.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: As You Drown - The Rat King

As You Drown
The Rat King


Death Metal, Deathcore
4 von 7 Punkten
"Zorniger Durchschitt"
CD Review: Miseration - The Mirroring Shadow

Miseration
The Mirroring Shadow


Death Metal
4 von 7 Punkten
"Chance leider vertan"
CD Review: December Flower - Moloch [Demo]

December Flower
Moloch [Demo]


Death Metal, Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ruppiger Göteborg-Sound aus Niedersachsen"
CD Review: Debauchery s. Bloodgod - Thunderbeast

Debauchery s. Bloodgod
Thunderbeast


Death Metal, Hard Rock
4 von 7 Punkten
"Zu viel des Guten"
CD Review: Metallica - Hardwired... To Self-Destruct

Metallica
Hardwired... To Self-Destruct


Heavy Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Wut und Stagnation"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Pentagram Chile -- The Malefice
Band: Pentagram Chile Homepage Pentagram Chile bei Facebook Metalnews nach 'Pentagram Chile' durchsuchenPentagram Chile
Album:The Malefice
Genre:Death Metal, Thrash Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:06.09.13
CD kaufen:'Pentagram Chile - The Malefice' bei amazon.de kaufen
Share:

"Die Urgesteine können es noch!"

Immwer wieder kommt es vor, dass irgendwelche uralt-Bands sich nach Jahren bis Jahrzenten der Stille wieder zusammentun und Gigs spielen oder sogar nochmal ins Studio gehen. So ist es auch bei den chilenischen PENTAGRAM der Fall, die sich aus Respekt vor den amerikanischen Doom-PENTAGRAM nun schlicht in PENTAGRAM CHILE umbenannt haben. Obgleich es die Band schon seit 1985 gibt und nur ein paar Demos veröffentlicht wurden, gilt die Band unter Death/Thrash-Kennern als Kult und wurde vielfach von bekannten Genregrößen gecovert und zitiert. Nun, 28 Jahre [!] nach der Gründung, schmeißen PENTAGRAM CHILE also ihr Debütalbum auf den Markt und sie zeigen: Ja, wir haben es noch drauf!

Die immerhin zwei erhaltenen Gründungsmitglieder Reisenegger und Uribe haben alles was PENTAGRAM mal ausgemacht hat bewahrt und die Rezeptur um eine zeitgemäße Produktion und einige hochkarätige Gastauftritte erweitert [Schmier von DESTRUCTION, Marcel Grewe von MORGOTH sowie Tompa von AT THE GATES sind mit von der Partie]. Zwischen rifflastigen Midtemposongs wie „The Death Of Satan“ und rasendem Umhergethrashe wie in „The Apparition“ wird alles geboten was das Herz begehrt. Wer mit [selbstverständlich alten] MORBID ANGEL etwas anfangen kann, dem sollte das was PENTAGRAM CHILE hier machen auf jeden Fall zusagen.
Mal thrashiger und mal eher Death Metal lastig zeigt die Band, wie ein altes und zugleich neues Album funktionieren kann. In der zweiten Hälfte des Albums werden mit „Sacrophobia“ und „King Pest“ nochmal zwei Songs ausgepackt, die genau zeigen wo es lang gehen soll. „The Malefice“ ist ohne Frage ein sehr gutes Album geworden, dem es weder an Kreativität noch an Authentizität und Spannung mangelt. Bei einem solchen Debütalbum nach einer derartig langen Schaffenspause [die paar Liveauftritte einige Jahre zuvor mal ausgenommen] kann man nur ein Lob an die chilenischen Death Metal Veteranen aussprechen. Da ist im Lauf der Zeit wenig Gutes verloren gegangen und noch viel Gutes hinzu gekommen. Es gab ausreichend Zeit für die Bandmitglieder sich neue Inspirationen zu holen und schlussendlich kommt dann ein Hammeralbum wie „The Malefice“ heraus.

Die Reunion-Flut mag manch einem auf die Nerven gehen. Das haben ja schon viele versucht um mit ihrem bekannten Namen nochmal etwas zu reißen. PENTAGRAM CHILE haben nicht nur einen Namen in der Szene sondern genießen seit Jahren Kultstatus. Das beeindruckende an diesem Debüt ist, dass die Herren ihrer Sache treu bleiben – und das trotz der vielen Jahre zwischen ihrer ursprünglichen Schaffensphase Ende 80er/Anfang 90er und heute. Wer auf Old School Death/Thrash steht und Reunionsversuchen nicht allzu voreingenommen gegenüber steht, wird an „The Malefice“ seinen Spaß haben. Selbst jene, die den alten Zeiten hinterhertrauern können sich mit Neuaufnahmen einiger uralter Demosongs begnügen, die auf der limitierten Version des Albums zu finden sind.

Trackliste:
01. The Death Of Satan
02. La Fiura
03. The Apparition
04. Horror Vacui
05. Spontaneous Combustion
06. Grand Design
07. Sacrophobia
08. Arachnoids
09. King Pest
10. Prophetic Tremors
Spielzeit: 00:53:26

Line-Up:
Anton Reisenegger – Vocals, Guitar
Juan Pablo Uribe – Guitar
Juan Pablo Donoso – Drums
[Delirium]
30.08.2013 | 08:25
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin