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Album:The End Of The Hour
Genre:Melodic Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.10.07
CD kaufen:'Paths Of Possession - The End Of The Hour' bei amazon.de kaufen
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"Mehr, mehr, meeeeehr!!"

Kinder, Kinder… eines muss ich doch in aller Deutlichkeit loswerden: PATHS OF POSSESSION sind nicht [!!!] CANNIBAL CORPSE, Herr Gott noch eins. Wer hier technisches Tampa Bay Speed-Geknüppel mit dem einzigen Ziel der Brutalität erwartet, darf gleich wieder gehen, oder sich eben eines Besseren belehren lassen! So, hätten wir das, … wo war ich? Ach ja… „The End Of The Hour“ nennt sich der neueste Output des Fünfers um Genre-Ikone George „Corpsegrinder“ Fisher [CANNIBAL CORPSE], der nun auch mit dem zweiten Album der Amis beweisen will, dass es auch anders geht, als immer nur tief, blutrünstig und gewalttätig. Eine Mischung aus Old School Death Metal und modern-melodischem Todesblei hat man sich auch diesmal wieder dick auf die Fahne geschrieben, die alles andere als leise im Wind weht.

„Memory Burn“, der erste Titel des Albums, ist eigentlich schon als stellvertretend für das zu betrachten, was uns in den folgenden knapp 48 Minuten erwartet: grooviges Geholze mit Sinn für ausgeklügelte Melodien, stilistischer Durchtriebenheit [Death Metal, Heavy Metal, Melodic Metal, einfach alles findet seinen Platz] und Energie. PATHS OF POSSESSION gehen den mit „Promises In Blood“ begonnenen Weg unmissverständlich weiter und scheißen einen gigantischen Elefantenhaufen auf die Aussagen der Kritiker, denen diese Mischung offensichtlich ein Dorn im Auge zu sein scheint. Anders wohl bei mir, denn ich habe seit Entdeckung dieser Band vor gut zwei Jahren nicht mehr so viel Spaß am Death Metal gehabt. Eintöniges Geknüppel und pseudoelitäres, überproduziertes Gefrickel können sich andere von mir aus bis zum Hals durch die verwöhnte Rosette schieben. Ich für meinen Teil respektiere die Arbeit dieser Band, warte schon jetzt auf einen Nachfolger zu „The End Of The Hour“ und träume bereits des Nachts von Gigs in Deutschland, … aber ich schweife ab.
Kommen wir ganz explizit zum zweiten Song des Albums, „The Ancient Law“. Als ich das Album zum ersten Mal höre, bleibe ich genau hier hängen und höre den Track sage und schreibe an die fünf- bis sechsmal, um heraus zu finden, an was zum Teufel mich diese Riffs erinnern. Das Ergebnis meiner inneren Einkehr war sogar für mich eine Überraschung, aber drauf geschissen… „The Ancient Law“ ist ein gottverdammter AMORPHIS-Song der alten Schule… Riffs alá „Grails Mysteries“ oder „The Lost Name Of God“. Eine gigantische Erfahrung nach all den Jahren. Ich bin gespannt, ob ich nun total bekloppt bin, oder ob noch andere diesen Vergleich zu ziehen vermögen.
Ansonsten besticht der neue Longplayer auch innerhalb der restlichen Songs vor allem durch gut überlegtes Songwriting, hervorragende Bridges, feine Balance der Instrumente untereinander [hey, es gibt einen Bass, und man hört ihn sogar teils solo!] und einen Gesang, den man einfach lieben muss. Nicht nur CANNIBAL CORPSE Fans dürfen sich auf den Corpsegrinder freuen, denn der charismatische Grunzbär hält so einige Überraschungen bereit, in dem er hier zutiefst gurgelnd und dort himmelhoch krächzend vor sich hin bricht.
Sofern man sucht, findet man natürlich auch Negativpunkte, die sich bei „The End Of The Hour“ allerdings sehr gut verdauen lassen. Zu nennen wäre da ein teils etwas unsauberer Mix, der manch feine Stelle eher zusammenmatscht, als fein heraus zu stellen. Dann würde ich mir wohl für ein weiteres Album ein kleines Minus an den ewigen Staccato-Rhythmen wünschen. Sie können es, keine Frage, aber sie müssen diesen Beweis ja nicht unbedingt mehrmals pro Song antreten.

Eigentlich habe ich gesagt, was zu sagen ist, weswegen fürs Fazit auch nicht wirklich viel übrig bleibt, außer jedem Freund des melodischeren Death Metals dieses Album wärmstens zu empfehlen. Streicht dabei den Namen CANNIBAL CORPSE und lasst Euch erwartungslos auf PATHS OF POSSESSION ein, denn Reue ist für Mädchen… und festgefahrene Live Kannibalisten.

Trackliste:
01. Memory Burn
02. The Ancient Law
03. I Am Forever
04. In Offering Of Spite
05. Pushing Through The Pass
06. Poisoned Promise Land
07. Ash Is Falling Rain
08. The End Of The Hour
09. As Sanities Split
10. Engulling The Pure
Spielzeit: 00:47:49

Line-Up:
George “Corpsegrinder” Fisher – Vocals
Jay Fossen – Gitarre
Nick Goodyear – Drums
Jack Goodwin – Gitarre
Randy Butman – Bass, [Vocals]
Patrick Franken [Border]
16.10.2007 | 03:48
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