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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Ausgetrampelte Pfade" | ||||||||||||||||||
| Die deutsche Prog-Formation RPWL hat noch nie einen großen Hehl aus ihrer Begeisterung für die Musik von PINK FLOYD gemacht, ist aber hierzulande nichtsdestotrotz sowohl bei Kritikern als auch bei vielen Progheads gut gelitten. Mit PARZIVALS EYE bringt RPWL-Basser Chris Postl nun sein Soloprojekt an den Start, bei dem man erwarten würde, dass er sämtliche floydschen Trademarks über Bord wirft und mal etwas ganz Anderes ausprobiert. Die Ernüchterung lässt dann aber nicht sehr lange auf sich warten: gleich mit dem 13-minütigen Opener „Longings End“ liefert Postl mit seinen Mitmusikern ein dermaßen vorhersehbares Plagiat ab, dass es schon schmerzt. Kein Stück weniger schmerzvoll ist zudem seine englische Aussprache, was er gleich mehrmals unter Beweis stellt. Jedem Hörer, der in seiner Schulzeit mal mindestens ein Jahr lang Englischunterricht genossen hat, rollen sich hier die Fußnägel im Zehn-Sekunden-Takt hoch. Mit diesem Vorwurf sehen sich ja auch die deutschen Prog-Urgesteine ELOY [bzw. deren Vokalist Frank Bornemann] seit mittlerweile knapp 40 Jahren konfrontiert, fraglich ist jedoch, ob PARZIVALS EYE jene aus diesem Grund als zweiten großen Referenzpunkt erwählt haben. In jedem Fall ist es äußerst schade, dass man in den fast 80 Minuten, die „Fragments“ dauert, fast ausschließlich das Gefühl hat, hier sei alles nur zusammengeklaut, sei es nun aus ELOYs Oeuvre oder dem von PINK FLOYD. Irgendwie ist es bezeichnend, dass mit „Chicago“ einer der besten Songs auf diesem an Zitaten nicht gerade armen Album, ein GRAHAM NASH-Cover ist. Der Titeltrack ist mit seinen diversen Stimmungswechseln ebenfalls empfehlenswert und geht insgesamt auch als das Highlight auf „Fragments“ durch und auch wenn es keine richtig schlechten Songs auf der Platte gibt, ist sie in ihrer Gesamtheit leider recht unspektakulär und vorhersehbar. | ||||||||||||||||||
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