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Cover von Purified In Blood -- Flight Of A Dying Sun
Band: Purified In Blood Homepage Purified In Blood bei Facebook Metalnews nach 'Purified In Blood' durchsuchenPurified In Blood
Album:Flight Of A Dying Sun
Genre:Death Metal, Metalcore
Label:Indie Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.06.12
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"Norwegische Abrissbirne"

Um ganz ehrlich zu sein, ist das erste, was mir an diesem Album aufgefallen ist, die Tatsache, dass das Cover-Artwork [vom Stil her], jenem von letztjährigen selbstbetitelten ABSU-Album recht ähnlich ist. Gut, dieses Faktum ist jetzt nicht wirklich interessant, da die Musik von PURIFIED IN BLOOD sich doch sehr stark von jener von den amerikanischen Black-Thrashern unterscheidet. Was man hier mit „Flight Of A Dying Sun“ um die Ohren geschlagen bekommt, ist eine wilde Mischung aus Metalcore, Death/Thrash-Anleihen, Hardcore-Einflüssen und Spuren von Black Metal. Das klingt jetzt innovativer als es ist, denn zusammenfassend kann man schlicht sagen, dass die Scheibe eine groovende Dampfwalze ist.

Insofern sollte man auf dieser Scheibe auch keine großartigen Innovationen oder faszinierende Avantgarde-Kunst erwarten. PURIFIED IN BLOOD liefern hier eine sehr straighte „In Your Face“-Scheibe ab, die vor allem durch die extrem starke Gitarrenarbeit [man betrachte alleine das Solo auf „Escape To Solace“ !] und die groovenden Drums zu überzeugen weiß. Nachdem kurz vor dem Album der ursprüngliche Sänger Glenn Cato Rasmussen aus der Band ausgestiegen ist [aber trotzdem noch Gastvocals für den Song „Iron Hands“ beisteuert], muss nun Hallgeir Skretting Enokssen das Mikrofon in die Hand nehmen und sich durch die acht Songs wüten. Dies macht er auch ganz gut und mehr als ordentlich, allerdings hat er keine Stimme, die sich jetzt spezifisch aus der Masse der Metalcore-Shouter herausheben würde. Insofern ist es auch kein Wunder, dass gerade der Song „Mot Grav“, in welchem auch der KVELERTAK-Frontmann Erlend Hjelvik das Zepter in die Hand nimmt, zu einem der besten gehört. Hier stimmt einfach alles – headbangtaugliche Riffs, großartige Vocals und eine fette Produktion. Besonders cool ist auch der Song „Flight Of A Dying Sun“, der mit fast neun Minuten der längste der ganzen Scheibe ist, und es sehr gut schafft, die verschiedenen Stilmittel der Band zu kombinieren. Hier finden sich sogar wilde [nahezu schwarzmetallische] Double-Bass Rasereien. Ganz generell muss man der Band für die Produktion, welche Jacob Bredahl übernommen hat, gratulieren. Alle Instrumente kommen deutlich zur Geltung und der Sound ist druckvoll und voller Energie. Wenn bei der Promo-Beschreibung extra erwähnt wird, dass hier Gastbeiträge von Musikern zu finden sind, welche Saxophon und Orgel spielen, dann stimmt das zwar, aber man sollte sich jetzt das nicht à la IHSAHN vorstellen, bei welchem das Saxophon tatsächlich eine tragende Rolle in einzelnen Songs spielt.

Vielmehr gibt es zu dieser Scheibe eigentlich nicht zu sagen. Wer Bock hat, ein starkes Metal-Album zu hören, welches keinen großen Wert auf Spielereien und Firlefanz legt, dem sei „Flight Of A Dying Sun“ von PURIFIED IN BLOOD ans Herz gelegt. Aufgrund der recht kurzen Spielzeit und der meiner Meinung nach fehlenden Innovation schrammt die Band allerdings knapp an der „Metalnews-Tipp“-Auszeichnung vorbei. Fünfeinhalb Punkte!

Hier könnt ihr euch noch das Video zum Song "Mot Grav" anschauen:


Trackliste:
01. The Absolute
02. Storm Of Blood
03. Mot Grav
04. Iron Hands
05. Mind Is Fire
06. Escape To Solace
07. Void
08. Flight Of A Dying Sun
Spielzeit: 00:34:07

Line-Up:
Stig Skog Andersen – Bass
Anders Mosness – Drums
Sander Loen – Gitarre
Tommy Svela – Gitarre
Hallgeir Skretting Enokssen – Vocals
Glenn Cato Rasmussen – Gastvocals
Erlend Hjelvik [KVELERTAK] - Gastvocals
Kjetil Møster [DATAROCK, ULTRALYD, MØSTER] – Saxophon
Albert Kuvezin - Gastvocals
Ådne Sæverud – Orgel
Jens Borge [SKADNE KREK] – Double Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
16.07.2012 | 11:38
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