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Cover von Prong -- Songs From The Black Hole
Band: Prong Homepage  Metalnews nach 'Prong' durchsuchenProng
Album:Songs From The Black Hole
Genre:Hardcore, Thrash Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:27.03.15
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"Gelungenes Cover-Album"

Wie auch schon für die letztjährige Live-im-Studio-Best-Of „Unleashed In The West“ [2014] haben sich PRONG für ein paar Tage in einem Berliner Studio einquartiert und ein Scheibchen außerhalb der Reihe eingetrümmert. Dieses Mal gibt es keine Werkschau der eigenen Klassiker, sondern ein Cover-Album in Form von „Songs From The Black Hole“. Originell ist die Idee natürlich nicht wirklich, aber da es letztlich gar nicht genug PRONG-Scheiben auf dieser Welt geben kann, will sich natürlich auch niemand beschweren.

Dass PRONG Bands wie DISCHARGE, HÜSKER DÜ, FUGAZI und den ADOLESCENTS huldigen, ist natürlich keine wirkliche Überraschung, etwas ausgefallener sind da schon die SISTERS OF MERCY oder NEIL YOUNG. Auch dass sich der Dreizack mit „Seeing Red“ einen Track aus der KILLING JOKE-Neuzeit [vom selbstbetitelten 2003er Album] und nicht „The Wait“ oder „Wardance“ ausgesucht hat, kann als Kuriosität eingestuft werden. Möglicherweise ein Tribut an Tommy Victors ehemaligen Bandkollegen [sowohl bei PRONG als auch MINISTRY] Paul Raven [1961-2007], der damals bei KILLING JOKE zockte. Prompt zählt das Teil [neben dem quasi Titeltrack „Kids Of The Black Hole“ [ADOLESCENTS] und der wunderbaren NEIL YOUNG-Adaption „Cortez The Killer“] zu den großen Highlights der Scheibe. Faszinierend, wie sehr Tommy Victor nach Jaz Coleman klingen kann, wenn er möchte. Ein wirklich schwacher Track hat sich auf „Songs From The Black Hole“ sowieso nicht eingeschlichen, was aber auch daran liegt, dass die Songauswahl recht gelungen ist und PRONG relativ nah an den Originalversionen bleiben, auch wenn die trockene, druckvolle Produktion jedem Song den „Typisch PRONG“-Stempel aufdrückt.

Wirklich weltbewegend oder revolutionär ist „Songs From The Black Hole“ zwar zu keiner Sekunde, aber trotzdem machen die 42 Minuten schlichtweg Spaß. Als kleiner Snack für die Wartezeit bis zur nächsten Scheibe demnach ideal. PRONG, bzw. Tommy Victor haben in ihrer Karriere genug Pech gehabt, jetzt muss man die Jungs einfach unterstützen, ergo: Geldbeutel zücken und ab dafür!

Trackliste:
01. Doomsday
02. Vision Thing
03. Goofy`s Concern
04. Kids Of The Black Hole
05. The Bars
06. Seeing Red
07. Don`t Want To Know If You Are Lonely
08. Give Me The Cure
09. Banned in DC
10. Cortez The Killer
Spielzeit: 00:42:10

Line-Up:
Tommy Victor – Vocals, Guitar
Jason Christopher – Bass
Art Cruz – Drums
Michael Siegl [nnnon]
27.03.2015 | 13:25
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