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Cover von Pig Destroyer -- Book Burner
Band: Pig Destroyer Homepage Pig Destroyer bei MySpace.com Metalnews nach 'Pig Destroyer' durchsuchenPig Destroyer
Album:Book Burner
Genre:Grindcore
Label:Relapse Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.10.12
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"Hier brennt die Luft!"

Mein lieber Scholli! Mit „Book Burner“ tischt die US-amerikanische Grindcore-Institution PIG DESTROYER nach fünf Jahren Wartezeit ein Album auf, das es ganz gewaltig in sich hat.

Und zwar in jeglicher Hinsicht, denn nach „Phantom Limb“ sowie der sehr experimentellen „Natasha“-EP haben sich die Herren Schweinezerstörer wieder auf die alten Werte besonnen und wohl beim Songwriting eher ihre alten Veröffentlichungen im Hinterkopf gehabt. Und das ist verdammt gut so, denn die Songs auf „Book Burner“ sind kurz und bündig sowie exzellent auf den Punkt gespielt, sodass hier absolut keine Langeweile aufkommt und ein Kracher dem nächsten folgt. Richtig schön fiese, wuchtige, teils auch mal Crust-lastige Riffs aus der Feder von Scott Hull ergänzen sich dabei wunderbar mit dem intensiven Drumming des Neuzugangs Adam Jarvis [MISERY INDEX], der den hohen Erwartungen mehr als gerecht wird und „Book Burner“ – vor allem in den schicken Groove-Parts, die das Überschallgeballer auflockern [z.B. „Valley Of The Geysers“] – zweifelsohne bereichert. Und dann wäre da noch das wütende, entrückte Gekeife eines J.R. Hayes, der obendrein noch zur Limited Edition des Albums eine echt abgefahrene – so viel vorweg – Kurzgeschichte beigesteuert hat, womit PIG DESTROYER auf schöne Weise noch medienübergreifend unterwegs sind – von den zahlreichen, geschickt integrierten Samples ganz zu schweigen. Übrigens gibt es zur Limited Edition noch die EP „Blind, Deaf And Bleeding“ mit einigen Hardcore-/Punk-Coverversionen obendrauf. Doch Hand aufs Herz: Auch das reguläre Album reicht völlig, denn in knapp 33 Minuten wird hier anhand der 19 Songs mal eben gezeigt, wie ein zeitgemäßes, übrigens ziemlich modern produziertes Grindcore-Album ohne Schnickschnack auszusehen hat, und da sind natürlich solche Gastsänger wie Jason Netherton [MISERY INDEX] und Kat [AGORAPHOBIC NOSEBLEED] das willkommene Sahnehäubchen.

Kurzum: PIG DESTROYER lassen es anno 2012 ganz derbe krachen, übertreffen somit das beileibe nicht schlechte „Phantom Limb“ locker und unterstreichen hiermit, dass sich die fünfjährige Wartezeit völlig gelohnt hat. Somit ist „Book Burner“ ein hochkarätiger Silberling, der jede Menge Grindcore-Spaß beinhaltet und definitiv ganz vorne mitmischen wird, wenn es um die Frage der stärksten Alben des Jahres gehen wird. – Anspieltipps: „Eve“, „Sis“, „All Seeing Eye“, „The Bug“, „Kamikaze Heart“.

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Grim_Rieper / 6 Punkte
Zu dieser Band muss man schon deswegen eine Meinung haben, weil der Name so großartig ist. So völlig überzogen und gleichzeitig treffend: PIG DESTROYER. Musikalische Zerstörung war da immer angesagt und ist es auch auf der neuen Langrille „Book Burner“, auf der sich die Band durch 19 Geschosse im Spannungsfeld von Grindcore, Noise, Crust und Doom wütet. Namen wie BRUTAL TRUTH, MISERY INDEX und in geringerem Maße THE MELVINS oder EYEHATEGOD können als Orientierungshilfe herhalten. Zu meckern gibt’s da für mich als musikalischen Schmutzfetischisten höchstens den etwas zu sauberen Sound, der besonders im Bereich des Schlagzeugs nicht so ganz meinen Geschmack trifft. Wovon die Leistung von Trommeltier und Neuzugang Adam Jarvis unberührt bleibt, denn er und der Rest der Band haben hier eine Grindplatte eingeholzt, die brutal, abwechslungsreich und anspruchsvoll ist und zu der man sich wunderbar abreagieren kann. Nur bitte nicht an den armen Schweinen!

nnnon / 5,5 Punkte
Nach dem wahrlich kaputten, sumpfig-muffig produzierten „Phantom Limb” [2007] gehen PIG DESTROYER mit „Book Burner” produktionstechnisch wieder etwas cleaner, druckvoller, aber dafür nicht minder wütend oder zahmer zu Werke. Die 19 Songs in etwas mehr als 30 Minuten machen wie immer mächtig Laune und hinterlassen höchstens verbrannte Erde. Ein paar Grooves haben sich auch wieder eingeschlichen, aber ansonsten regiert der aggressive, teils crustpunkige, teils Death Metal-lastige ICE-Grind mit dem PIG DESTROYER bekannt geworden sind. Der naive, gefährlich und bedrohlich wirkende Charme der bisherigen Werke fehlt „Book Burner” zwar, aber dafür hat seit Monaten kein Grind-Album mehr so viel Spaß gemacht.

Trackliste:
01. Sis
02. The American's Head
03. The Underground Man
04. Eve
05. The Diplomat
06. All Seeing Eye
07. Valley Of The Geysers
08. Book Burner
09. Machiavellian
10. Baltimore Strangler
11. White Lady
12. The Bug
13. Iron Drunk
14. Burning Palm
15. Dirty Knife
16. Totaled
17. Kamikaze Heart
18. King Of Clubs
19. Permanent Funeral
Spielzeit: 00:32:44

Line-Up:
J.R. Hayes – Vocals
Scott Hull – Guitars
Blake Harrison – Noise, Samples
Adam Jarvis – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
21.10.2012 | 19:26
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