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CD Review: Qntal - VI – Translucida

Qntal
VI – Translucida


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Band: Qntal Homepage Qntal bei Facebook Metalnews nach 'Qntal' durchsuchenQntal
Album:Purpurea [2CD Best Of]
Genre:Avantgarde/Electronica, Electro, Mittelalter
Label:Drakkar
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:31.10.08
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"Stimmige Werkschau"

Nach sechs Studioalben und nahezu 18 Jahren des kreativen Schaffens präsentieren uns QNTAL nun ihre erste Best-of-Scheibe. „Purpurea“ kommt als schickes Digipack mit zwei randvoll gepackten Silberlingen daher und vermittelt somit einen exzellenten Überblick über den Werdegang des Mittelalter/Electro-Trios.

Die erste CD beinhaltet einen bunten Querschnitt von allen Erscheinungen der Band und baut zudem einen sehr gelungenen Spannungsbogen auf, der die unterschiedlichen Facetten von QNTAL zum Ausdruck bringen kann. Ob nun die unsterblichen Klassiker „Ad Mortem Festinamus“ und „Palästinalied“ oder neuere Kompositionen der Marke „Sumer“, „Cupido“, „Entre Moi Et Mon Amin“ oder „Von Den Elben“, so schaffen es QNTAL stets aufs Neue, sowohl anspruchsvolle als auch abwechslungsreiche Musik zu erschaffen, die die Moderne ins Mittelalter sowie das Mittelalter in die Moderne zu transportieren vermag. Dies verwundert allerdings auch nicht weiter, da mit Michael Popp und Sigrid Hausen, deren betörender und fabelhafter Gesang seit jeher das Aushängeschild von QNTAL – und von ESTAMPIE – ist, zwei Absolventen des Salzburger Mozarteums am Start sind, die ihre Sache in musikalischer Hinsicht definitiv verstehen.
Die zweite CD hingegen enthält weitgehend Remixe vom dritten Mitglied der Band, Philipp Groth, die sich ebenfalls über den kompletten Schaffensbereich des Trios erstrecken und somit interessante Alternativfassungen bieten. Das Konzept funktioniert größtenteils sehr gut, beispielsweise sind die düsteren Versionen von „La Froidor“, „Lasse“ und „Glacies“ besonders gut gelungen, und eignet sich aufgrund der deutlich elektronischeren Ausprägung prima für so manchen Tanztempel. Einzig bei „Levis“ kommt es zu einer Überschneidung mit der ersten CD, sodass Neulingen die größtmögliche Bandbreite an Songs geboten werden kan, zumal diese sicherlich Bock bekommen werden, danach auch die Originalfassungen anzutesten.

Kurzum: „Purpurea“ ist eine durch und durch stimmige Veröffentlichung geworden, die dieses äußerst interessante und eigenständige Projekt in der Schnittmenge von Mittelalter, Gothic, Avantgarde und Electro bestens beleuchtet. Wer prinzipiell auf diese musikalische Verquickung steht oder schon immer QNTAL antesten und sich einen Überblick verschaffen wollte, liegt hier absolut richtig, während auch langjährige Fans der Band nun etliche Remixe auf einer einzigen CD gesammelt finden können. Eine richtig gute und mit knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit vor allem sinnvolle Sache!

Trackliste:
CD 1 [70:56]:
01. All For One
02. Sumer
03. Palästinalied
04. Ad Mortem Festinamus
05. Flamma
06. Nihil
07. Am Morgen Fruo
08. Altas Undaz
09. Cupido
10. Departir
11. Von Den Elben
12. Entre Moi Et Mon Amin
13. Levis
14. Unter Der Linden

CD 2 [73:41]:
01. 292 [A Darker Shape Mix]
02. Lasse, Grant Doucor
03. La Froidor [Version Noir]
04. Glacies [Obscurus Mix]
05. Veni [Filthy Floor Mix]
06. Rose In The Mor
07. Noit Et Dia [Candidus Mix]
08. Unmaere
09. Rot
10. Ecce Gratum [Novus Mix]
11. Ludus
12. Levis [Half Light Mix]
13. Slahte Wille [Version Bleu]
Spielzeit: 02:24:37

Line-Up:
Syrah [Sigrid Hausen]
Michael Popp
Philipp Groth
Alexander Eitner [soulsatzero]
24.10.2008 | 19:57
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