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News zu Prong
Prong - Live auf der NAMM
18.02.13
18.02.13
Prong - Video zur Hit-Single
23.04.12
23.04.12
Prong - Artwork und Tracklist
09.02.12
09.02.12
Prong - Albumtitel bekannt
10.01.12
10.01.12
Prong - Nehmen neue Scheibe auf
23.11.11
23.11.11
Reviews von Prong
Prong
Carved Into Stone
Crossover, Hardcore, Industrial Metal, Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Rückkehr zu ganz alter Form"
Mehr aus den Genres
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Descending
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"Die neue Todes-[B-]Prominenz"
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Overdose & Overdrive
Crust, Heavy Metal, Rock'n'Roll
4.5 von 7 Punkten
"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Das Mittelmaß lässt grüßen..." | ||||||||||||||||||
| Nach dem schwachen „Scorpio Rising” melden sich PRONG nun überraschend wieder auf der Bildfläche zurück, wobei Mastermind Tommy Victor in letzter Zeit eher als Gitarrist bei DANZIG, bei denen er kürzlich wieder ausstieg, und MINISTRY, die nun auch bald ad acta gelegt werden, in Erscheinung trat. Jetzt will er also mit seinen zwei Mitstreitern im Zeichen des Dreizacks und mit dem neuen Album „Power Of The Damager“ im Gepäck zum Rundumschlag ausholen, doch leider entpuppt sich dies eher als laue Streicheleinheit. Relativ schnell macht sich indessen der Eindruck breit, dass PRONG heutzutage zwar nicht wirklich schlecht sind, aber es stellt sich mindestens genauso schnell die Frage, was denn seit dem Beginn mit „Beg To Differ“ und auch den recht gelungenen „Rude Awakening“ sowie „Cleansing“, inklusive deren ziemlich mechanischen, aber knackigen Stakkato-Songs à la „Snap Your Fingers, Snap Your Neck“, inzwischen mit dem Sound der Band passiert ist. Oder ist dies einfach nur der Zahn der Zeit, der ja bekanntlich unerbittlich nagt und nun PRONG endgültig eingeholt hat? Denn wenn man sich anschaut, dass die Truppe einmal den Status eines Vorreiters genoss, so ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Das Trio tritt weitgehend auf der Stelle und schafft es zwar, ein paar ansprechende Nummern zu schreiben, aber im Großen und Ganzen gewinnt „Power Of The Damager“ nicht den erhofften Jackpot. Etwas unspektakulär und altbacken, wenn auch handwerklich solide, plätschern die Songs vor sich hin, nachdem die CD mit „Looking For Them“ und „No Justice“ ganz gut aus den Startlöchern kommt und auch das Titelstück in Ordnung geht. Danach stellt sich jedoch Langeweile und der Blick auf das Display des CD-Players ein, ehe das Album die Ziellinie erreicht. Klar, Szenegröße Tommy Victor keift ganz gut in Hardcore-Manier wie am Spieß und auch die Produktion passt gut zur Mucke, aber das täuscht einfach nicht darüber hinweg, dass es etliche Bands dieser nun gar nicht mehr neuen Crossover-/Thrash-/Industrial Metal-Spielart gibt, die PRONG mittlerweile problemlos an die Wand spielen und es dabei noch schaffen, neue Akzente zu setzen und frischer zu klingen. Und genau das tun PRONG selten, und schon gar nicht bei den recht uninspirierten Soli. Kurzum: „Power Of The Damager“ ist insgesamt eine ziemlich durchwachsene Angelegenheit geworden. Wirklich verändert hat sich bei PRONG leider wenig, sodass somit ein weitgehend durchschnittliches Album mit ein paar lichteren Momenten vorliegt, das abseits vom Puls der Zeit vor sich hindümpelt und alles andere als ein Sechser im Lotto ist. | ||||||||||||||||||
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