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Cover von Pentagram -- Last Rites
Band: Pentagram bei Facebook Metalnews nach 'Pentagram' durchsuchenPentagram
Album:Last Rites
Genre:Doom Metal, Heavy Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:08.04.11
CD kaufen:'Pentagram - Last Rites' bei amazon.de kaufen
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"Auf Zeitreise in die Lavalampe"

Die Doom-Legenden PENTAGRAM denken nicht ans aufhören: 1971 gegründet hat die Truppe erst im Vergangenen Jahr einen drei Alben umfassenden Deal mit dem Global Player Metal Blade Records unterschrieben – den Anfang machen Bobby Liebling und Co. mit ihrem neuen Album „Last Rites“.

Ähnlich wie bei HEAVEN AND HELL, CANDLEMASS oder anderen lange aktiven Traditionskapellen trifft auch bei den Herren aus Washington das typische Songwriting der 70er auf zeitgemäße Produktionsstandards – so kommt „Last Rites“ entsprechend organisch, kratzig und roh aus den Lautsprechern, lässt aber auch modernen, druckvollen Sound nicht vermissen. Musikalisch bieten PENTAGRAM dabei das, was sie schon die letzten 40 Jahre gemacht haben und klingen in Nummern wie „Call The Man“ nicht selten reichlich britisch. „Last Rites“ ist also voll von den gewohnt hypnotischen Gitarrensoli, die den Hörer in Verbindung mit dem zäh groovenden Lavalampen-Riffs auf eine einlullende Zeitreise in die Glanztage ihrer Musikrichtung schicken. Während also der Großteil der Songs in die gleiche Kerbe schlägt, erweisen sich PENTAGRAM durchaus als Meister aller Klassen: In „8“ perlen etwa plötzlich ganz unverhofft unverzerrte Gitarren aus den Boxen, um dann in Schallwände nach bester BLACK SABBATH-Tradition überzugehen, was in Verbindung mit der gespenstisch anmutenden Strophe vielleicht den besten Song des Albums ergibt. Das entspannte „American Dream“ kommt hingegen mit legerem Southern Rock-Flair daher, weshalb also auch für ein hohes Maß an Abwechslung gesorgt ist, ohne dass einer der Songs aus der Rolle fallen würde. Glücklicherweise halten PENTAGRAM ihre Kompositionen auch hinreichend knapp und gehen nie soweit vom Gas, dass Langeweile aufkommen könnte, weshalb sich die Truppe auch auf „Last Rites“ die nötige Prägnanz erhält – obendrein ergehen sich die Mannen nie in ausufernden Depressionen, sondern machen abgesehen von gefühlvolleren Momenten wie „Walking In Blue Light“ stets einen recht gut gelaunten Eindruck.

Es gibt Bands, die sind offenbar nicht tot zu kriegen: Auch ein Vierteljahrhundert nach ihrem ersten Album und trotz immerhin siebenjähriger Schaffenspause scheinen PENTAGRAM keinen Tag gealtert. Entgegen des trügerischen Titels „Last Rites“ wird die Truppe hier keineswegs zu Grabe getragen.

Trackliste:
01. Treat Me Right
02. Call The Man
03. Into The Ground
04. 8
05. Everything's Turning To Night
06. Windmills And Chimes
07. American Dream
08. Walk In Blue Light
09. Horseman
10. Death In 1st Person
11. Nothing Left
Spielzeit: 00:44:25

Line-Up:
Bobby Liebling - Vocals
Victor Griffin - Guitar
Greg Turley - Bass
Tim Tomaselli - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
05.04.2011 | 12:55
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