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Cover von Pop Evil -- Onyx
Band: Pop Evil Homepage Pop Evil bei Facebook Metalnews nach 'Pop Evil' durchsuchenPop Evil
Album:Onyx
Genre:Alternative, Hard Rock, Modern Metal
Label:Eleven Seven Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.05.14
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"Einfach alles richtig gemacht"

Wer die Jungs von POP EVIL diesen März auf der Tour mit FIVE FINGER DEATH PUNCH gesehen hat, der wird zustimmen, dass sie nicht nur durch ihre gelungene Performance überzeugen konnten. Auch musikalisch lässt die Band aus Michigan nichts anbrennen und überzeugt mit modernem, klasse arrangiertem Metal. Mit "War Of Angels" konnten POP EVIL in den U.S.A. schon mal Charterfolge feiern und das Nachfolgealbum "Onyx" wird dem in nichts nachstehen.

Denn genau wie "War Of Angels" bietet auch "Onyx" eine Menge Kracher, die zwar nicht immer sofort zünden, sich aber mit jedem einzelnen Hörgang mehr und mehr im Hirn verankern. Erfrischend daran ist, dass man auf "Onyx" Lückenfüller oder mittelmäßige Songs überhaupt nicht zu suchen braucht, denn das Album enthält nur gutklassige oder sehr gute Stücke. Man merkt, dass sich die Band nur auf die Stücke konzentriert hat, bei denen einfach alles passt. Die Qualität zeigt sich bereits beim Opener "Goodbye My Friend", welches schon mal die Marschrichtung für die kommenden Nummern angibt. Das coole "Deal With The Devil", bei dem Sänger Leigh Kakaty zeigt, welche stimmliche Bandbreite er hat, gehört ebenfalls zu den Highlights der Scheibe. Alleine der Refrain sorgt dafür, dass man die Nummer auf der nächsten Party unbedingt spielen will. Es geht fröhlich weiter mit Krachern wie "Trenches", "Silence & Scars", "Sick Sense", "Behind Closes Doors" bis hin zu "Welcome To Realiy". Auffallend ist nicht nur der ausgeglichene, variable Gesang von Leigh, auch die Gitarristen Nick Fuelling und Dave Grahs geben alles und zocken verdammt fette Riffs aus ihren Klampfen. Bassist Matt DiRito wummert ordentlich im Hintergrund, ist aber ebenfalls ständig präsent. Und das Monster am Schlagzeug, Josh Marunde, schlägt alles kurz und klein. Eine Wohltat für die Ohren und Sinne jeglicher Art. Dass der Sound so gelungen aus den Boxen kracht, ist natürlich auch auf die Arbeit vom Produzenten Johnny K, der schon mit Gruppen wie DOWN, MEGADETH oder DISTURBED arbeiten konnte, zurückzuführen. Für die deutschen Fans wurden auf "Onyx" noch ein paar Bonusstücke auf das Album gepackt, die sich in den U.S.A. teilweise schon etabliert haben. Zum einen "Last Man Standing", "Monster You Made" bis hin zu der bis dato wohl bekanntesten Nummer von POP EVIL, "Boss's Daughter", welches MÖTLEY CRÜE-Mitglied Mick Mars als Gast ausweist.

"Onyx" ist eine ganze Ecke stärker als der Vorgänger "War Of Angels" ausgefallen, was mit Sicherheit auch durch die Attitüde der Band, sich niemals unterkriegen zu lassen, geschuldet ist, denn POP EVIL hatten es in den letzten Jahren nicht immer leicht. Mit "Onyx" stehen die Zeichen jedoch auf Sturm und POP EVIL könnten damit auch hier den langersehnten Durchbruch schaffen.

Trackliste:
01. Goodbye My Friend
02. Deal With The Devil
03. Trenches
04. Torn To Pieces
05. Divide
06. Beautiful
07. Silence & Scars
08. Sick Sense
09. Fly Away
10. Behind Closed Doors
11. Welcome To Reality
12. Flawed
13. Last Man Standing
14. Monster You Made
15. Boss's Daughter
Spielzeit: 00:56:47

Line-Up:
Leigh Kakaty - Vocals
Nick Fuelling - Guitars
Dave Grahs - Guitars
Matt DiRito - Bass
Josh Marunde - Drums
Ingo Nentwig [Pinhead]
16.05.2014 | 21:22
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