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Album:Funeral Mouth
Genre:Black Metal, Sludge
Label:Golden Antenna Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:12.10.12
CD kaufen:'Planks - Funeral Mouth' bei amazon.de kaufen
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"Schwarz"

Auch auf dem dritten Album klingen PLANKS nach einem miefigen, modrigen Friedhof in einer feuchten Vollmondnacht, irgendwo im Süden von Alabama. Umso erstaunlicher, dass die Band tatsächlich aus Mannheim stammt...

PLANKS mischen auf ihrem Golden Antenna-Debüt [nach einem Intermezzo bei Southern Lord] mächtige Sludge-Versatzstücke mit mittelschnellem Black Metal und einigen fast schon alternativen Momentan, die allerdings sorgsam eingeschwärzt wurden damit „Funeral Mouth” wie aus einem Guss klingt. Die klangliche Unberechenbarkeit wird im Presseinfo als Zusammenkunft von MASTODON, DARKTHRONE, ALICE IN CHAINS und THE CURE angepriesen, was man je nach Tagesform vielleicht sogar unterschreiben mag, wobei man MASTODON hier vielleicht besser durch NEUROSIS oder CULT OF LUNA ersetzt hätte, während sich die letzten beiden Bands nur allzu selten manifestieren und letztlich nur ein Versuch sind, besagte schwarzealternativen Elemente zu kategorisieren. Der passendere Vergleich sind sowieso die US-Wundertüten TOMBS [mit denen PLANKS anscheinend auch recht dicke sind] oder VALBORG, um im deutschen Raum zu bleiben. Letztlich sind die Vergleiche auch völlig egal, denn was zählt ist, dass „Funeral Mouth” ein tolles Album geworden ist, das stellenweise wirklich tief begeistern kann. Der ausufernde Titeltrack ist toll arrangiert, „An Exorcism Of Sorts” walzt stellenweise mit CROWBAR'scher Intensität und bei dem überlangen, wunderschönen Instrumental „The Spectre [Black Knives To White Witches]” streicheln PLANKS sorgsam den Post Rock und machen damit eine verdammt gute Figur.

PLANKS haben wieder ganze Arbeit geleistet und sollten für ihre Mühe belohnt werden. „Funeral Mouth” ist eine töfte Platte für die kommenden Herbst- und Wintermonate, die man einfach mögen muss.

Trackliste:
01. Inconsolable
02. Funeral Mouth
03. An Exorcism Of Sorts
04. Kingdom
05. Agnosia Archetype
06. Weak And Shapeless
07. I Only See Death In You
08. Scythe Imposter
09. The Spectre [Black Knives To White Witches]
10. Desolate, Once…
Spielzeit: 00:45:13

Line-Up:
Ralph – Vocals, Guitar
Frank – Bass
Benny – Drums
Michael Siegl [nnnon]
05.10.2012 | 14:05
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