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Band: Presto Ballet Homepage  Metalnews nach 'Presto Ballet' durchsuchenPresto Ballet
Album:Peace Among The Ruins
Genre:Hard Rock, Progressive
Label:InsideOut
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:06.06.05
CD kaufen:'Presto Ballet - Peace Among The Ruins' bei amazon.de kaufen
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"Der dritte Geniestreich von Kurdt Vanderhoof"

Bei PRESTO BALLET haben wir es in der Tat mit einer kleinen Legende im Metalgeschäft zu tun, steht hinter der Band doch niemand geringerer als Kurdt Vanderhoof, seines Zeichens Gitarrist und Urgestein von METAL CHURCH und seit 1997 auch mit dem innovativ betitelten Soloprojekt VANDERHOOF auf musikalischer Mission. Nicht weniger als ein weiteres kleines Meisterwerk darf bei so einer Vorgeschichte erwartet werden. Und in der Tat ist es auch genau das geworden – sofern man auf melodisch-progressiven Rock im Stil der 70er Jahre steht.

Dafür ist zum einen die Art der Aufnahme verantwortlich, denn auf digitale Aufnahmeverfahren wurde gänzlich verzichtet. Anstelle derer wurde voll und ganz auf die gute alte analoge Bandmaschine gesetzt, was laut Vanderhoof die „Ehrlichkeit“ der damaligen Musik in den heutigen Sound zurückbringen soll. Keine Samples, keine Drum Machines, keine Sequenzer – dafür analoge Synthesizer, die für die 70er so typischen echten Hammond- und Mellotronklänge sowie hier und da mal eine Prise Piano runden das Bild dieser Aufname ab, die – und darauf sollte man sich gefasst machen – mit METAL CHURCH in etwa soviel gemeinsam hat wie Angela Merkel mit Heidi Klum. PRESTO BALLET machen mit keiner einzigen Note Heavy Metal, sondern schwimmen – bis auf die beiden mehr hardrockigen Songs „Slave“ und „Peace Among The Ruins“ - auf der Melancholie-, Akustik- und Melodiewelle in Richtung Old School Marke KANSAS, STYX, URIAH HEEP oder auch DEEP PURPLE, wobei an einigen Stellen schon fast übermäßig poplastige Einschläge zu finden sind (vor allem bei dem Song „Seasons“, welcher sich absolut anhört wie eine Mischung der beiden TEARS FOR FEARS-Tracks „Head Over Heels“ und „Everybody Wants To Rule The World“). Der einzige persönliche Kritikpunkt, der auch den Punktabzug in der Wertung zur Folge hatte, ist die in einigen wenigen Momenten wirklich extreme und dann auch echt nervige Effektüberladung durch die Synthies und Orgeln, wie beispielsweise während der Strophe von „The Fringes“ oder gleich dem Beginn von „Peace Among The Ruins“.

Wem Kurdts Soloprojekt VANDERHOOF allerdings schon gefallen hat, für den dürfte auch PRESTO BALLET einen Blick wert sein, da Herrn Vanderhoofs ganz eigene Handschrift mal wieder überdeutlich ausgefallen ist – wenn auch (leider) etwas weniger heavy als noch auf dem 2002er VANDERHOOF-Release „A Blur In Time“ – aber dafür gibt es auch ein Wiedersehen/-hören mit Scott Albright, welcher bereits dem VANDERHOOF-Debut „Vanderhoof“ seine Stimme verlieh. Prädikat: wer sich das entgehen lässt, ist definitiv selber Schuld!


Trackliste:
01. Peace Among The Ruins
02. The Fringes
03. Seasons
04. Find The Time
05. Speed Of Time
06. Sunshine
07. Slave
08. Bringin’ It On


Nadja Lemke [Sherry]
18.07.2005 | 18:27
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