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Cover von Queensryche -- American Soldier
Band: Queensryche Homepage Queensryche bei Facebook Metalnews nach 'Queensryche' durchsuchenQueensryche
Album:American Soldier
Genre:Prog-Metal, Rock
Label:Rhino Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.03.09
CD kaufen:'Queensryche - American Soldier' bei amazon.de kaufen
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"Zurück in der Spur"

In den ausgehenden 80ern und den frühen 90er Jahren waren QUEENSRYCHE eine absolute Bank und gefeierte Helden der Prog Metal-Szene. Irgendwie haben sie dann aber den Faden verloren und zu sehr auf den Mainstream geschielt, was gleich doppelt schief ging: die alten Fans wandten sich ob der geänderten Ausrichtung entsetzt und angewidert von der Band ab und die neuen Hörerschichten wollten sich auch nicht so einfach – wie geplant – erschließen lassen.

Mit dem 2003 erschienenen „Tribe“ war jeglicher Kredit endgültig aufgebraucht und QUEENSRYCHE gewissermaßen erledigt. Obwohl die Band mehr als zehn Jahre lang ohne jegliche Zugeständnisse all das standhaft torpedierte, was sie einst ausgemacht hatte, folgte plötzlich und unerwartet der Sinneswandel und die Rückbesinnung auf die alten Erfolge. Das 2006er Sequel zu ihrem Meilenstein „Operation Mindcrime“ wirkte allerdings noch lediglich wie ein netter Versuch, insgesamt aber eher schal und uninspiriert. Das letzte Lebenszeichen aus Seattle – das Coveralbum „Take Cover“ – brachte der Band hörbar den Spaß an der Sache und die notwendige Unbekümmertheit zurück, was sich nun auf „American Soldier“ auszahlt. QUEENSRYCHE besinnen sich wieder auf den Progressive Metal, den sie mit etabliert haben, wirken trotzdem aber auch einfach wie eine gereifte Rockband, die es noch mal wissen will. Thematisch dreht sich auf dem neuen Album alles um die amerikanischen Soldaten, die in so vielen Kriegen an der Front gekämpft haben, und deren Familien, die tagtäglich sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer geliebten Männer, Väter oder Söhne gehofft haben. Highlights gibt es auf „American Soldier“ dann auch gleich mehrere, u.a. wären da der dramatische Midtempo-Rocker „Hundred Mile Stare“ oder das leicht orientalisch angehauchte „A Dead Man’s Words“ zu nennen. Das folgende „The Killer“ ist nichts anderes, als das, was der Titel suggeriert: ein absoluter Killersong, der sämtliche Stärken der Band gebündelt auf den Punkt bringt. „Middle Of Hell“ kommt dann als schön entspannte Rocknummer daher, die irgendwie ein bißchen an „Youth Of The Nation“ von P.O.D. erinnert, während „Home Again“ ein hinreißendes Duett zwischen Sänger Geoff Tate und seiner zehnjährigen Tochter Emily bietet. Das abschließende „The Voice“ ist eine mit wundervollen Streichern verzierte epische Hymne, die gewissermaßen das Sahnehäubchen auf einem guten Album darstellt.

Mit „American Soldier“ ist QUEENSRYCHE ihr bestes Studioalbum seit „Empire“ gelungen. Auch wenn die Platte – im Gegensatz zu manchen früheren Veröffentlichungen der Band – nicht unbedingt als Meilenstein in die Geschichte eingehen wird, ist es doch eine mehr als ordentlich gelöste Angelegenheit, die den einstigen Prog Metal-Heroen wieder in die Spur zurück verhilft.

Trackliste:
01. Sliver
02. Unafraid
03. Hundred Mile Stare
04. At 30,000 Ft
05. A Dead Man's Words
06. The Killer
07. Middle Of Hell
08. If I Were King
09. Man Down!
10. Remember Me
11. Home Again
12. The Voice
Spielzeit: 01:00:37

Line-Up:
Geoff Tate - Vocals, Horns
Michael Wilton - Guitars
Ed Jackson - Bass
Scott Rockenfield - Drums
Timo Beisel [kaamos]
26.03.2009 | 01:31
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