.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Pegazus
CD Review: Pegazus - Live! Thunder Down Under

Pegazus
Live! Thunder Down Under


Power Metal, US-Metal
Keine Wertung
"Australischer Donner"
Mehr aus den Genres
CD Review: Amoral - Show Your Colors

Amoral
Show Your Colors


Hard Rock, Power Metal
2 von 7 Punkten
"Radikale Stilkorrektur"
CD Review: Feanor - Invencibile

Feanor
Invencibile


Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Argentinier auf Manowars Spuren"
CD Review: Metal Witch - Tales From The Underground

Metal Witch
Tales From The Underground


Heavy Metal
4 von 7 Punkten
"Kutten, Bier und Grillfleisch"
CD Review: Jorn - Dio

Jorn
Dio


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"R.I.P., Ronnie James!"
CD Review: Black Trip - Goin' Under

Black Trip
Goin' Under


Heavy Metal, NwobHM
4 von 7 Punkten
"Typische Schweden"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Pegazus -- In Metal We Trust
Band: Pegazus Homepage Pegazus bei Facebook Metalnews nach 'Pegazus' durchsuchenPegazus
Album:In Metal We Trust
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Twilight
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:15.04.11
CD kaufen:'Pegazus - In Metal We Trust' bei amazon.de kaufen
Share:

"Auf Metal kannste dich verlassen..."

Die Heavy/Power Metaller von PEGAZUS aus Melbourne machen nun schon seit 1993 nicht nur gemeinsame Sache, sondern auch den australischen Kontinent und die internationale Metal-Szene unsicher. Mit dem programmatisch betitelten, neuen Album, „In Metal We Trust“, legen die Aussies nun via Black Leather Records ihren mittlerweile fünften Langspieler vor.

Schon das unglaublich klischeehafte Cover [eine Mischung aus dem „Painkiller“-Motiv von JUDAS PRIESTs gleichnamigem Klassiker-Album, einem stählernem Pegasus-Chopper-Hybriden mit Zombie-Easy Rider und seiner Rockerbraut und ganz viel MANOWAR-Glam und -Attitüde] und natürlich Songtitel wie „Metal Messiah“, „Road Warrior“, „Old School Metal Dayz“, „We Live To Rock“ etc. machen ziemlich schnell klar, dass hier ausschließlich Gevatter Metal die Zügel in der Hand hat.
Dem Opener „Metal Messiah“ gelingt es vorneweg gleich mal ganz nonchalant die Riffs von PRIESTs „Nightcrawler“ und „Grinder“ zu kombinieren und „Road Warrior“ macht seine Sache in Sachen JUDAS PRIEST-Verehrung nicht wesentlich schlechter, eingängig rockige Singalongs inklusive.
Mit dem vollmundig betitelten „Old School Metal Dayz“ ist PEGAZUS dann aber tatsächlich eine echte Kuttenträger-Hymne gelungen, die zwar vor schwermetallenen Klischees und Allgemeinplätzen nur so strotzt, sich aber nichtsdestotrotz quasi selbsttätig im Gehörgang festtackert [darum gibt es diesen Song auch gleich noch als „Extended Version“ mit Beiträgen von Old School-Metal-B-Prominenz wie Ross „The Boss“, David Shankle [Ihr wisst schon, beides notorische ex-MANOWAR-Recken] und Jeff Watson von NIGHT RANGER].
Auch „Live To Rock“ gibt dem geflügelten Stahlross ordentlich die Sporen auf dem Rockerklischee-Highway 666, bevor PEGAZUS mit „Haunting Me“ eher überraschend mit einer durchaus gelungenen Powerballade aufwarten, die doch tatsächlich Reminiszenzen an alte QUEENSRYCHE aufkommen lassen will. Die Riffs von „Eye For An Eye“ [Alter, was für vorhersehbare Texte!] erinnern zwar etwas an „Cutt Your Heart Out“ von ROUGH CUTT, dennoch rockt der Track ordentlich, allerdings stolpern die Drums hier doch irgendwie hinterher. „Ghost Rider“ huldigt dem gleichnamigem Comic [bekanntlich mit Nicholas Cage seinerzeit mehr oder weniger gelungen verfilmt], ist aber eher durchschnittliche, leicht verdauliche Hard N' Heavy-Kost, ähnlich wie auch „Death Or Glory“.
Da passt das Cover des JUDAS PRIEST-Klassikers „Metal Gods“ schon eher wieder ins Bild, zwar recht eng am Original, aber insgesamt ordentlich umgesetzt, allerdings ist Justin Fleming natürlich kein Rob Halford und weder die Gitarre noch die Trommeln können es wirklich mit dem Original aufnehmen.
Bei „End Of The World“ wagen sich PEGAZUS dann doch noch an etwas modernere Power Metal-Klänge und in FOZZY-versus-BEYOND FEAR-Gefilde, was ihnen aber überraschend gut zu Gesicht steht.

Die Produktion ist ebenso bodenständig und schlicht wie das Songwriting, hier geht es aber auch nicht um Schnörkel und fetten Sound mit Doublebassgetacker, sondern um Leder, Schweiß und Heavy Metal-Lebensgefühl.
Männermusik eben. Zum Biertrinken und Grillen. Mädels dürfen natürlich auch ein Ohr riskieren, müssen aber anschließend in knapper Kleidung auf dem Rücksitz des schnaubenden/stählernen/geflügelten Boliden Platz finden.
Trotzdem: wer erdigem, ehrlichem, klassischem, konsequent JUDAS PRIEST-beeinflusstem Power Metal nicht abhold ist, sollte PEGAZUS und deren „Thunder From Down Under“ auf „In Metal We Trust“ eine Chance geben...

Trackliste:
01. Metal Messiah
02. Road Warrior
03. Old Skool Metal Dayz
04. We Live To Rock
05. Haunting Me
06. Eye For An Eye
07. Ghost Rider
08. Metal Gods [JUDAS PRIEST-Cover]
09. End Of The World
10. Death Or Glory
11. Old Skool Metal Dayz [Extended Version]
Spielzeit: 00:52:05

Line-Up:
Justin Fleming - Vocals
Johnny Stojcevski - Guitars, Vocals
Cory Betts - Bass
Ange "Vuggs" Sotiro - Drums
Dirk Konz [dkay]
14.04.2011 | 23:04
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin