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Album:The Plague Within
Genre:Dark Metal, Gothic Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:29.05.15
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"Keine Hoffnung in Sicht? – Im Gegenteil!"

Großen Trubel und auch nicht gerade geringe Erwartungen gab es im Vorfeld von „The Plague Within“, des neuen und inzwischen vierzehnten Albums von PARADISE LOST, zumal die Band im Vorfeld ankündigte, hierauf ausgiebig zu ihren Wurzeln bzw. Anfängen zurückgehen zu wollen.

Und mit ihren Ankündigungen hatte die Band offen gesprochen recht, denn vor allem aufgrund seiner Rolle als neuer Frontgrunzer von BLOODBATH hat Nick Holmes wohl einiges an Selbstvertrauen bezüglich seiner Growls [zurück-]gewonnen und klingt auf „The Plague Within“ so angepisst und bissig wie schon lange nicht mehr [grandios: der fies-schleichende Doomer „Beneath Broken Earth“, der allen Fans der ersten beiden Alben die Freudentränen in die Augen treiben dürfte!]. Gleichzeitig liefert der Shouter seine bislang vielseitigste Gesangsleistung auf einem PARADISE LOST-Album ab, denn von Klargesang über gesprochene Parts bis hin zu düsterem Geknurre ist wirklich alles am Start. Der zweite Faktor für die deutlichen Hinweise auf die alten Tage könnte auch an VALLENFYRE, Greg Mackintoshs Zweitband, liegen, denn wer die Jungs kürzlich mal live gesehen haben sollte, dürfte gemerkt haben, wie viel Spaß der Gitarrist [und Sänger] an dem Crust-Death seiner Zweitband hat. Wie aber Macktinosh selbst im Interview zu Protokoll gibt, hatte die Band ganz einfach mal wieder Bock auf die alten Sounds, und es war schlichtweg an der Zeit für diese durchaus sinnvolle Rückbesinnung auf die alten Stärken der Band. Fans der frühen PARADISE LOST, d.h. ungefähr die ersten vier Alben, dürften also aufatmen und mit „The Plague Within“ überaus glücklich werden. Musikalisch gibt es jedenfalls nichts zu meckern, denn auch diesbezüglich zeigen sich die Engländer so vielseitig wie selten, sei es der Ohrwurm und Opener „No Hope In Sight“, das bereits erwähnte Doom-Ungetüm „Beneath Broken Earth“, das schöne „Return To The Sun“ oder auch „Sacrifice The Flame“. Dabei sticht die Goth Rock/Death 'n' Roll-Nummer „Cry Out“ mit ihrem eingängigen, fast schon zu glatten Refrain noch am ehesten heraus, während „Flesh From Bone“ das rasanteste Lied von PARADISE LOST überhaupt sein dürfte, zumal zwischendrin ein Black-Metal-lastiger Part auftaucht, der auch bei SATYRICON nicht am falschen Platz wäre. Hinzu kommen eine schön wuchtige, jedoch klare, erdige Produktion, die sehr gut zum Material von „The Plague Within“ passt, sowie ein exzellentes Artwork, auf dem es immer wieder neue Details zu entdecken gibt.

Fazit: Mit „The Plague Within“ werfen PARADISE LOST einerseits den Blick weit zurück auf ihre Ursprüngen, vergessen aber gleichzeitig nicht, auch nach vorne zu schauen und verquicken somit auf ihrem neuesten Studioalbum nahezu sämtliche Merkmale der Band zu einem exzellent funktionierenden und nebenbei ziemlich düsteren Album. Weiter so!

Trackliste:
01. No Hope In Sight
02. Terminal
03. An Eternity Of Lies
04. Punishment Through Time
05. Beneath Broken Earth
06. Sacrifice The Flame
07. Victim Of The Past
08. Flesh From Bone
09. Cry Out
10. Return To The Sun
Spielzeit: 00:50:10

Line-Up:
Nick Holmes – Vocals
Greg Mackintosh – Lead Guitar
Aaron Aedy – Rhythm Guitar
Steve Edmondson – Bass
Adrian Erlandsson – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
30.05.2015 | 17:05
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