.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Masterplan - Time To Be King

Masterplan
Time To Be King


Melodic Metal, Power Metal
4 von 7 Punkten
"Kein Meisterplan mehr in der Hinterhand"
CD Review: Mercenary - Architect Of Lies

Mercenary
Architect Of Lies


Melodic Death Metal, Modern Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Mal locker aus der Hüfte geschnalzt!"
CD Review: Rage - The Soundchaser Archives

Rage
The Soundchaser Archives


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"30 Jahre und kein bisschen leise"
CD Review: Stormlord - Hesperia

Stormlord
Hesperia


Folk Metal, Melodic Death Metal, Symphonic / Epic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Was lange braucht, kommt einfach zu spät"
CD Review: Alestorm - Live At The End Of The World [CD+DVD]

Alestorm
Live At The End Of The World [CD+DVD]


Folk Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Blödeleien am Ende der Welt"
CD Review: The Deathtrip - Deep Drone Master

The Deathtrip
Deep Drone Master


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Großstadtangst"
CD Review: Convictors - Envoys Of Extinction

Convictors
Envoys Of Extinction


Death Metal
4 von 7 Punkten
"Spaßige Wiederbelebung"
CD Review: Bhleg - Draumr Ást

Bhleg
Draumr Ást


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Melancholie des Kosmos"
CD Review: Nuclear Warfare - Just Fucking Thrash

Nuclear Warfare
Just Fucking Thrash


Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Yeah, ich mag Bier!"
CD Review: Bloodbound - Stormborn

Bloodbound
Stormborn


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Das Lied von Schmalz und Feuer"
Cover von Pythia -- The Serpent's Curse
Band: Pythia Homepage Pythia bei MySpace.com Metalnews nach 'Pythia' durchsuchenPythia
Album:The Serpent's Curse
Genre:Gothic Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Graviton Music Services
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:16.11.12
CD kaufen:'Pythia - The Serpent's Curse' bei amazon.de kaufen
Share:

"Ansatzweise gut, aber nicht in allerletzter Konsequenz"

Jaja, ich weiß und ich habe es selbst auch schon oft genug hier erwähnt, aber man soll ein Buch ja nicht nach seinem Einband beurteilen. Trotzdem macht man sich so seine Gedanken, wenn man auf der neuesten Rezensions-CD einen Bandnamen wie PYTHIA liest, ein Backcover vor der Nase hat, auf dem vier, in mittelalterliche Gewänder gekleidete und mit Streitaxt ausgestattete Herren, nebst Burgfräulein, posieren und man dann noch Songtitel wie „Cry Of Our Nation“, „Betray My Heart“, „Kissing The Knife“ oder „Heartless“ vernehmen muss.

Doch der Reihe nach: PYTHIA sind – und das passt dann schon nicht mehr so ins Bild - eine britische Kapelle [wirklich JEDER hätte doch auf Holland oder Finnland getippt, oder?], die seit 2007 existieren und ihrem vor drei Jahren erschienenen Debüt nun mit „The Serpent's Curse“ einen Zweitling nachfolgen lassen. Angeführt von Sängerin Emily Ovenden, die als Teil der All Girl-Mittelaltercombo MEDIAEVAL BAEBES bereits mehr als 500.000 Alben absetzen konnte, bewegt sich die Band zwar erwartungsgemäß in Symphonic/Gothic-Gefilden, flankiert wird das Ganze allerdings von einem knackigen Power Metal-Sound. So kann der bereits erwähnte Opener „Cry Of Our Nation“ zunächst mal positiv überraschen, bringt er doch die Stärken der Band gekonnt auf den Punkt, ohne auf allzu ausgetrampelten Pfaden zu wandeln. Das ändert sich allerdings schlagartig mit „Betray My Heart“, der zweiten Nummer des Albums. Zwar hat der Song auch eine ordentliche Portion Pfeffer im Hintern, trotzdem nervt der penetrante Refrain schon beim ersten Hören. In der Folge wechseln sich ein paar wenige lichte Momente mit überwiegendem Schatten ab. Immer wieder schaffen PYTHIA es zwar, aufhorchen zu lassen [„Dark Star“, „Long Live The King“, oder dem fast schon THERION-mäßigen „My Perfect Enemy“] und gerade mit dem Power Metal-Anteil bringen sie mal etwas frischen Wind in das sonst schon arg angestaubte Genre, trotzdem sind die Briten nicht davor gefeit, auch mit schöner Regelmäßigkeit in die vielen Fettnäpfchen zu treten, die sich im Laufe der letzten zehn, fünfzehn Jahre im Gothic/Symphonic Metal-Bereich gebildet haben, sei es mit allgemein viel zu vorhersehbaren und dadurch langweiligen Songideen oder allzu kitschigen Refrains.

Man hat in den letzten Jahren wahrlich schon Schlimmeres ertragen müssen, was – speziell im Gothic und Symphonic Metal-Bereich – so auf den Markt kam, schließlich deuten PYTHIA ja durchaus immer mal wieder an, dass sie nicht nur mit Emily Ovenden eine starke und attraktive Frontfrau in ihren Reihen haben, sondern auch generell etwas drauf haben. Trotzdem kann „The Serpent's Curse“ weder dem kränkelnden Genre irgendwelche entscheidenden neuen Impulse verleihen, noch die Lust auf ein Wiederhören nachhaltig entfachen. Eine wirklich starke Aktion haben sich PYTHIA [oder deren Label] aber noch einfallen lassen, um ihrem bislang nur im UK und in Japan veröffentlichten Debütalbum „Beneath The Veiled Embrace“ möglichst auch noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu bescheren, denn zu einem wirklich mickrigen Aufpreis erhält man „The Serpent's Curse“ auch als Doppel-CD, erweitert um eben jenes Debüt.

Trackliste:
01. Cry Of Our Nation
02. Betray My Heart
03. Kissing The Knife
04. Just A Lie
05. Dark Star
06. Long Live The King
07. The Circle
08. My Perfect Enemy
09. Heartless
10. Our Forgotten Land
Spielzeit: 00:49:44

Line-Up:
Emily Alice Ovenden - Vocals
Ross White - Guitars
Tim Neale - Guitars, Bass
Marc Dyos - Drums
Richard Holland - Keyboards
Timo Beisel [kaamos]
15.11.2012 | 00:04
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin