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CD Review: Pyogenesis - A Century In The Curse Of Time

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Cover von Pyogenesis -- A Kingdom To Disappear
Band: Pyogenesis Homepage Pyogenesis bei Facebook Metalnews nach 'Pyogenesis' durchsuchenPyogenesis
Album:A Kingdom To Disappear
Genre:Alternative, Heavy Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.02.17
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"Tödlicher PowerPop"

PYOGENESIS, eine der wohl unberechenbarsten Bands die Deutschland zu bieten hat, melden sich mit dem zweiten Teil ihrer viktorianischen Trilogie namens „A Kingdom To Disappear“ zurück. Normalerweise könnte man mit einem neuen Album auch einen neuen Bandsound von den Wahl-Hamburgern erwarten, so zeigte es zumindest immer die Vergangenheit der Band. Oder haben sich PYOGENESIS nun etwa doch gefunden und sind berechenbar geworden?

„Sleep Is Good“ und „Every Man For Himself And God Against All” bilden zusammen den Opener des Albums und entzünden ein Feuerwerk was von allem zuviel macht. Sei es der Melodic Death Blast am Anfang, die zu gedrückten Growls, der vor Schmalz und Pathos nur so triefende Refrain oder die tausende von Mal gehörte Melodie. Klingt komisch und ist es auch zuerst. Doch mit jeder weiteren Sekunde zündet der Song mehr und mehr. Man merkt der Band an, wie viel Spaß ihnen diese krude Mischung macht, obwohl Mastermind Flo schon 26 Jahre mit dem PYOGENESIS Luftschiff unterwegs ist. Auch wenn kein weiterer Song derart Wahnwitzig gerät, kann auch der Rest, mal mehr, mal weniger überzeugen. „I Have Seen My Soul“ macht dabei vieles richtig, „Blaze, My Northern Flame“ überzeugt auch nach mehreren Durchläufen nicht richtig, während „We(1884)“ ähnlich stark wie der Opener gerät. Die einzige Ballade „New Helvetia“ tut nicht weh aber reißt auch nicht mit. Sehr packend gerät noch der Rauswerfer „Everlasting Pain“ mit seiner Überlänge von 13 Minuten und rundet ein wirklich gutes Album ab.

Greifen wir die Eingangsfrage auf. Ja, sie sind berechenbar geworden. Schadet dies? Nein, keinesfalls. Es ist eher so, dass PYOGENESIS anno 2017 einen Gesamtmix des bisherigen Schaffens präsentieren. Dies gelingt auch auf „A Century In The Curse Of Time“ über weite Strecken hervorragend. Das drei Songs dem Rest die Show stehlen sei dabei zu verschmerzen, denn diese drei haben es wirklich in sich und machen jetzt schon Lust auf den Abschluss der Trilogie. Ich empfehle jedem ein Ohr zu riskieren. Es lohnt sich!

Trackliste:
01. Sleep Is Good (Intro)
02. Every Man For Himself And God Against All
03. I Have Seen My Soul
04. It’s Too Late (A Kingdom To Disappear)
05. New Helvetia
06. That’s When Everybody Gets Hurt
07. We (1848)
08. Blaze, My Northern Flame
09. Everlasting Pain
Spielzeit: 00:46:11

Line-Up:
Flo V. Schwarz - Guitar & Vocals
Gizz Butt - Guitar & Backing Vocals
Malte Brauer - Bass & Backing Vocals
Jan Räthje - Drums
Dominic Kappelhoff [Dom]
17.02.2017 | 09:21
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