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Cover von Planes Mistaken For Stars -- Mercy
Band: Planes Mistaken For Stars Homepage  Metalnews nach 'Planes Mistaken For Stars' durchsuchenPlanes Mistaken For Stars
Album:Mercy
Genre:Noisecore, Southern Rock, Stoner Rock
Label:Alveran Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:22.09.06
CD kaufen:'Planes Mistaken For Stars - Mercy' bei amazon.de kaufen
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"Augen auf beim Himmelgucken!"

Mal ganz ehrlich. Wem ging es noch nicht so, dass er beim nächtlichen Anblick des Firmaments ein Flugzeug mit einem Stern verwechselt hat? Niemandem? Gut, ich dachte schon, ich sei der einzige, der den Namen der Band PLANES MISTAKEN FOR STARS als nicht ganz alltäglich erachtet. Was wollen uns die vier Musiker aus Colorado bloß vermitteln? Dass in einer technisierten Welt die Maschinen den Blick auf die den menschlichen Geist reinigenden Naturschauspiele verklären bzw. dem Bewusstsein ein Schnippchen schlagen? Vielleicht. Doch genug der pseudo-philosophischen Heruminterpretiererei – und hin zu den musikalischen Fakten.

Bietet schon der Bandname genug Raum für eigene Deutungen, so verhält es sich mit den auf „Mercy“ festgehaltenen Klängen nicht anders. PLANES MISTAKEN FOR STARS kochen ihr eigenes Süppchen jenseits gängiger Genregrenzen und vermischen in stimmiger Art und Weise Elemente aus den Richtungen Southern und Stoner Rock mit einer psychedelischen Prise Noise Core. Wobei der erwähnte Southern Rock mit Sicherheit als erstes ins Ohr springt, denn die Verweise auf Szene-Größe und PANTERA-Bruder DOWN sind kaum zu überhören. Ein großes Plus der Songs auf „Mercy“ stellt mit Sicherheit Sänger und Gitarrist Gared O’Donnell dar, der sich seiner Stimmbänder äußerst abwechslungsreich bedient und die oft nach Melancholie auf der einen und resignierender Wut auf der anderen Seite klingenden Lieder adäquat unterlegt. Im letzten Stück der Platte, dem akustischen „Penitence“, erinnert seine traurige Darbietung gar an die jeweiligen Solo-Alben der NEUROSIS-Goldkehlchen Steve Von Till bzw. Scott Kelly. Generell bewegen sich die Songs auf einem hohen kompositorischen Niveau, wenn auch die großen, sofort im Ohr hängen bleibenden Glanzpunkte auf den ersten Blick vielleicht fehlen. Gibt man der Platte allerdings ein paar Durchläufe Zeit sich zu entfalten, erschließt sich dem Hörer durch überdurchschnittlich gute Stücke wie z.B. „Little Death“ [netter Songname btw.] ein durchaus öfter hörenswertes Album.

Wer mit den erwähnten Bands und Genres also etwas anfangen kann, der kann bei „Mercy“ gerne das ein oder andere Ohr riskieren. Wem das beschrieben Konglomerat zu abgefahren klingt, dem sei zum Abschluss mit auf den Weg gegeben, dass er bzw. sie bei Gefallen an Shooting-Stars wie MASTODON oder auch BURST sicher auch PLANES MISTAKEN FOR STARS mögen wird.

Trackliste:
01. One Fucked Pony
02. Crooked Mile
03. Widow; A Love Song
04. Keep Your Teeth
05. To Spit A Sparrow
06. Never Felt Prettier
07. Killed By Killers Who Kill Each Other
08. Little Death
09. Church Date
10. Mercy
11. Penitence


Sebastian König [sk]
05.12.2006 | 20:44
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