.: SUCHE
Reviews von Paradise Lost
CD Review: Paradise Lost - The Plague Within

Paradise Lost
The Plague Within


Dark Metal, Gothic Metal
6 von 7 Punkten
"Keine Hoffnung in Sicht? – Im Gegenteil!"
CD Review: Paradise Lost - Tragic Illusion 25 [The Rarities] [Compilation]

Paradise Lost
Tragic Illusion 25 [The Rarities] [Compilation]


Dark Metal, Gothic Metal, Gothic Rock
Keine Wertung
"Keineswegs nur B-Ware"
CD Review: Paradise Lost - Tragic Idol

Paradise Lost
Tragic Idol


Dark Metal, Gothic Metal, Gothic Rock
6 von 7 Punkten
"Rückblick nach vorne"
DVD: Review: Paradise Lost - Draconian Times MMXI

Paradise Lost
Draconian Times MMXI


6 von 7 Punkten
DVD "Tribut an einen Meilenstein"
CD Review: Paradise Lost - Faith Divides Us - Death Unites Us

Paradise Lost
Faith Divides Us - Death Unites Us


Death Metal, Gothic Metal
6 von 7 Punkten
"Der Tod steht ihnen wieder gut"
Mehr aus den Genres
CD Review: Crowbar - Lifesblood For The Downtrodden

Crowbar
Lifesblood For The Downtrodden


Doom Metal, Doomcore
6.5 von 7 Punkten
"Die Speedbrüder um Mainman Kirk Windstein haben es mal wieder geschafft und ein opulentes ... [mehr]"
CD Review: Leaves' Eyes - Fires In The North [EP]

Leaves' Eyes
Fires In The North [EP]


Female Fronted, Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Vorstellung gelungen"
CD Review: Ingested - The Surreption

Ingested
The Surreption


Death Metal, Deathcore
3.5 von 7 Punkten
"Suppe ohne Salz"
CD Review: Beast Within - Adversity/Servitude [7''-Vinyl]

Beast Within
Adversity/Servitude [7''-Vinyl]


Doom Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Nostalgische Kanadier"
CD Review: Draconian - Arcane Rain Fell

Draconian
Arcane Rain Fell


Doom Metal, Gothic Metal
5 von 7 Punkten
"Ich gebe zu, dass ich beim ersten Durchhören der Scheibe etwas enttäuscht war, da sich die... [mehr]"
CD Review: Audrey Horne - Blackout

Audrey Horne
Blackout


Classic Rock
6 von 7 Punkten
"Zur ursprünglichen Klasse zurückgefunden "
CD Review: Mystic Prophecy - Monuments Uncovered

Mystic Prophecy
Monuments Uncovered


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Party-Häppchen"
CD Review: Cavalera Conspiracy - Psychosis

Cavalera Conspiracy
Psychosis


Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Wenn der Zuckerhut abflacht"
CD Review: Dr. Living Dead! - Cosmic Conqueror

Dr. Living Dead!
Cosmic Conqueror


Crossover, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Spaßig wie eh und je"
CD Review: Stälker - Shadow Of The Sword

Stälker
Shadow Of The Sword


Melodic Speed Metal
3.5 von 7 Punkten
"Durchschnittliches Low-Fi-Geschrammel"
Cover von Paradise Lost -- Medusa
Band: Paradise Lost Homepage Paradise Lost bei Facebook Metalnews nach 'Paradise Lost' durchsuchenParadise Lost
Album:Medusa
Genre:Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.09.17
CD kaufen:'Paradise Lost - Medusa' bei amazon.de kaufen
Share:

"Die Schwerfälligkeit des Seins"

Album Nr. 15. Es gibt mittlerweile nicht mehr viele Bands, die auf solch einen Backkatalog zurückblicken und gleichzeitig auf eine konstante Fansbasis bauen können. PARADISE LOST sind hier durchaus in einer angenehmen Position. Kein Wunder, so hauen die Briten in mehr oder weniger kurzen Abständen qualitativ hochwertige Alben raus und wissen immer wieder zu gefallen. Dabei muss man neidlos anerkennen, dass sie sich musikalisch auch immer wieder ausgetobt haben. Stillstand ist Rückschritt. Zwar zeigt das neue Album "Medusa" keine sehr großen Veränderungen zum Vorgänger "The Plague Within" auf, allerdings wird wieder auf hohem Niveau geklotzt.

Eins muss man berücksichtigen: Alben von PARADISE LOST sollte man am besten in einer gewissen Stimmung verinnerlichen. Ist man gerade himmelhoch jauchzend unterwegs, ziehen einen die Werke von Nick Holmes und Greg Mackintosh mit Leichtigkeit runter. "Medusa" ist ebenfalls einer dieser Kandidaten. Vom VÖ her hätte es ruhig noch etwas mehr in den Herbst gehen können. Macht aber nix, den Sommer kann man getrost hinter sich lassen. Schon vom ersten Ton an wird einem diese tonnenschwere Bürde auferlegt, diese schleppende Melancholie, die zähfließende Lava in vertonter Form. Nee, es macht nicht wirklich gute Laune, sich "Medusa" anzuhören. Steckt man demnach sowieso in einer Phase des Grübelns, des Nachdenkens, der Verzweiflung, bekommt man hier, wiedereinmal, den perfekten Soundtrack in die Hand gelegt. Und es gibt kein Entkommen! Einmal angefixt will man mehr und mehr. Stücke wie "The Longest Winter", "Fearless Sky", "Medusa" oder der heimliche Hit der Scheibe "Blood And Chaos" (hätte auch locker aus den 90ern stammen können), lassen die Hirnwindungen dahinschmelzen und den Hörer nach mehr betteln. Dabei wissen es Holmes und Mackintosh natürlich nur zu genau, was sie sich und ihren Fans schuldig sind. Neuzugang Waltteri Väyrynen, den PARADISE LOST von VALLENFYRE abgeluchst haben, macht an den Kesseln einen tollen Job. Wobei er aus Sicht der Produktion etwas isoliert anzuhören ist, denn das Schlagzeug wirkt teilweise sehr dominant, vielleicht hin und wieder leicht aufdringlich. Kann natürlich auch daran liegen, dass der gute Mann mit seinen 22 Jahren es den alten Säcken richtig zeigen wollte.

"Medusa" ist ein tolles Album, ein weiteres Highlight im Katalog der Band. Es gibt keine Ausfälle oder schwache Nummern, im Gegenteil. PARADISE LOST klingen agil wie eh und je, bekommen durch den neuen Mitmusiker vielleicht auch noch mal den Arsch versohlt. Auch wenn einige der Songs nicht beim ersten Mal zünden: Dieses Album wächst mit seinen Durchläufen und lässt sich im Anschluss nicht mehr abschütteln.

Trackliste:
01. Fearless Sky
02. Gods Of Ancient
03. From The Gallows
04. The Longest Winter
05. Medusa
06. No Passage For The Dead
07. Blood And Chaos
08. Until The Grave
Spielzeit: 00:51:17

Line-Up:
Nick Holmes - Gesang
Greg Mackintosh - Gitarre
Aaron Aedy - Gitarre
Steve Edmondson - Bass
Waltteri Väyrynen - Drums
Ingo Nentwig [Pinhead]
03.09.2017 | 18:59
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin