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Album:First Punishment
Genre:Melodic Death Metal
Label:Death Rock Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:26.02.10
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"Rattenfänger mit Songproblemen"

Nomen est omen – oder sind sie doch nur Schall und Rauch? Beides in diesem Fall. Die Rauchzeichen tragen die Verheißung kilometerweit lesbar in den Himmel, die folgende akustische Druckwelle bestätigt den dringenden Anfangsverdacht. PUNISH MY HEAVEN, das ist fast so, als nannte man sich Only For The Weak und spiele…

…nun ja, Göteborger Todesblei. Nur dass dieser hier nicht primär von IN FLAMES inspiriert als auch wesentlich mehr Göteborg als selbige heutzutage ist. Die namensstiftenden – röchtöööög - DARK TRANQUILLITY haben nicht nur im ersten Identifikationsmerkmal kräftig ihre Spuren hinterlassen. Jeder der neun im Uptempo-Bereich angesiedelten Songs atmet kräftig Elchtod und das auf einem erstaunlicherweise hohem Niveau – wenn man bedenkt, dass sich die Niedersachsen erst vor gut zwei Jahren zusammengefunden haben. Für ein Debut ist trotz bzw. gerade wegen der offensichtlich vorhandenen Erfahrung [einige Mitglieder musizierten schon seit 1997bei FADING STARLIGHT zusammen] enorm viel dichtes Potenzial vorhanden. Die deutlich vom Heavy Metal der 80er beeinflussten Doppellauf-Soli sind ausgefeilt und gut in den melancholischen Riffstrukturen eingebettet und ohrenscheinlich sitzt an der Schießbude jemand, der ein paar Stunden länger im Proberaum zugebracht hat. Pierre Leyendecker präsentiert sich auf technisch hohem Niveau, die variabel gestalteten Fills setzen immer wieder Ankerpunkte. Die Produktion wurde von Andy Classen in den Stage One Studios besorgt, viele Worte müssen hier also nicht verloren werden: das donnernde und wuchtige Resultat ist dem vertonten Inhalt angemessen.

Wenn auch beim Albumtitel der Name nicht wirklich Programm ist [von Musik als Strafe ist man hier weit entfernt], so werden die fünf aus Hameln wohl trotzdem nicht zu Rattenfängern. Der Knackpunkt sind nicht die im Hintergrund schwebenden Clean Vocals, die die entsprechenden Parts viel zu nah an CALIBAN rücken, sondern die beizeiten humpelnde Qualität der Songs. Neben kleinen Hits leiden viele Kompositionen auch an zu wenig zwingenden Momenten, um das Gesamtpaket zumindest als „gut“ zu klassifizieren. Doch wenn der eigene Anspruch nur jener ist, Musik zu schaffen, um sie selbst abfeiern zu können – herzlichen Glückwunsch, Ziel erreicht!

Trackliste:
01. Becoming the Legend
02. When light turns into darkness
03. The Earth stands still
04. Path of the Seraph
05. Words of perception
06. Blacklight
07. Eulogy
08. It Withers
09. The Cleansing
Spielzeit: 00:41:30

Line-Up:
Sebastian Töteberg - Vocals
Frank Ruhnke - Guitar
Eiko Truckenbrodt - Guitar
Florian Schulz - Bass
Pierre Leyendecker - Drums
Peter Mildner [Nekropoleon]
10.03.2010 | 23:16
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