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Band: Parkway Drive Homepage Parkway Drive bei Facebook Metalnews nach 'Parkway Drive' durchsuchenParkway Drive
Album:Horizons
Genre:Metalcore
Label:Epitaph
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.10.07
CD kaufen:'Parkway Drive - Horizons' bei amazon.de kaufen
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"Maximum Mosh!"

Spätestens seit Mitte 2006, den ersten Live-Gigs sowie dem verspäteten Europa-Release des PARKWAY DRIVE-Debüts „Killing With A Smile“ sind die Australier in der Metalcore-Szene bekannt wie ein bunter Hund! Überall hört man nur gutes über das Quintett und auf ihren Schweiss treibenden Konzerten wird schon lange im Chor „so cry me a fucking river... BITCH!“ mitgebrüllt, wenn „Romance Is Dead“ zum Höhepunkt kommt...

Nur ein Jahr später [eigentlich zwei, denn „Killing With A Smile“ erschien in der Heimat bereits 2005] kommt nun mit „Horizons“ das heiß erwartete Zweitwerk über den großen Teich und – wow! Was ist hier passiert? Von ihren sichtlich UNEARTH-inspirierten Wurzeln hat man sich keinesfalls entfernt und auch sonst begibt man sich nicht ausserhalb der gewohnten Genre-Grenzen. Was aber ganz sicher auffällt, ist die unglaublich massive, brutal heftige Produktion von KILLSWITCH ENGAGE-Mastermind Adam D., der hier einen aussergewöhnlichen Job hingelegt hat. Durch die Reglerknöpfchen perfekt in Szene gesetzt, hauen einem die geschickten Breaks und die mörderischen Beatdown-Parts derart fett in die Fresse, dass man den Bass schon förmlich mitschwingen hört. PARKWAY DRIVE strotzen mittlerweile fast noch mehr vor filigranen Melodien, verzichten weitestgehen auf die verhassten cleanen Vocals und sind dabei unglaublich brachial. Etwas Thrash, etwas melodischer Death Metal und natürlich ne Menge Hardcore-Brutalität sind alle Zutaten, die PWD brauchen, um sich aus der Masse der Bands, die zwar genau das gleiche, aber in schlecht machen, abzuheben! Definitiv ganz groß!

PARKWAY DRIVE haben glücklicherweise nicht den Versuch unternommen, sich selbst neu zu erfinden, geschweige denn, noch metallischer zu werden – zwei Fehler, die in den vergangenen Jahren von zu vielen guten bis erfolgreichen Bands dieser Coleur unternommen wurden und hauptsächlich schief gegangen sind. PWD erfinden das Metalcore-Rad ganz bestimmt nicht neu, aber das haben sie auch gar nicht nötig, denn sie machen ihre Sache verdammt gut und haben mit ihrem Sound zwischen UNEARTH, etwas KILLSWITCH ENGAGE-Feeling, ein klein wenig MAROON-Flair hie und da sowie ihrer eigenen Duftnote ein fettes X an den Metalcore-Horizont gepinselt! Hier wird absolut fett und beeidruckend Kleinholz aus jedem Wohnzimmer gemacht!
Achja – eins noch: vergesst „Romance Is Dead“! Die neue Band-Hymne heisst „Siren's Song“!

Trackliste:
01. Begin
02. Siren's Song
03. Feed Them To The Pigs
04. Carrion
05. Five Months
06. Boneyards
07. Idols And Anchors
08. Moments In Oblivion
09. Breaking Point
10. Dead Man's Chest
11. Frostbite
12. Horizons
Spielzeit: 00:38:41

Line-Up:
Winston McCall - Vocals
Luke Kilpatrick - Guitar
Jeff Ling - Guitar
Ben Gordon - Drums
Jia O'Connor - Bass
Markus Jakob [shilrak]
01.10.2007 | 22:48
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