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Album:Awaken From Slumber
Genre:Death Metal
Label:Xtreem Music
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:08.11.13
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"Brutalität der alten Schule"

Und die nächste Band, die einen Blick aus der Versenkung wagt sind: PURTENANCE. Wie so viele andere 90er Bands eben auch. Eine Lineup-Auffrischung, die neben den beiden bestehenden Gründungsmitgliedern Harri Saro und Juha Rannikko noch zwei Personen mit dem selben Vornamen für Bass/Vocals und zweite Gitarre zulässt, gab es auch. Grundsätzlich sind die Erwartungen an Bands wie PURTENANCE, die nahezu Legendenstatus haben, relativ hoch, doch in zu vielen Fällen werden ebendiese Hoffnungen dann niedergeschmettert und zunichte gemacht. Aber genug davon und in die richtige Richtung gelenkt: PURTENANCE wissen noch immer was sie da tun und liefern ziemlich ordentlich ab!

Nach einem kurzen Streicher- und Orgelintro gibt es auch gleich den Vorschlaghammer in den Nacken: Mit vollem Tempo prügelt das nur 30sekündige „Hatred“ vor sich hin und leitet in den ersten richtigen Song „What Was Hidden“ über. Ob der Sängerwechsel [wenn man das nach fast 20 Jahren Abstinenz überhaupt so nennen kann und nicht die Band als eine komplett neue betrachten sollte] der Band so gut getan hat, ist wohl Geschmackssache. Klar ist auf jeden Fall, dass die Vocals von Sänger Ville ein ganzes Stück tiefer und viel grummeliger klingen als die von Timo Häyrinen auf „Member Of Immortal Damnation“. „Toxic Death“ ist das erste Beispiel dafür, dass ein Death Metal Album auch richtig brutal klingen kann ohne die typischen Merkmale des Brutal-Subgenres aufzuweisen. Was das Gesamtbild so tiefböse klingen lässt sind wahrscheinlich die langsamen Riffs und hallenden Soli – dieses Phänomen - vorrangig diesen Rifftyp - kennt man ja hinlänglich von AUTOPSY und Konsorten. Nach ein paar Durchläufen des Albums bleibt fast jeder Song irgendwie im Ohr hängen. Nach dem Stampfend bis rasenden „Fields Of Terror“ hat es sogar der finnische Titel „Vaikka Paahtuisin Tulessa“ auf das Album geschafft. Ein Biest, das mit völlig kranken Schreien und einem weiteren typischen PURTENANCE-Riff punkten kann und in den hervorstechenden zweiten Teil des Albums überleitet. Mit „End For The Parasites (Called Humankind)“ und dem brachialen „Risen From Grave“ bietet diese Albumhälfte die wohl besten Songs von PURTENANCE anno 2013 und ich werde mir mehr denn je klar darüber, dass ich ungern in der Lage der Schlagzeugfelle von Harri Saro stecken möchte.

Meine anfängliche Skepsis war zwar schon durch die pre-Album-EP „Sacrifice The King“ etwas gedämpft worden, ist aber erst nach ein paar Runden mit „Awaken From Slumber“ weitestgehend verflogen. PURTENANCE präsentieren ein extrem böses und brutales Death Metal Album der alten Spielart mit doomiger Note und einer ganzen Menge großartiger [Stumpf-]Riffs. Insgesamt eine runde Sache.

Trackliste:
01. Intro
02. Hatred
03. What Was Hidden
04. Toxic Death
05. Fields Of Terror
06. Vaikka Paahtuisin Tulessa
07. End For The Parasites (Called Humankind)
08. Hour Of The Cannibal
09. Temptation Of Suicide
10. Risen From Grave
11. Endless Abyss (Outro)
Spielzeit: 00:37:40

Line-Up:
Ville – Vocals, Bass
Ville Nokelainen – Gitarre
Juha Rannikko – Gitarre
Harri Saro – Schlagzeug
[Delirium]
16.11.2013 | 15:59
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