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Cover von Queensryche -- Queensryche
Band: Queensryche Homepage Queensryche bei Facebook Metalnews nach 'Queensryche' durchsuchenQueensryche
Album:Queensryche
Genre:Hard Rock, Progressive
Label:Century Media
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:21.06.13
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"Geht schon auch ohne Tate"

Fans der Progressive Metal-Vorreiter QUEENSRYCHE sollten sich ja eigentlich freuen, denn derzeit gibt es ihre Helden gleich zweimal – allerdings liegt das vornehmlich am Split der Band mit Sänger Geoff Tate und seither wird in der Öffentlichkeit eifrig schmutzige Wäsche aller Art gewaschen, was die Anhängerschaft natürlich spaltet. Nachdem Ex-Vorsänger Tate mit „Frequency Unknown“ bereits vor etlichen Monaten sein Version von QUEENSRYCHE präsentierte, zieht die um Todd La Torre erweiterte Instrumentalsektion nun mit dem schlicht „Queensryche“ betitelten Werk nach.

Nach dem düsteren Intro „X2“ wird das neue QUEENSRYCHE-Album mit „Where Dreams Go To Die“ von einem Song eröffnet, den man bereits im Vorfeld der Veröffentlichung zu hören bekam – perlende, atmosphärische Gitarren verbinden sich bereits hier mit vergleichsweise mächtigem Riffing und den gewohnt melodiösen Leads von Michael Wilton zu dem charakteristischen Sound, den die Herren schon auf „Operation: Mindcrime“ fabrizierten, wenngleich es auf der neuen Platte der Band weitaus linearer zugeht. Erfreulicherweise klingt der neue Frontmann Todd La Torre tatsächlich ähnlich wie der junge Geoff Tate, was zwar einerseits bedeutet, dass der Mann nur wenig Eindruck auf das Schaffen seiner neuen Brötchengeber hat, sich langjährige Fans der Band sich andererseits aber auch nicht vor den Kopf gestoßen fühlen müssen. So bieten QUEENSRYCHE mit Nummern wie „Spore“, „In This Light“ oder „Vindication“ auf ihrem neuen Album vornehmlich düsteren und dank hymnischer Refrains gleichzeitig durchweg stadiontauglichen Erwachsenen-Rock und haben es tatsächlich bis zu einem gewissen Grade geschafft, das typische Feeling, welches man von der Band seit Alben wie „Rage For Order“ und eben „Operation: Mindcrime“ mit der Band verbindet, auch in neuer Besetzung einzufangen. Dabei agiert die Truppe angenehm vielschichtig und abwechslungsreich, wobei die Highlights von „Queensryche“ sicherlich das stampfende „Fallout“ sowie das zackige „Don't Look Back“ sind und auch die dank überladener Synthie-Streicher etwa überblähte Ballade „A World Without“ ist ziemlich gut gelungen. Dabei befremdet es ein wenig, dass die neuen QUEENSRYCHE-Platte mit gerade mal 35 Minuten Spielzeit etwas knapp bemessen scheint und in der Tat endet so mancher Song arg abrupt, dank der kompositorischen Vielfalt, die die Band hier an den Tag legt, kann aber auch eine gute halbe Stunde einiges bieten, weshalb sich dieser Umstand weniger stark bemerkbar macht, als man Anfangs vielleicht vermuten möchte. Letztlich sei noch die Produktion von „Queensryche“ angesprochen, denn auch hier hat sich die Truppe nicht lumpen lassen: James Barton, der sich auch schon um den Sound von Bands wie RUSH oder METALLICA verdient machte, hat den Herren für ihr neues Album einen derart voluminöses und direktes Auftreten gezaubert, dass der Eindruck entsteht, QUEENSRYCHE würden direkt im heimischen Wohnzimmer musizieren.

Was auch immer sich tatsächlich zwischen Geoff Tate und seinen einstigen Mitstreitern abgespielt hat, der Wechsel am Mikrofon scheint die Herren QUEENSRYCHE aus einer größeren Sinnkrise geführt zu haben: Ihr selbst betiteltes Comeback-Werk ist dabei sicherlich nicht auf Augenhöhe mit den angesprochenen Referenzwerken, aber in jedem Fall besser als alles, was die Band seit dem unsäglichen „Operation: Mindcrime II“ vom Stapel gelassen hat. Wer mit dem klassischen QUEENSRYCHE-Sound etwas anfangen kann, sollte hier in jedem Fall reinhören.

Trackliste:
01. X2
02. Where Dreams Go To Die
03. Spore
04. In This Light
05. Redemption
06. Vindication
07. Midnight Lullaby
08. A World Without
09. Don't Look Back
10. Fallout
11. Open Road
Spielzeit: 00:35:09

Line-Up:
Todd La Torre - Vocals
Michael Wilton - Guitar
Parker Lundgren - Guitar
Eddie Jackson - Bass
Scott Rockenfield - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
28.06.2013 | 15:21
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