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Cover von Primal Fear -- Unbreakable
Band: Primal Fear Homepage Primal Fear bei MySpace.com Metalnews nach 'Primal Fear' durchsuchenPrimal Fear
Album:Unbreakable
Genre:Heavy Metal
Label:Frontiers Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.01.12
CD kaufen:'Primal Fear - Unbreakable' bei amazon.de kaufen
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"Unkaputtbar mit kleinen Schönheitsfehlern"

Vor drei Jahren erschien mit „16.6“ das letzte Album der schwäbischen Traditionsmetaller PRIMAL FEAR und nachdem ein Jahr später das passende Live-Album erschienen warm wurde es erstmal still um die Truppe – letzteres mag auch daran gelegen haben, dass Bassist Mat Sinner vorerst anderen musikalischen Verpflichtungen nachzukommen hatte. Nun hat das Warten allerdings ein Ende und so erscheint mit „Unbreakable“ pünktlich zum Jahresanfang das nächste Album der Herren.

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung ließ Bassist Mat Sinner verlauten, dass Fans des allerersten PRIMAL FEAR-Albums auch an „Unbreakable“ ihre Freude haben dürften und nun zeigt die Probe aufs Exempel, dass der Mann die Wahrheit sprach: Schon das Mainriff des Openers „Strike“ erinnert stark an „Chainbreaker“ und auch ansonsten scheinen sich die Schwaben auf ihrem neuen Album verstärkt auf ihre Wurzeln zu besinnen. Das äußert sich dann in vornehmlich gradlinigen Metalsongs teutonischer Prägung, die größtenteils mit gewohnt knackigem Riffing nach typisch deutscher Machart aufwarten und das macht gewaltig Spaß. Im Detail: Mit „And There Was Silence“ und „Unbreakable [Part 2]“ gibt’s Power Metal ganz im Stile von „Nuclear Fire“, das bereits als Video veröffentlichte „Bad Guys Wear Black“ ist ein rockiger Stampfer, wie man ihn sonst eher bei SINNER vermuten möchte und auch „Metal Nation“ erinnert wieder verstärkt an das Debüt der Truppe. Einzig die achtminütige Bombast-Ballade „Where Angels Die“ bewegt sich im Fahrwasser neuerer PRIMAL FEAR-Ergüsse wie „Fighting The Darkness“, wenngleich der Kitsch hier ein wenig Überhand nimmt. Bei all der Freude, die „Unbreakable“ mit seiner Rückkehr zum klassischen PRIMAL FEAR-Sound sicher aufkommen lässt, bleibt beim Genuss der Platte doch zunächst ein leicht fader Nachgeschmack zurück, denn ähnlich wie das letzte Album aus dem Hause GAMMA RAY schmeckt „Unbreakable“ bisweilen nach Selbstkopie und das wirkt dann wie im Falle des bereits erwähnten „Metal Nation“, „Conviction“ oder auch dem Opener etwas zahnlos – wer Alben wie „Nuclear Fire“ oder das Debüt der Truppe im Regal hat, wird merken, dass die Mannen das meiste des Gebotenen schon mal gemacht haben. Hier von Ideenlosigkeit zu sprechen wäre jedoch falsch, denn vielmehr hört man dem Songmaterial deutlich an, dass Herr Scheepers und seine Mannschaft hier offenbar verstärkt bemüht waren, zum alten Sound der Band zurückzufinden und sich der Entwicklung, die auf Alben wie „New Religion“ und „16.6“ deutlich wurde, aktiv entgegen stellten. Ein schlechtes Album ist „Unbreakable“ so freilich nicht geworden, allerdings klangen PRIMAL FEAR auch schon frischer…

Wer schon immer wissen wollte, wie das erste PRIMAL FEAR-Album geklungen hätte, wenn es 2012 aufgenommen worden wäre, der wird an „Unbreakable“ nicht vorbei kommen: Während das Songmaterial ähnlich gradlinig wie auf dem Debüt der Herren ausfällt, agiert die Truppe auf „Unbreakable“ mit der musikalischen Routine der letzten 15 Jahre. Alteingesessene Fans der Band werden sich darüber mit Sicherheit freuen, Quereinsteigern sei jedoch geraten, zunächst zu den Klassikern im Katalog der Schwaben zu greifen.

Trackliste:
01. Unbreakable [Part 1]
02. Strike
03. Give 'Em Hell
04. Bad Guys Wear Black
05. And There Was Silence
06. Metal Nation
07. Where Angels Die
08. Unbreakable [Part 2]
09. Marching Again
10. Born Again
11. Blaze Of Glory
12. Conviction
Spielzeit: 00:56:05

Line-Up:
Ralf Scheepers – Vocals
Alex Beyrodt – Guitar
Magnus Karlsson – Guitar, Keyboards
Mat Sinner – Bass
Randy Black – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
13.01.2012 | 01:26
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