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Cover von Placenta -- Missgunst und Neid
Band: Placenta Homepage Placenta bei Facebook Metalnews nach 'Placenta' durchsuchenPlacenta
Album:Missgunst und Neid
Genre:Deathcore, Emocore, Metalcore
Label:Noizgate Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:13.12.13
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"Neidisch werde ich da nicht..."

PLACENTA aus Berlin, mag der -core-Fraktion vielleicht schon ein Begriff sein;„Missgunst und Neid“ ist ihr bereits vierter Longplayer. Man will sich laut Label-Info also vom bereits „tot-produzierten Ami-Core“ abheben-gelingt nicht wirklich. Zwar ist das Album eine Mischung aus so ziemlich allen bekannten -core-Richtungen, aber das alles nur kräftig durchzumischen, ist für mich nicht das, was man Innovation nennt.

Metalcore-Gitarren treffen auf Screamo-Vocals, und Growls auf sehr poppigen, fast schon „schlagerlastigen“ Klargesang, der mich in schlechten Momenten an TOKIO HOTEL erinnert-kann man mögen, muss man aber ganz sicher nicht, soll heißen, die Musiker machen ihre Sache handwerklich gut, alles andere ist Geschmackssache – aber ich bin mir fast sicher, dass Niemand, der kein beinharter Fan von oben genannten Genres ist, wirklich etwas damit anfangen kann. Was an den Texten so toll oder „poetisch“ sein soll, entzieht sich mir zudem gänzlich. Textzeilen wie „Wer hat die Baroness verhext?/-Ich gaub es war ne Hexe / Oh, krass, das ist ja komisch / Ich hab was anderes gehört / man sagt sie sei eine Echse“ erhalten bei mir jedenfalls nicht das „Prädikat: besonders wertvoll“. Der Song „Baroness“, aus welchem diese Zeilen stammen, die wirklich stellvertretend für den gesamten lyrischen Rest der Scheibe stehen können, handelt an sich von der Internet-Gerüchteküche und Menschen, die ihr ganzes Leben vor eben jenem verbringen. Ja, sozialkritisch ist das, und trotzdem kommt es nicht über einen gut gemeinten Versuch hinaus, da die Art der Formulierung sich einfach auf einem unterdurchschnittlichen Niveau bewegt. Völlig verreissen kann man das trotzdem nicht, objektiv gehört hat „Missgunst und Neid“ durchaus ein paar nette Momente. Mit „Collage A Trois“ zum Beispiel ein experimetelles Instrumental einzustreuen, beweist Mut. „Sretan Put“ geht schön Deathcorig nach vorne. Groß auch „Ein Riese“- rein vom Klang her, düster, mit Rap am Anfang und Monster-Geräuschkulisse am Ende. Doch, kann man einmal hören, mehr aber eben auch nicht. Vielleicht bin ich ja auch zu alt für sowas?

Fazit: Die Deathcore, Metalcore sowie auch die Emocore-Generation unter 25 mag mit PLACENTA vielleicht etwas anzufangen wissen, und Bock darauf haben, zu Songs wie „Tanzt“ im Moshpit herumzuwirbeln-aber gerade für Erstgenannte und alle, die es eher„geradeaus“ mögen, könnte der manchmal kaum mehr erträglich kitschig wirkende Klargesang ein Störfaktor sein! An sich habe ich nichts gegen emotionale Einlagen, aber auf diese weichgespülte Art sind jene in der Lage, an sich gute Songs zu zerstören-vor allem, da die „gewollt und nicht gekonnt“ wirkenden Texte ihr übriges tun. In sofern kann ich hier mit einem Auge zugedrückt und einer großen Portion Objektivität und Toleranz nur 3 Pünktchen vergeben-definitiv eine Spartenplatte für ein jüngeres Publikum-sowohl gestandene Metaller als auch Freunde von durchdachtem, erwachsenem [Post-]Hardcore oder Experimental werden sich damit wohl kaum anfreunden können.

Trackliste:
01. Schlafe Los
02. Wunderschön Und Wild
03. Baroness
04. Sretan Put
05. Nur Die Besten
06. Jure Joskan
07. Collage À Trois
08. Ein Riese
09. Tanzt
10. Schwarze Tauben Steigen
Spielzeit: 00:42:15

Line-Up:
Sven Berlin (Gesang)
Michael Hoge (Gitarre)
Florian Kerber (Bass)
Daniel Martens (Gitarre)
Tobias Stein (Schlagzeug)
Jessica Bausola [Teriel]
10.12.2013 | 20:23
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