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News zu Prong
Prong - Live auf der NAMM
18.02.13
18.02.13
Prong - Video zur Hit-Single
23.04.12
23.04.12
Prong - Artwork und Tracklist
09.02.12
09.02.12
Prong - Albumtitel bekannt
10.01.12
10.01.12
Prong - Nehmen neue Scheibe auf
23.11.11
23.11.11
Reviews von Prong
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"Hass hat einen neuen Namen"
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"Rückkehr zu ganz alter Form" | ||||||||||||||||||
| Ganze fünf Jahre waren PRONG nach ihrem letzten Album ["Power Of The Damager"] von der metallischen Bildfläche verschwunden, verdingte sich Mainman Tommy Victor u.a. wieder bei DANZIG und MINISTRY, nur um anno 2012 mit „Carved Into Stone“, dem mittlerweile achten Full-Length-Album seiner Band [läßt man das Remix-Album „Power Of The Damn Mixxer“ einmal beiseite] und erneut runderneuertem Line-Up ein weiteres Comeback im Zeichen des Dreizacks zu wagen. Mit von der Partie sind neben o.g. Gitarristen und Frontmann diesmal MINISTRY-Kollege Tony Campos [bekanntermaßen auch aktueller SOULFLY-Tieftöner] und ex-3 INCHES OF BLOOD-Trommler Alexei Rodriguez, die dem PRONG-Sound eine zusätzliche Frischzellenkur verpasst zu haben scheinen, denn „Carved Into Stone“ ist genau das Album geworden, das man sich unmittelbar nach „Cleansing“ ins Regal hätte stellen wollen. PRONG bzw. Altmeister Victor gelingt es hier nämlich vortrefflich, sich auf die Stärken bzw. kompositorische Finesse und Qualität von Bandklassikern wie „Beg To Differ“ und „Prove You Wrong“ zu besinnen und mit dem Groove, der Melodik und Eingängigkeit von „Cleansing“ zu verquicken, ohne auch nur einen Hauch an Härte im Sound einzubüßen. Ob beim Opener, „Eternal Heat“, oder dem direkt anschließenden „Keep On Living In Pain“: hier herrscht kompromissloses Thrash-Riffing, druckvolles Drumming, unterlegt mit einem fetten Bass und verpackt in einen hochgradig mosh- bzw. headbangkompatiblen Groove, der seinesgleichen sucht. Tommy Victors rauhes Organ und charakteristisches Gitarrenspiel dominieren naturgemäß - schließlich ist PRONG seit jeher sein Baby - aber seine Gastspiele bei Schinkengott Glenn Danzig [„Reinvestigate“] bzw. bei Industrial Metal-Altmeister Alien Jourgensen [„Subtract“, „State Of Rebellion“ - die könnten aber auch sehr gut von „Prove You Wrong“ stammen] haben dennoch hörbar Spuren in den Kompositionen hinterlassen. Aggression und Melodie verbinden sich hier jedenfalls wie selbstverständlich [„Ammunition“] und die ausgekoppelte Single, „Revenge ... Best Served Cold“, ist ohne Zweifel ihr neues „Snap Your Fingers, Snap Your Neck“, ohne sich dabei selbst zu kopieren! Noch eingängiger, beinahe hypnotisch geriert sich „Put Myself To Sleep“ mit seinem Refrain und erinnert – ebenso wie „Path Of Least Resistance“ oder das satt und in schwerem Midtempo riffende Titelstück - etwas an die „Rude Awakening“-Ära des Trios in Kombination mit verblichenen New Yorker Kollegen wie TYPE O NEGATIVE bzw. LIFE OF AGONY und bevor es gar zu melancholisch/melodisch zu werden droht, thrasht „List Of Grievances“ nochmal in schönster „Beg To Differ“-Tradition drein. Die moderne, saubere, aber absolut passende Produktion aus den Händen von Steve Evetts [u.a. DILLINGER ESCAPE PLAN, SUICIDE SILENCE] drückt erbarmungslos, verleiht „Carved Into Stone“ aber nur noch den letzten Schliff, so dass das schlicht lieblos bzw. miserabel geratene Cover-Artwork und fürchterliche neue Logo generös ignoriert werden kann [hach, das waren halt noch Zeiten, als Kult-Illustrator „Pushead“ für die Band kreativ war!], davon abgesehen kann man der aktuellen PRONG-Reinkarnation aber definitiv eine Rückkehr zu alter Form attestieren. Alte Fans, die die Band nach „Scorpio Rising“ schon abgeschrieben hatten, können, nein: sollten dementsprechend hier schleunigst und v.a. bedenkenlos zugreifen, jüngeren Musikinteressierten im Spannungsfeld zwischen Thrash Metal, Crossover, Hardcore und Industrial sei "Carved Into Stone" [neben o.g. Albumklassikern!] als erster wichtiger Schritt in Richtung Ahnenforschung bzw. Aufforstung ihrer defizitären Plattensammlung dringlich angeraten! | ||||||||||||||||||
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