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"Terroristenthrash" | ||||||||||||||||||
| PITBULL TERRORIST, anonyme Freiheitskämpfer mit Sitz in Finnland, mischen mit ihrem ersten Rundling „C.I.A.“ [steht für „Contraband International Audio“] ganz schon auf. Die Kapelle um Fronterin Ursula [!] bietet in gut 25 Minuten 18 Audiobomben, die zuweilen wirklich ganz schön gefährlich klingen. Die Basis ist sauschneller Thrash Metal mit messerscharfen Riffs, der immer wieder mit Death Metal und Grindcore flirtet. Sehr explosiv. In das momentan vorherrschende Thrash-Revival passen PITBULL TERRORIST nur bedingt, dafür sind sie einfach zu extrem. Die Vorbilder hier heißen nicht unbedingt SLAYER oder [alte] METALLICA, sondern TERRORIZER, NAPALM DEATH, DEW-SCENTED oder RAZOR. Das Ganze verpackt in ein sehr knackiges Soundwand, das die Bomben schön im Ohr platziert fernzündet. Ursula überzeugt durch ihr raues, tiefes Organ, das mal grunzend, mal schreiend, mal keifend die Richtung vorgibt. Bei den High-Speed-Abfahrten machen PITBULL TERRORIST eine sehr gute Figur, aber auch Grooves für die Abwechslung streut die Band immer wieder rechtzeitig und gekonnt ein. Stellenweise gibt es sogar schräge Ansätze wie in „Maus“, die die Songs teilweise sogar in Richtung uralte VOIVOD drücken. Ein Fest also für Old Schooler, aber trotzdem modern genug, um auch jüngere Generationen zu überzeugen. Feinster Audioterror eben. „C.I.A.“ erfindet ganz sicher kein Genre neu oder wird als großer Klassiker in die Geschichte eingehen, bietet aber verdammt unterhaltsames Material, das man immer wieder gerne aus dem Regal kramt. Insgesamt also eine sehr runde Sache, die man als Härtner auf jeden Fall kennen sollte. Well done! | ||||||||||||||||||
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