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Cover von Paradise Lost -- Faith Divides Us - Death Unites Us
Band: Paradise Lost Homepage Paradise Lost bei Facebook Metalnews nach 'Paradise Lost' durchsuchenParadise Lost
Album:Faith Divides Us - Death Unites Us
Genre:Death Metal, Gothic Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.09.09
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"Der Tod steht ihnen wieder gut"

Hin und wieder passieren Dinge, wenn man sie am allerwenigsten erwartet. Da schreiben METALLICA zum Beispiel wieder einen Thrash-Hammer wie „That Was Just Your Life“, oder das erzkonservative Amerika wählt Barack Obama zu seinem Präsidenten. Oder PARADISE LOST klingen doch wirklich wieder heavy. Ich Pappnase hab mich schon bei “In Requiem“ teuflisch über schroffere Töne gefreut und dann kommen die fünf Briten doch glatt mit einer Platte wie „Faith Divides Us - Death Unites Us“ daher!

Stützt sich der starke Opener noch auf die melodischen Gitarrenmelodien, kommt „I Remain“ schon deutlich heftiger um die Ecke. Mit Double-Bass unterlegter Strophe marschiert der Song geradewegs in die Gehörgänge, auch wenn der Refrain dann wieder gewohnt ausladend ausfällt. Die allerorts gehörten Vergleiche mit Klassikern wie „Gothic“ oder „Icon“ –soviel vorweg - hinken aber schon alleine deshalb, weil man eben keine drei Schritte zurück gemacht hat, sondern lediglich wieder Spaß an härterer Marschrichtung zu haben scheint. Dafür spendiert der Herr Mackintosh auch gerne wieder das ein oder andere Death-oder Doom-Riff und welcher Teufel die sonst eher stoisch agierenden Briten geritten haben mag einen Uptempo-Song wie „Fraility“ einzuhämmern, wage ich mir gar nicht auszumalen. Die größte Überraschung diesbezüglich dürfte aber wohl „Living With Scars“ sein, denn so progressiv-verspielt hat man den Fünfer noch nie erlebt – definitiv eines der Highlights! Der bereits vorab bekannte Titeltrack schlägt dann wieder in eine balladeskere Kerbe, auch wenn dieser mit einem schön mächtigem Chorus aufzuwarten weiß. Den fast schon traditionalen Durchhänger gibt es aber auch [leider] wieder, diesmal in Form von „Last Regret“. Melancholie hin oder her, weniger weinerlich hätte das Lied schon ausfallen können. Bei all der Rückbesinnung zur Vergangenheit hat sich Sänger Nick Holmes die Death-Vocals übrigens dann doch verkniffen.

PARADISE LOST klingen 2009 härter und agiler, wie man es vor ein paar Jahren gar nicht zu hoffen gewagt hätte. Da fragt man sich wirklich warum man auf ein Album wie „Faith Divides Us – Death Unites Us“ so lange warten musste. Die Songs sind durchwegs gut komponiert und genau da ist aber auch der einzig mögliche Kritikpunkt anzubringen. Denn auch wenn das Quintett wieder einiges an Spielfreude getankt zu haben scheint, lässt sich ein gewisses Gefühl der Routine auf diesen zehn Songs nicht so recht abschütteln.

Trackliste:
01. As Horizons End
02. I Remain
03. First Light
04. Frailty
05. Faith Divides Us - Death Unites Us
06. The Rise Of Denial
07. Living With Scars
08. Last Regret
09. Universal Dream
10. In Truth
Spielzeit: 00:46:06

Line-Up:
Nick Holmes - Gesang
Greg Mackintosh - Gitarre
Aaron Aedy - Gitarre
Steve Edmondson - Bass
Jens Bogren- Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
23.09.2009 | 20:38
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