.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Machinae Supremacy - Redeemer

Machinae Supremacy
Redeemer


Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"1 Up!"
CD Review: Acropolis - The Aftermath [EP]

Acropolis
The Aftermath [EP]


Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
5 von 7 Punkten
"Fünf Israelis in Helsinki"
CD Review: Darkness Ablaze - Darkness Ablaze

Darkness Ablaze
Darkness Ablaze


Melodic Black Metal, Melodic Death Metal, Melodic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Ein Licht in der Dunkelheit"
CD Review: Grendel - A Change Through Destruction

Grendel
A Change Through Destruction


Gothic Metal, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Wem Amorphis nicht reicht…"
CD Review: Mystic Prophecy - Savage Souls

Mystic Prophecy
Savage Souls


Dark Metal, Heavy Metal, Power Metal, US-Metal
6 von 7 Punkten
"Häffy As Häll"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Power Quest -- Blood Alliance
Band: Power Quest Homepage Power Quest bei Facebook Metalnews nach 'Power Quest' durchsuchenPower Quest
Album:Blood Alliance
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.03.11
CD kaufen:'Power Quest - Blood Alliance' bei amazon.de kaufen
Share:

"Schlager-Hitparade mit Niveau"

Die britischen Metaller POWER QUEST sind heuer seit nunmehr zehn Jahren im Geschäft und machten mit dem im letzten Jahr vollzogenen Sängerwechsel eine nicht unerhebliche Veränderung durch. Neuzugang Chitral "Chity" Somapala gibt auf deren neuem Album „Blood Alliance“ nun also seinen Einstand.

Nach einem gut anderthalb Minuten langem Instrumental-Intro, das mit Hochgeschwindigkeits-Riffing und Gitarrengefrickel auf höchstem Niveau schon mal effektvoll die Marschrichtung vorgibt, erinnern die Engländer ab dem Opener „Rising Again“ stark an ihre Kollegen von FIREWIND – das mag nicht zuletzt daran liegen, dass Sänger Chitral "Chity" Somapala auch schon bei den Griechen hinter dem Mikro stand. Während POWER QUEST mit ihrem neuen Album hauptsächlich soliden Melodic Metal nach althergebrachtem Rezept bieten – sämtliche Refrains sitzen nach dem ersten Hören und auch die unvermeidlichen Terzsprünge sind allesamt absehbar – tut sich die Truppe auf „Blood Alliance“ insbesondere durch ein hohes Maß an technischem Anspruch hervor: Sämtliche Songs werden mit ausladenden und für Fans versierter Saitenakrobatik überaus ansprechenden Gitarrensoli garniert, wobei die Gitarristen Andy Midgley und Gavin Owen nicht nur untereinander sondern auch mit Keyboarder Steve Williams um die Wette schreddern. Ansonsten gibt es auf „Blood Alliance“ nichts zu hören, was man im überbevölkerten Genre in den letzten 15 Jahren nicht auch schon an anderer Stelle gehört hätte – erinnern Songs wie der Opener und „Glorious“ stark an FIREWIND, so könnte „Sacrifice“ auch direkt von einer neueren HAMMERFALL-Platte stammen – allerdings setzen die Engländer das Ganze spielerisch überaus anspruchsvoll und mit dem gebotenen Enthusiasmus um, weshalb hier durchaus von einem guten Album gesprochen werden kann. Fans beinharter Metal-Attacken werden dabei freilich von vornherein nicht glücklich werden, denn die enthaltenen Songs sind allesamt mit zentimeterdickem Zuckerguss bedeckt und auch entsprechend süßlich produziert, unter der kandierten Oberfläche verbergen sich allerdings zweifelsohne musikalische Reife und Anspruch. Und irgendwie verlangt einem der poppige Keyboardsound, welcher direkt aus den 80ern zu stammen scheint, ja auch ein wohlwollendes Schmunzeln ab…

Wenngleich POWER QUEST mit ihrem neuen Album stur innerhalb der erwartbaren Bahnen ihres Genres geblieben sind, bewahrt die ebenso ansprechende wie anspruchsvolle Präsentation „Blood Alliance“ vor der Durchschnittlichkeit. Wer sich vom gezuckerten Äußeren nicht abschrecken lässt, wird mit niveauvollem Kitsch belohnt.

Trackliste:
01. Battle Stations
02. Rising Anew
03. Glorious
04. Sacrifice
05. Survive
06. Better Days
07. Crunching The Numbers
08. Only In My Dreams
09. Blood Alliance
10. City Of Lies
Spielzeit: 00:58:22

Line-Up:
Chitral "Chity" Somapala - Vocals
Andy Midgley - Guitars
Gavin Owen - Guitars
Steve Williams - Keyboards
Paul Finnie - Bass
Rich Smith - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
22.03.2011 | 15:00
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin