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Parity Boot
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Cover von Parity Boot -- Into Nothing
Band: Parity Boot Homepage Parity Boot bei Facebook Metalnews nach 'Parity Boot' durchsuchenParity Boot
Album:Into Nothing
Genre:Crossover, Industrial Metal, Neo-Thrash
Label:SAOL
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:22.05.09
CD kaufen:'Parity Boot - Into Nothing' bei amazon.de kaufen
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"Den Großen auf den Fersen"

Schon praktisch, wenn man Leute in der Band hat, die auch noch was anderes können, außer ihre Instrumente zu malträtieren. Im Falle der Hamburger PARITY BOOT ist einer Produzent und Tontechniker, ein anderer Grafikdesigern, der auch gleich ein Video für die Band basteln kann. Die besten Vorrausetzungen für ein Debüt also!

Es ist wirklich nicht einfach Platten von Newcomern zu besprechen, denn einerseits haben diese nur in den allerseltensten Fällen bereits einen komplett eigenen Stil, andererseits will man diese aber auch nicht gleich mit Plagiatsvorwürfen heimschicken. Dennoch kann man mit gutem Gewissen behaupten, dass PARITY BOOT wohl nicht nur eine Platte von STRAPPING YOUNG LAD zuhause stehen haben. Man vergleiche bitte das Hauptriff des Openers „Into Nothing“ mit dem SYL-Klassiker „A Hail The New Flesh“. „Von gewissen Parallelen“ zu sprechen, wäre glatt untertrieben! Aber gut, um einen schlichten Klon handelt es sich bei PARITY BOOT trotzdem nicht, denn dafür ist der Crossover-Einschlag zu deutlich und die elektronischen Spielereien zu präsent. Auch wird gerne ausgiebig ihm Mid-Tempo gestampft. Das alles ergibt schon eine recht explosive Mischung, keine Frage, jedoch vermisst man bei den Hamburgern stellenweise die melodische Feinfühligkeit eines Devin Townsend, denn besonders Lieder wie „No More Lies“ verschenken im Refrain deutlich Potential. Produktionstechnisch gibt es aber wiederum gar nichts auszusetzen, denn alles klingt auf „Into Nothing“ schön ausgewogen.

All die Vergleiche und Kritikpunkte sollten aber Freunde von FEAR FACTORY, der besagten SYL oder vielleicht sogar SOILWORK nicht davon abhalten dem Quintett ihr Ohr zu leihen, denn für ein Debüt hat „Into Nothing“ bereits einiges zu bieten. Zu den übermächtigen Genregrößen fehlt zwar noch ein Stückchen, Potential wäre aber auf jeden Fall vorhanden.

Trackliste:
01. Into Nothing
02. Sickness
03. Until We're Strong
04. Pride
05. The Void
06. Dying Here
07. No More Lies
08. Fail
09. All Is Gray
10. Stare And Burn
Spielzeit: 00:47:02

Line-Up:
Mathias - Vocals, Guitar, Keys
Eike - Guitar
Jörg - Bass
Domi - Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
16.09.2009 | 19:40
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