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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
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"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
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"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
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"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
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"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Geschunden, aber ungebrochen!" | ||||||||||||||||||
| Dreieinhalb Jahre hat es nun gedauert, bis das irische Quartett mit „Redemption At The Puritan’s Hand“ nun den Nachfolger zum erfolgreichen „To The Nameless Dead“ präsentiert. Die Wartezeit war also nicht gerade kurz, wobei diese durch die überragende DVD „All Empires Fall“ überbrückt wurde und ein Teil der Verzögerung eher ungewollt durch den Rauswurf und letzten Endes Wiedereinstieg von Drummer Simon O’Laoghaire entstand. Doch nun zum Hier und Jetzt bei PRIMORDIAL. Simon ist wieder fest in der Band, die Zwangspause hat eher genutzt als geschadet, und das ist auch verdammt gut so, denn nur schwerlich könnte man sich die Musik der Iren ohne Simons charakteristischen Stil vorstellen. Dies zeigt sich schon beim treibenden Opener „No Grave Deep Enough“ und soll sich im Verlauf von „Redemption At The Puritan’s Hand“ eindrucksvoll fortsetzen. Überhaupt weiß das Album durch eine griffige, dunkle, erdige und grundlegend sehr differenzierte Produktion zu überzeugen und setzt sogar im direkten Vergleich zum Vorgänger noch einen drauf – zum Beispiel beim sehr trockenen, wuchtigen Bass-Sound. Klasse! Songtechnisch hat sich bei PRIMORDIAL hingegen nichts Grundlegendes verändert, aber wer hätte das auch ernsthaft erwartet, zumal mit beispielsweise „The Gathering Wilderness“ und eben „To The Nameless Dead“ zwei absolute Highlights veröffentlicht wurden, die die Messlatte extrem hoch setzen. Und „Redemption At The Puritan’s Hand“ schafft es anno 2011 leider nicht ganz, ein ähnliches hohes Niveau zu erreichen – so viel sei einmal vorweggenommen. Dennoch ist die neue Scheibe, übrigens teils überraschend sperrig und bisweilen auch schnell [„The Black Hundred“], ein richtig starkes Album geworden, das einige überragende Songs enthält. Neben dem bereits erwähnten Opener sind dies vor allem das großartige „Bloodied Yet Unbowed“, das man problemlos als die PRIMORDIAL-Hymne schlechthin bezeichnen könnte und das live prima zünden wird, sowie das melancholisch-getragene, fesselnde „The Mouth Of Judas“, bei dem man ein bisschen das Tosen des Ozeans heraushören kann. Sehr gut! Und auch gegen Ende legen PRIMORDIAL noch einmal zu, denn das anfänglich sehr reduzierte, dann rasende „The Puritan’s Hand“, aber vor allem das stampfende, melodische „Death Of The Gods“ – klasse: der düstere, mehrstimmige Instrumental-Part gegen Ende – wissen in jeglicher Hinsicht zu überzeugen. Bleiben neben dem schlüssigen „Lain With The Wolf“ nur noch „The Black Hundred“ und „Gods Old Snake“, die leider beide vergleichsweise schwach daherkommen und irgendwie etwas fahrig und chaotisch wirken, sodass beide Songs – trotz guter Anteile, zum Beispiel das Solo in „Gods Old Snake“ – nicht gänzlich zünden wollen und längst nicht an das übrige hohe Niveau des Albums herangekommen. Wirklich schade, wobei die beiden Stücke immer noch ‚gutklassig’ sind und sich manch andere Band vermutlich die Finger danach lecken würde. Schließlich reden wir hier aber von PRIMORDIAL, sodass ein äußerst hohes Qualitätslevel ganz einfach dazugehört, und gerade das können die beiden Songs nicht ganz erreichen. Und überhaupt benötigt „Redemption At The Puritan’s Hand“ so einige Durchläufe, ehe es gänzlich seine Wirkung zu entfalten vermag – mein erster Höreindruck war offen gestanden eher ernüchtert als begeistert, da große Überraschungen fehlen, doch hier sollte ich mich sehr schnell eines Besseren belehren lassen. Mit der Zeit entwickelt sich die neue Scheibe der Iren nämlich unaufhaltsam und offenbart etliche gelungene Details, natürlich auch wieder mit viel Pathos vorgetragen, und nimmt den Hörer mehr und mehr gefangen, sodass einem manche Melodien einfach nicht mehr aus dem Ohr gehen wollen. Dies liegt wiederum an der erneut gesteigerten Gesangsleistung von Alan Averill, der teils neue Wege geht, noch selbstsicherer wirkt und vielen der Songs spürbar das i-Tüpfelchen verpasst – richtig so! Fazit: PRIMORDIAL liefern mit „Redemption At The Puritan’s Hand“ ein unterm Strich richtig starkes Werk ab, das allerdings einiges an Aufmerksamkeit und einige Durchläufe benötigt, ehe es richtig zündet. Im Vergleich zu den beiden überragenden Vorgängern schneidet das neue Album nicht ganz so gut ab, was daran liegt, dass sich das Songmaterial nicht durchgehend auf höchstem Niveau befindet und daher einige kleinere Abstriche gemacht werden müssen. Davon abgesehen ist größtenteils ausgesprochen gutes Material am Start, sodass zusammen mit dem interessanten Konzept, dem eigenwilligen, da ungewöhnlichen Artwork und der wunderbaren Produktion insgesamt doch noch satte 6 Punkte für PRIMORDIAL drin sind, die die Krise des Jahres 2010 hörbar überwunden haben, sodass Fans der Band erneut bedenkenlos zuschlagen können! | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 5.7 / 7 Punkten
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Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 7/7 | 23.04.2011 -- 23:27
Kommentar von: A.S.
Wertung: 6/7 | 22.04.2011 -- 23:38
All Hail Primordial!
Kommentar von: FKK
Wertung: 6/7 | 21.04.2011 -- 11:43
Kommentar von: kar
Wertung: 3.5/7 | 21.04.2011 -- 11:34
Kommentar von: FKK
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