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Cover von Psycroptic -- The Inherited Repression
Band: Psycroptic Homepage Psycroptic bei Facebook Metalnews nach 'Psycroptic' durchsuchenPsycroptic
Album:The Inherited Repression
Genre:Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:10.02.12
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"Alles bleibt anders"

Eine Weile haben sich die australischen Deather PSYCROPTIC Zeit gelassen, um den Nachfolger von „Ob[Servant]“, dem damaligen Label-Einstand auf Nuclear Blast Records, einzuzimmern. Nach einigen Touren sowie der Live-Veröffentlichung „Initiation“ legen die „tasmanischen Teufel“ nun „The Inherited Repression“ vor.

Sofort fallen hierbei zwei Aspekte positiv auf: erstens die stark verbesserte Produktion aus der Feder von Gitarrist Joe Haley, die vor allem den sehr Trigger-lastigen und sterilen Schlagzeugsound des Vorgängers wettmacht, und zweitens der ebenfalls gesteigerte Gesang von Jason Peppiatt, der zumindest mich mit seinem monotonen, Hardcore-lastigen Geschrei eher öfter genervt als begeistert hat. Was nicht heißt, dass er sich zwangsläufig die Seele aus dem Leib grunzen muss, denn das macht er auch auf „The Inherited Repression“ nicht. Dafür ist er aber eine Spur variabler und auch selbstsicherer geworden, und das ist genau das, was zählt. Musikalisch gehen PSYCROPTIC dabei auf Album Nummer fünf deutlich eingängiger und überraschend Groove-lastig zu Werke, wobei natürlich die Musik immer noch vom bestechenden, filigranen sowie technisch anspruchsvollen Gitarrenspiel von Joe Haley lebt und maßgeblich gestaltet wird. Spannend ist jedoch auch, dass die Songs trotz ihrer grundsätzlichen Eingängigkeit nicht immer im Ohr hängen bleiben wollen oder sich die Formel manchmal zu sehr gleicht – so zum Beispiel beim eher entbehrlichen „The Throne Of Kings“ oder auch bei „Become The Cult“. Sprich: Neben einigen wirklich starken Nummern wie „Carriers Of The Plague“, „Euphorinasia“ oder dem äußerst gelungenen Doppelschlag in Form von „Deprivation“ und des rasanten „The Sleepers Have Awoken“ befindet sich auch hier und da Füllmaterial auf „The Inherited Repression“, das zwar „nett“ ist, aber nicht gänzlich zünden will. Dabei ist es PSYCROPTIC hoch anzurechnen, dass sie nicht auf Nummer sicher gehen und sich einfach selbst kopieren, sondern sich bewusst – wie eigentlich auf allen bisherigen Alben – neu orientieren und ihren Sound mehr ausloten, was – wie bei „Symbols Of Failure“ geschehen – natürlich auch mal richtig in die Hose gehen kann.

Dies ist bei „The Inherited Repression“ jedoch nicht der Fall, auch wenn mehr drin gewesen wäre, sich das Material nicht gleichbleibend auf sehr hohem Niveau befindet, Groove und mehr Eingängigkeit hin oder her, und das Artwork zudem ein bisschen flach und beliebig wirkt. Dennoch haben PSYCROPTIC ein insgesamt gutklassiges Album geschrieben, wobei „Ob[Servant]“ nicht übertroffen werden kann, die Australier sich dafür aber als gereiftere und gewachsene Band präsentieren. Und dieses Potenzial gilt es jetzt voll auszuschöpfen, wie „Deprivation“ und „The Sleepers Have Awoken“ schon sehr gut aufzeigen.

Trackliste:
01. Carriers Of The Plague
02. Forward To Submission 
03. Euphorinasia 
04. The Throne Of Kings 
05. Unmasking The Traitors 
06. Become The Cult 
07. From Scribe To Ashes 
08. Deprivation 
09. The Sleepers Have Awoken 
Spielzeit: 00:40:45

Line-Up:
Jason Peppiatt – Vocals
Cameron Grant – Bass
Joe Haley – Guitars
Dave Haley – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
03.02.2012 | 12:34
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