irgendwo in mittleren Hirsch-Tonlagen vor sich hin und erinnert an Peter von VADER, nur leider eine Ecke kraftloser und eintöniger, sodass er mich nicht wirklich vom Hocker haut. Handwerklich verrichten PANTOKRATOR ihren Dienst fraglos zufrieden stellend, das muss an dieser Stelle auf jeden Fall erwähnt werden, doch das macht bekanntlich noch kein exzellentes Album aus.

Unterm Strich bleibt ein annehmbares, jedoch durchwachsenes Album mit vielen guten Ansätzen, aber auch einigen Längen, und irgendwie die Gewissheit, dass das Material zwar in Ordnung geht, aber man das Gefühl nicht loswird, das alles schon einmal irgendwo anders gehört zu haben. Etwas weniger Längen und vor allen Dingen packendere Songs, die mal aus dem berechenbaren Muster Mid-Tempo/Doublebass-Upbeat ausbrechen und eigenständiger sind, würden PANTOKRATOR etliche Pluspunkte bescheren, da das nötige Potential durchaus vorhanden ist. Anspieltipps: „Out Of The North Clothed In Gold“ und „King Of Babylon“.

Trackliste:
01. Gold Of Havilah
02. Nephilim
03. Words Of Agur
04. From The North Clothed In Gold
05. Where Lilith Found Her Peace
06. The Order Of Melchisedec
07. King Of Babylon
08. The Madness Of Nebuchadnezzar
09. Thy Feeble Flame
10. The Hidden Treasure
Spielzeit: 00:50:08

Line-Up:
Karl Walfridsson – Vocals
Mattias Johansson – Guitar
Jonas Wallinder – Bass
Rickard Gustafsson – Drums
Jonathan Jansson – Guitars, Background Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
07.10.2007 | 19:31
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