.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Purgatory
CD Review: Purgatory - Omega Void Tribvnal

Purgatory
Omega Void Tribvnal


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Zu böse? Heul doch!"
CD Review: Purgatory - Necromantaeon

Purgatory
Necromantaeon


Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Solide Panzerschlacht"
CD Review: Purgatory - Luciferianism

Purgatory
Luciferianism


Death Metal
4 von 7 Punkten
"Mit "Luciferianism" legen PURGATORY ihr viertes Album vor. Nach der Bandgründung 1993 hat ... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Kataklysm - Waiting For The End To Come

Kataklysm
Waiting For The End To Come


Death Metal
6 von 7 Punkten
"Zum Glück kein Ende in Sicht"
CD Review: Krisiun - Assassination

Krisiun
Assassination


Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Brasilianische Härtner auf neuem Kreuzzug"
CD Review: Faust Again - Hope Against Hope

Faust Again
Hope Against Hope


Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore
5 von 7 Punkten
"Polnische Metalcore Übernahme?"
CD Review: Vaulting - Nucleus

Vaulting
Nucleus


Death Metal, Grindcore, Progressive
4 von 7 Punkten
"Frickelnachwuchs"
CD Review: The Amenta - n0n

The Amenta
n0n


Death Metal, Industrial, Industrial Metal
5 von 7 Punkten
"Begegnung mit einem Vorschlaghammer"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Purgatory -- Deathkvlt - Grand Ancient Arts
Band: Purgatory Homepage Purgatory bei Facebook Metalnews nach 'Purgatory' durchsuchenPurgatory
Album:Deathkvlt - Grand Ancient Arts
Genre:Death Metal
Label:War Anthem Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:05.04.13
CD kaufen:'Purgatory - Deathkvlt - Grand Ancient Arts' bei amazon.de kaufen
Share:

"Knallfaktor 100"

Sie heißen PURGATORY und sie spielen seit 20 Jahren [inzwischen „Old School“] Death Metal – vielmehr muss über die deutsche Truppe eigentlich gar nicht gesagt werden. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die Death Metal Kapelle Alben, wobei das letzte namens „Necromantaeon“ 2011 erschienen ist. Nun hauen War Anthem Records dieses Jahr „Deathkvlt – Grand Ancient Arts“ raus und – man würde es nicht glauben – es ist ein klassisches PURGATORY-Album geworden.

Die vier Mannen Lutz, Peter, Mirko und Réne, die ab und zu von einem Gastsänger unterstützt werden, bolzen sich in bester Old School Death Metal Manier durch zehn Songs, scheißen auf jegliche Form von Veränderung und huldigen mit dem Song „As I Behold I Despise“ – in welchem sogar ganz kurz das Piano ausgepackt wird - auch noch ihren Helden von DEMIGOD. Auf „Deathkvlt – Grand Ancient Arts“ findet sich ein Nackenbrecher nach dem anderen und selbst wenn die Jungs einmal ihr Tempo etwas drosseln, geht nichts von der Brutalität verloren – definitiv nichts für Fans von großen Melodien oder experimentellen Spielereien. Wer allerdings so starke Songs wie „Psalms Of Invocation“ oder „Pandemonium Rising“ am Start hat, dem dürfte es auch herzlich egal sein, dass er durch seine bedingungslose Härte den einen oder anderen potentiellen Fan abschrecken könnte. Vielmehr geben PURGATORY ihren Fans auf ihrem mittlerweile siebten Album genau das, was diese sich wünschen werden – klassisches PURGATORY-Material. Dass man zwischendrin mal eine kleine Spielerei wie ein Sprachsample [„Underneath Fathomless Depths“] einspielt, geht eigentlich fast unter und kommt gegen die donnernden Drums und die treibenden Gitarrenriffs keine Sekunde an. Auch Sänger Mirko growlt sich in bester Death Metal Manier durch die Songs und lässt bei PURGATORY nach wie vor keine Schwächen erkennen. Ordentlich produziert knallen die zehn Songs dann auch mit einem ordentlichen Wumms aus den heimatlichen Boxen und verjagen zielsicher jedes Haustier aus dem Wohnzimmer. Ich vertrete allerdings die Meinung, dass diese Musik potentiell auf Konzerten spannender und intensiver ist als im eigenen Wohnzimmer, in welchem man sich dann irgendwann doch wünschen würde, dass etwas Unvorhergesehenes in der Musik auftauchen würde.

PURGATORY ziehen gnadenlos ihr Ding durch, schreiben mehr als ordentliche Death Metal Nummern und versuchen keine Sekunde sich irgendwie zu entwickeln. Wer PURGATORY kennt und mag, wird auch dieses Album lieben. Wer geilen Old School Death Metal liebt, aber PURGATORY noch nicht kennt, der sollte hier mal reinhören. Wer PURGATORY kennt, aber mit ihnen nie warm geworden ist, der muss sich auch diese Scheibe nicht anhören. Eine gute Death Metal Scheibe also mit einem richtig geilen Cover-Artwork!

Trackliste:
01. Onward to the Burning Shores
02. Grand Ancient Arts
03. Psalms of Invocation
04. Underneath Fathomless Depths
05. Pandemonium Rising
06. Unleash the Reaper
07. Into Starless Chaos
08. As I Behold I Despise [DEMIGOD-Cover]
09. Of Reverence and Ruin
10. Consumed by Ashes
Spielzeit: 00:41:28

Line-Up:
René Kögel - Gitarre
Lutz Göhzold - Drums
Peter Wehner - Bass
Mirko Dreier - Gesang

Gäste:
CommAndyChrist Deathmonger - Gesang
Esa Lindén - Gesang
Angel of Disease - Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
18.07.2013 | 18:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin