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Cover von Pyhä Kuolema -- Kevättuulisormi
Band: Pyhä Kuolema bei Facebook Metalnews nach 'Pyhä Kuolema' durchsuchenPyhä Kuolema
Album:Kevättuulisormi
Genre:Folk, Neofolk
Label:Svart Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.09.13
CD kaufen:'Pyhä Kuolema - Kevättuulisormi' bei amazon.de kaufen
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"Für die letzten Sonnenstrahlen ..."

Wenn man sowohl den Namen des Künstlers als auch den Titel des Albums nicht aussprechen kann, besteht immer eine Chance, dass es sich um eine Veröffentlichung in Finnisch handelt. Und ja, PYHÄ KUOLEMA ist wohl – wenn ich die doch etwas spärlichen Informationen auf Englisch richtig verstanden habe – das Soloprojekt des finnischen Künstlers Mikko Pöyhönen, den man von Bands wie TERVAHÄÄT und TUHAT KUOLEMAA SEKUNNISSA kennen könnte. Ich kann ja gleich dazu sagen, dass ich das nicht tue, aber eigentlich macht das auch nicht viel. „Kevättuulisormi“, was so viel wie „Spring Wind Finger“ auf Englisch bedeutet, ist das zweite Album dieses Solo-Projektes und will uns mit rauem „Neofolk Schlager“ [Selbstbezeichnung] überzeugen. Warum auch nicht?

Musikalisch kann man die Beschreibung von „Kevättuulisormi“ etwas simpler halten: das Album, das 38 Minuten Musik aufweist, ist recht schnörkelloser Folk, der nahezu ausschließlich mit Akustik-Gitarren vorgetragen und von der kräftigen aber gleichzeitig fragil wirkenden Stimme von Mikko lebt. Experimente – wie z.B. von diversen Gründerbands des Neofolks – sucht man hier vergeblich. Man verlässt sich auf die puritanischen Gitarren [und manchmal auf die subtile Hilfe anderer traditioneller Instrumente] und tut keinesfalls schlecht daran. Denn die Melodien vermischt mit der Stimme von Mikko wirken tatsächlich verzaubernd und stimmen einen manchmal fröhlich, manchmal traurig und manchmal melancholisch. Eines tun sie aber nie: einen kalt lassen. Möglicherweist könnte „Kevättuulisormi“ aber etwas zur falschen Jahreszeit erscheinen, denn im Gegensatz zu z.B. „Folkloren“ von WEH, das mit einer eher düsteren und herbstlichen Stimmung aufwartet, wirkt die Scheibe von PYHÄ KUOLEMA grundsätzlich positiv und man hat eher das Gefühl, als würden einen sanfte Sonnenstrahlen streicheln und nicht dunkle Regenwolken bedrohen. Leider kann ich in diesem Kontext zu den Texten nicht viel sagen, da ich kein Wort Finnisch spreche und mir zumindest keinerlei Übersetzung [und auch keine Lyrics] vorliegen. Aber vielleicht sollte man auch nicht immer zu viel hineininterpretieren, sondern einfach die sanften Akkorde und die melodiöse Stimme Mikkos wirken lassen und sich den eigenen träumerischen Gedanken hingeben.

PYHÄ KUOLEMA treffen den Nagel ganz gut auf den Kopf, wenn sie von „Neofolk Schlager“ sprechen. So erinnert das Projekt rund um Mikko Pöyhönen tatsächlich eher an Bands wie FALKENSTEIN und an die folkigen Stücke von SONNE HAGAL, als an die düsteren Vertreter des „apocalyptic folk“ wie SOL INVICTUS oder CURRENT 93. Dies soll keinesfalls abwertend gemeint sein – vielmehr macht Mikko wunderschöne Musik, die leicht ins Ohr geht und mich noch an vielen Nachmittagen begleiten wird. Lediglich große avantgardistische Experimente und Abwechslung sollte man nicht erwarten!

Trackliste:
01. Mamme laulu
02. Mustat virrat
03. Voisinko olla sun hautasi
04. Etäisyyksien välissä
05. Valkoinen nainen
06. Kaksi kitaa
07. Irlantilaiset lauseet
08. Herää!
09. Sydämeni laulu
10. Katajan alla
11. Viestimiehen kuolema
12. Surmaajien surmaaja
Spielzeit: 00:37:40

Line-Up:
Mikko Pöyhönen - Alles
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
23.09.2013 | 21:17
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